Hoffnung für alle. Die Bibel – Trend-Edition «Crown»

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Neue Hfa-Bibel 2015
Art.-Nr.: 204355 Kategorie: Schlüsselworte: ,

Produktbeschreibung

Hoffnung für alle. – Trend-Edition «Crown»

Nach 8 Jahren gründlicher Revision durch ein vielköpfiges Team – bestehend aus Theologen und Theologinnen, Linguisten und Linguistinnen, Übersetzungswissenschaftlern und Übersetzungswissenschaftlerinnen – liegt die Bibelübersetzung «Hoffnung für alle» jetzt in neuer Form vor: Sämtliche Inhalte wurden Vers für Vers nochmals sorgfältig mit den wissenschaftlich anerkannten, ursprachlichen Textausgaben abgeglichen, anhand der aktuellen Kommentare überprüft und nötigenfalls überarbeitet. Das Ergebnis ist ein Text, der inhaltlich präziser wurde und sich wissenschaftlich aktueller präsentiert. Sprachlich bleibt die «Hoffnung für alle» so verständlich wie eh und je. So spricht sie ganz direkt in die Lebenssituation, die Gottessuche, die Fragen und den Glauben des Menschen von heute hinein. Sie wird nicht nur junge Leserinnen und Leser berühren, sondern alle Generationen.
«Äußere Vorzüge»
  1. Überarbeitetes und ergänztes Sachverzeichnis.
  2. Überarbeiteter und erweiterter Fußnotenapparat.
  3. Inhaltsübersichten zu Beginn jedes biblischen Buches.
  4. Gliederungsüberschriften in den biblischen Büchern selbst.
  5. Überarbeitete Formatierung (z.B. in den Psalmen Nachzeichnung der hebräischen Poesie).
  6. Neu erstelltes «Biblisches Personen- und Ortsverzeichnis».
  7. Sinngemäße Ergänzungen, die zum besseren Verständnis des Textes notwendig sind, wurden kenntlich gemacht.
  8. Moderne Covergestaltung mit (neu) einheitlichem «Hfa»-Logo.
«Innere Vorzüge»
  1. Die unmittelbare Verständlichkeit ist nach wie vor das zentrale Anliegen (ohne Fußnoten-Konsultation; nur der effektive Text).
  2. Sie spricht immer noch «unsere Sprache» («die Bibel, die deine Sprache spricht»), und sie orientiert sich am aktuellen Sprachgebrauch der Menschen von heute.
    1. Beispiele: Gerechtigkeit («vor Gott bestehen können», «von Gott angenommen werden», «nach Gottes Willen leben»), Sünde («gegen Gottes Willen leben/verstoßen»).
  3. Die «Hoffnung für alle» gibt der inhaltlichen Übereinstimmung den Vorzug vor der formalen Äquivalenz. Wo es um der Verständlichkeit willen nötig ist, von der sprachlichen Form des Originals abzuweichen, tut das die «Hoffnung für alle», um den Inhalt des Textes sprachlich natürlich zu vermitteln. Der heutige Leser soll «hören», was der damalige Leser gehört und verstanden hat.
  4. Die gesamte Bibel wurde Vers für Vers anhand des biblischen Grundtextes überprüft und übersetzt.
  5. Textgrundlage war im Alten Testament die BHS (Biblia Hebraica Stuttgartensia) und im Neuen Testament Nestle-Aland, 28. Auflage.
  6. Dabei wurde jeweils die neuere Forschung in der Exegese berücksichtigt.
  7. Gleichzeitig versucht sie, noch präziser am hebräischen, aramäischen und griechischen Grundtext zu formulieren bzw. zu sein.
  8. Biblisch-theologische Kernbegriffe werden stringenter wiedergegeben und trotzdem kontextgemäß übersetzt.
  9. Wo die frühere «Hoffnung für alle» unnötig stark vom Grundtext abgewichen ist, geht die revidierte Fassung einen Schritt zurück.
  10. Der Text wird als «Gewebe» aufgefasst; dadurch werden die großen Linien der biblischen Bücher transparent: Der Gedankengang kann vom Leser leicht nachvollzogen werden (z.B. der Argumentationsgang von Paulus im Römerbrief).
  11. Die «Hoffnung für alle» zeichnet sich durch eine lebendige und variationsreiche Sprache aus.
  12. Die reiche Bildersprache der Bibel wird stärker als bisher berücksichtigt (das wird v.a. in den Psalmen deutlich). Dadurch wird ein stärkerer emotionaler Zugang zu den Texten möglich.
  13. Die Struktur und die Stilmittel des biblischen Textes werden mehr in den Blick genommen.
  14. Andere Deutungen der Texte wurden stärker berücksichtigt und in den Fußnoten berücksichtigt.
  15. Rückmeldungen von Lesern und Fachleuten wurden berücksichtigt.
«Hoffnung für alle» bietet
  • eine verständliche und griffige Sprache
  • gut nachvollziehbare Inhalte
  • klare Zusammenhänge
  • eine sorgfältige Übersetzung aus den biblischen Grundsprachen
  • Inhaltübersichten zu Beginn jedes Buches
  • eine übersichtliche Gliederung des Textes
  • Fußnoten mit anderen Deutungsmöglichkeiten und Erklärungen zum Text
  • eine moderne Covergestaltung mit (neu) einheitlichem «Hfa»-Logo

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1 Kundenbewertung für Hoffnung für alle. Die Bibel – Trend-Edition «Crown»

  1. 4 von 5

    :

    Die bislang beste „Hoffnung für alle“ … mit Licht und Schatten

    13 Jahre sind seit der letzten Revision der „Hoffnung für alle“ vergangen und nun haben Dominik Klenk und Urs Stingelin vom Fontis-Verlag die Neubearbeitung für den Verkauf freigegeben. Da die „Hoffnung für alle“ solche Wirkung in der breiten Öffentlichkeit erzeugt hat wie kaum eine andere Bibelübertragung in die moderne Sprache, wurde die Revision natürlich mit Spannung erwartet. Grundfazit zuerst: Besser als ihre Vorläufer, doch trotzdem nicht vorbehaltlos zu empfehlen.

    Als „klar und eingängig“ wird die „Hoffnung für alle“ von den Herausgebern angepriesen, was jedoch nur zum Teil stimmt. Selbstverständlich wurde eine einfache Sprache gewählt getreu dem Grundmotto: „Die Bibel, die deine Sprache spricht.“ Doch eingängig wie die Übersetzung von Martin Luther mit vielen griffigen Formulierungen, die zum deutschen Sprichwort-Standardrepertoire wurden, ist die „Hoffnung für alle“ nicht. Symptomatisch für den Versuch der Einfachheit durch kurze Sätze kann der Beginn des Vorwortes schon stehen: „Die Bibel ist ein Liebesbrief. Ein Liebesbrief Gottes an uns. Ein Liebesbrief, von dem wir nie genug bekommen können.“ Inhaltlich ist dem zwar voll zuzustimmen, doch wird man sich sofort bewusst, dass die Herausgeber ein junges Publikum vor Augen hatten, welches nicht mehr gewöhnt ist lange Sätze und Texte zu lesen. Wenn die „Hoffnung für alle“ es schaffen sollte diese Zielgruppe zu erreichen, wäre sie ein voller Erfolg.

    Nach wie vor ist die „Hoffnung für alle“ eine kommunikative Bibelübersetzung. Es wurde also nicht möglichst wortgetreu übersetzt, sondern sind die Herausgeber davon überzeugt, dass man einen Text in kleine Sinneinheiten verpacken und diese dann vollständig in einer anderen Sprache wiedergeben kann. Dadurch wird die Bibel aber mehr zur Übertragung und Auslegung als zur Übersetzung. Dieses Vorgehen macht die „Hoffnung für alle“ zwar leicht zu lesen, doch man ist vollständig der richtigen Erkenntnis der Übersetzer ausgeliefert und kann sich nur schwer selbst eine Meinung über verschiedene Wort- und Textbedeutungen bilden.

    Gerade an dieser Stelle wird jedoch auch der Unterschied zu den Vorgängerversionen der „Hoffnung für alle“ deutlich, denn man hat sich wieder mehr der wörtlichen Übersetzung der Ursprachen in Hebräisch, Aramäisch und Griechisch angenähert und weniger ausgelegt als früher. Ebenso ist sehr positiv anzumerken, dass zahlreiche Fußnoten die wörtliche Übersetzung anbieten, so dass interessierte Leser schneller Klarheit über den genauen Textlaut haben. Insgesamt überwiegen trotzdem die Stellen, in denen im Haupttext eine Interpretation des Urtextes vorgenommen wurde. Auch wenn diese meist richtig ist, so ist es doch ein Eingriff in den eigentlichen Bibeltext.

    Beispiele: Römer 8,1: „Wer nun mit Jesus Christus verbunden ist, wird von Gott nicht mehr verurteilt.“ Wörtlich: „Nun gibt es keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.“ Psalm 23,5b: „Du begrüßt mich wie ein Hausherr seinen Gast.“ In der Fußnote wird die wörtliche Übersetzung angegeben: „Du salbest mein Haupt mit Öl“ und es wird darauf verwiesen, dass es sich dabei um eine Begrüßungszeremonie gehandelt hat. Doch es wird nicht klar, warum die Übersetzer dann nicht die wörtliche Übersetzung im Text haben stehen lassen und es bei der Erklärung in der Fußnote belassen haben. So sehr die Fußnoten auch zu begrüßen sind, so wenig wird klar, warum nicht häufiger wörtlich übersetzt und in der Fußnote erklärt wurde. Hier wird zwar der große Vorteil der neuen Revision gegenüber seinen Vorläufern deutlich, doch wäre mehr Mut zur wörtlichen Übersetzung schön gewesen.

    Sonst fällt auf, dass nicht nur zu Beginn eines biblischen Buches eine Grobgliederung vorgenommen wurde, sondern diese auch im Buch selbst mit Hilfe eines Textunterbruches sowie einer kleinen Zwischenüberschrift gekennzeichnet wurde. Dies hilft beim Verständnis der Bücher und schärft den Blick für die größeren Zusammenhänge einzelner Textpassagen.

    Beim Durchblättern der „Hoffnung für alle“ fällt sofort auf, dass bei den Psalmen die Herausgeber wieder zum einspaltigen Bibeltext zurückgekehrt sind, so wie es in der Version von 1996 bereits der Fall war. Im Nachwort wird darauf hingewiesen, dass dies gemacht wurde um die Parallelismen dieser poetischen Texte hervorzuheben, ein gutes Anliegen!

    Schade ist jedoch, dass der Fontis-Verlag auf den bewährten Bibelleseplan zum Ankreuzen verzichtet hat. Nicht wenige konnten so einen Überblick über ihr bisheriges Lesepensum erhalten. Ebenfalls gibt es, wie bereits in den früheren Versionen der „Hoffnung für alle“, keine Karte von Israel aus der Zeit des Alten Testamentes. Diese Ergänzung wäre jedoch sehr hilfreich, um die alttestamentlichen Orte und Stammesgebiete besser einordnen zu können. Dafür gibt es jedoch wieder eine gute Zeittafel mit den wichtigsten Daten zur israelischen sowie der Zeitgeschichte. Jedoch haben die Herausgeber sich erneut für die Spätdatierung des Auszugs aus Ägypten entschieden, leider ohne Verweis in der Fußnote auf alternative Möglichkeiten.

    Die „Hoffnung für alle“ ist, wie man den Verlag inzwischen kennt, in ganz unterschiedlichen Designs veröffentlicht worden: Preisgünstig und passend zum verlagseigenen Jugendkatechismus die YOUBE-Bibel für 9,99€ und von da an aufwärts bis zur „Offline Edition“ und „Rosen Edition“ für 22,99€ ist für jeden Preis und Designwunsch etwas dabei. Wer sich bewusst für eine moderne und einfache Sprache entscheidet und auf der Suche ist nach einer Bibel, die von Teens gut und hoffentlich gerne gelesen wird, sollte zur neusten Ausgabe der „Hoffnung für alle“ greifen. Wer mehr Wert auf genaue Übersetzung und wirkmächtige Sprache legt, wird hier nicht glücklich werden.

    Insgesamt ist dem Fontis-Verlag und der Christenheit jedoch zu wünschen, dass diese Revision der „Hoffnung für alle“ dazu beiträgt, dass wieder mehr Bibel gelesen und gelebt wird. Denn die Bibel ist Gottes Liebesbrief an uns.

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Zusätzliche Informationen

BN204355
ISBN978-3-03848-355-7
AutorHfa
BuchreiheRevidierte Hfa
ErscheinungsjahrHerbst 2015
UmschlagHardcover
BindungFadengeheftet
PapierartHochwertiges Papier
Umfang1550 Seiten
Format10,2 x 15,8 cm