Vishal Mangalwadi – Wahrheit und Wandlung

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Was Europa heute braucht

Art.-Nr.: 204093 Kategorie: Schlüsselworte: , , , , , ,

Produktbeschreibung

Mangalwadi liefert eine gründliche Analyse von Weltanschauungen und kulturellen Trends. Er bietet spezifische Informationen darüber, wie man sich an der Transformation von Kultur beteiligen kann. Sein neuer, nicht-westlicher Blick auf uns Europäer und unsere geistlichen Wurzeln ist ein Augenöffner!
«Wenn Sie sich über die Gesundheit, das Befinden, das Heil und die Entwicklung Ihrer Nation Gedanken machen, dann ist ‹Wahrheit und Wandlung› ein Muß. Die Welt geht es falsch an: Geld und moderne Technik können einer Nation nicht Heilung und Wohlergehen garantieren. Wahrheit ist die Quelle, an der kräftige und gesunde Gesellschaften heranwachsen. Keiner beschreibt das besser als Vishal Mangalwadi.»
– Darrow Miller, Mitbegründer von «Disciple Nations Alliance»
«Es liegt eine Dringlichkeit in Mangalwadis ausgezeichnetem Diskussionsbeitrag. Seine Logik ist makellos und zwingend.»
– Dallas Willard, Bestsellerautor
«Von außen schauend, kann ein intelligenter Beobachter die Zeichen einer einstmals großen Zivilisation im Niedergang sehen: steigende Korruption, sexuelle Liederlichkeit und das Aufgeben ehemals geschätzer moralischer Grundsätze. Diese einmal groß gewesene Zivilisation ist das westliche Christentum. Und der Außenbeobachter ist in diesem Fall der indische Gelehrte Vishal Mangalwadi. Sein neues Buch ‹Wahrheit und Wandlung› zeigt, wie viel der Westen dafür bezahlt, dass er seine christliche Weltanschauung aufgegeben hat – die Weltanschauung, die seine Größe und sein Wachstum ja erst möglich gemacht hat. Es ist kein Zufall, so Mangalwadi, dass die Domänen der Vernunft, die Wissenschaften und die fortschrittlichen Technologien fast allesamt im Westen gediehen sind. Es lag daran, dass die Menschen im Westen daran glaubten, dass Gott ein auf einer Grundordnung basierendes Universum erschaffen hat, das erforscht und verstanden werden kann – und dessen Ressourcen für die Menschheit nutzbar gemacht werden können.»
– Chuck Colson, Jurist und früherer US-Präsidentenberater.

Leseprobe

3 Kundenbewertungen für Vishal Mangalwadi – Wahrheit und Wandlung

  1. 5 von 5

    :

    Das Kreuz ist die Macht, Prinzipien über die Macht zu stellen. (Seite 299)

    Meine Meinung

    Es erscheint bis zu einem gewissen Grade verwunderlich, daß es ausgerechnet ein indischer Theologe ist, der der westlichen Gesellschaft den Spiegel vorhält und aufzeigt, wo bzw. wie es eigentlich lang gehen sollte. Andererseits ist das wiederum überhaupt nicht verwunderlich, denn Magalwadi hat, ohne jegliche „Betriebsblindheit“, den Blick von außen. Und das wird immer wieder deutlich, wenn er den direkten Vergleich zur nichtchristlichen Umgebung in Indien zieht, aus der er stammt. Oder wenn er von seinen Reisen nach Europa oder den USA und seinen Erlebnissen dabei erzählt. Beispielsweise seiner Verwunderung darüber, wie er in den Niederlanden in einen Milchverkaufsraum eines Bauernhofes kam, in dem nirgendwo ein Verkäufer zu sehen war. Man füllte sich die Milch in ein mitgebrachtes Gefäß und legte das Geld in eine dafür vorgesehene Schale. Zuhause in Indien ginge das nicht, da würden die „Kunden“ sowohl die Milch als auch das Geld mitnehmen. (Der Ägypter, dem er diese Geschichte einige Jahre später erzählte, gab zur Antwort: „Wir sind noch schlauer als die Inder, wir würden die Milch, das Geld und die Kühe mitnehmen.“, vgl. S. 25)

    Nicht nur mit diesem Beispiel zeigt Mangalwadi auf, wie sehr das Christentum einmal in der westlichen Gesellschaft verwurzelt war bzw., wenn oft unbewußt, noch ist. Denn hier gibt es beispielsweise das Gebot „Du sollst nicht stehlen“ – in Indien oder anderen nichtchristlichen Ländern jedoch nicht. Immer wieder zieht er Vergleiche zwischen der westlichen, vom christlichen Gedankengut geprägten, Gesellschaft und der indischen, in welcher der Hinduismus die bestimmende Auffassung ist. Indem er die Zehn Gebote quasi „durchdekliniert“ und aufzeigt, was diese für die Entwicklung einer Gesellschaft bedeuten, stellt er dar, daß unsere heutige Gesellschaftsordnung so geworden ist, eben weil sie eine christliche Grundlage hat.

    Ein Anliegen ist es ihm aufzuzeigen, was passiert, wenn solche Grundsätze nicht beachtet werden, keine Gültigkeit haben: es führt zu Korruption. Diesen Begriff definiert er sehr weit. Um bei dem Beispiel mit der Milch zu bleiben: wären die Menschen nicht ehrlich, müßte der Bauer jemanden für den Verkaufsraum einstellen, was natürlich Lohnkosten verursachen würde, die letztlich die Kunden bezahlen müßten, denn die Preise würden entsprechend steigen. Dieser Verkäufer würde dann natürlich auch kontrolliert werden müssen, was wiederum Kosten verursacht, die die Preise nach oben treiben. Was hier für das „Kleine“ beschrieben wurde, gilt auch für das „Große“ mit, wenn man sich das durchdenkt, gewaltigen Auswirkungen.

    Ein weiteres ist es aufzurütteln, daran zu erinnern, wie explosiv die Botschaft Jesu zu seiner Zeit war – und genau genommen auch heute noch ist. Sie war für die Mächtigen immerhin so gefährlich, daß sie Jesus hinrichteten. Jesus wußte um diese Sprengkraft, nicht umsonst heißt es mehrfach im Evangelium „nimm dein Kreuz auf dich und folge mir nach“. Und Letzteres gilt auch heute noch. Indem Mangalwadi die Brisanz der Verkündigung Jesu zu seiner Zeit aufzeigt, wird deutlich, daß von dieser Brisanz bis heute nichts verloren gegangen ist.

    Jesus kam als der Sohn Gottes. Als solcher hat er einen universalen Anspruch, vor allem aber ist jeder Mensch – und jeder „Kaiser“ – ihm Rechenschaft schuldig. Denn wenn er der Sohn Gottes ist, steht er über der Welt – damals wie heute. „So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört und Gott, was Gott gehört.“ (Mt 22.21) Mangalwadi fordert dazu auf, stets auf neue zu prüfen, was in welche Kategorie gehört – und dann entsprechend zu handeln. Und sich dabei bewußt zu sein, daß das auch heute noch Folgen zeitigen kann. Nicht umsonst ist das Christentum immer noch die am meisten verfolgte Religion.

    „In einer Gesellschaft, die Gott nicht fürchtet, besteht der einzige Weg, Gerechtigkeit herzustellen, darin, alle unter ständige Beobachtung zu stellen. Über die früheren Generationen wachte Gott; die gottlosen Generationen werden einen Big Brother brauchen, der über sie wacht.“ (S. 162)

    Das Buch ist ein Weckruf, sich mit der Aktualität der Botschaft Jesu zu beschäftigen, den Tanz um das Goldene Kalb aufzugeben und das Leben (wieder) an den Geboten Gottes auszurichten.

    Mein Fazit

    Ein eindrucksvolles und überzeugendes Plädoyer für eine christlich geprägte Gesellschaft und die Aufforderung dazu, „sein Kreuz aufzunehmen und Jesus nachzufolgen“. Auch unter den Bedingungen der heutigen Zeit.

  2. 3 von 5

    :

    Was braucht Europa heute?

    Dieser Frage versucht der Autor Vishal Mangalwadi auf den Grund zu gehen. Dabei möchte er zunächst deutlich machen, dass wir unbedingt eine Veränderung brauchen. Jedoch steht die Überlegung im Raum, inwieweit ganze Nationen sich ändern lassen und wie das Evangelium dabei helfen kann. Und, nicht zuletzt, wo unser Platz in dem Ganzen sein soll.

    Zunächst war ich sehr gespannt, denn der Anfang war interessant geschrieben. Der Autor deckt viele Zusammenhänge zwischen Religion und Gesellschaft auf, von denen die meisten einleuchtend sind. Sie erklären, warum man sagen könnte, dass unsere Gesellschaft an moralischen Werten verliert. Wir leben anders als viele Generationen vor uns, für diese Erkenntnis brauchen wir wohl nicht erst dieses Buch. Doch hier finden wir einige Erklärungsversuche und Antworten, die relativ gut zusammengefasst und verständlich sind.
    Jedoch kam ich schnell zu der Überzeugung, dass es auch eine sehr starre Weltsicht ist, die hier vertreten wird. Ich als Leser fühlte mich an vielen Stellen vor den Kopf gestoßen. Dabei meine ich nicht jenen heilsamen Denkanstoß, der mich mit der Nase auf Probleme stößt, sondern schlicht eine recht einseitige Darstellung von vielem. Besonders gestört hat mich die Stellung der Religion als Institution, die selbst nicht die Notwendigkeit sieht, sich auch an eine neue Zeit anzupassen. Nein, es sind nur die Werte der restlichen Welt, mit denen etwas nicht stimmt. Es schien mir, als würde der Autor nur auf stark negative Beispiele für Wertezerfall zurückgreifen, um ein sehr pessimistisches Weltbild zu entwickeln, dem ich so erst einmal nicht zustimmen konnte. Ungeachtet dessen fand ich auch andere Ansichten sehr befremdlich. Wahrscheinlich hat er mich schon relativ am Anfang verloren, als er sich indirekt und unterschwellig gegen die Homosexuellen-Ehe aussprach. Gerade solche verbohrten Ansichten sind es, die eine notwendige Änderung verhindern. Dabei zu proklamieren, man selbst hätte die Lösung parat, hielt ich dann schon für ein wenig dreist.

    Solange es theologische Bücher gibt, die gewisse falsche Vorstellungen und Vorgehensweisen nicht anerkennen und zu überdenken bereit sind, brauchen religiöse Vertreter nichts über eine unabdingbare Veränderung der Gesellschaft zu erzählen: es wird niemand zuhören. Daher kann ich diesem Buch leider nur drei Sterne geben, obwohl auch viele gut geschriebene und interessante Passagen enthalten sind.

  3. 4 von 5

    :

    Der Einband verspricht nicht zu viel, wenn er von einem „Manifest für die verändernde Kraft des Evangeliums“ spricht. Der indische Autor Vishal Mangalwadi erweist sich tatsächlich als jemand, der daran glaubt, dass das Evangelium nicht nur einzelne Menschen, sondern ganze Kulturen verändern konnte und immer noch kann. Denn wo das Evangelium die Menschen nicht befreit und zum Besseren führt, da wird es seinem Namen nicht gerecht.

    Ganz richtig beginnt er mit dem Begriff der „Wahrheit“. In unsere Gesellschaft der Wahrheiten im Plural hinein setzt Mangalwadi ein Mahnmal. Er berichtet von ganz normalen Menschen aus Indien, Europa und den USA, die ihre alltäglichen Erlebnisse jedoch komplett gegensätzlich erleben. Wie ist es denn nun, sind Mann und Frau gleichwertig? Das Christentum sagt: Ja, denn beide sind nach Gottes Ebenbild geschaffen. Der Hinduismus sagt: Nein, denn der Mann ist eine höhere „Reinkarnationsstufe“ als die Frau. Diese und andere Grundüberzeugungen sind tief im (Unter-)Bewusstsein einer Gesellschaft verankert.

    Im Hauptteil des Buches geht es eindrucksvoll darum, worin die Wahrheit nun eigentlich besteht und wie sie wirkt. Sie wird sichtbar am Leben von Jesus Christus. Für weltliche Herrscher ist die Botschaft Jesu oft unangenehm, denn sie hält sich nicht an die gängigen Regeln der Macht. Gottes Herrschaft verändert, wandelt, die Gesellschaft. Hin zu Freiheit, hin zu Würde.

    Diesen letzten Punkt demonstriert Mangalwadi eindrücklich. Leider hat er dabei nur die „Erfolge“ der Christenheit in der Neuzeit im Blick. Dabei 1) vernachlässigt er viele anderen Faktoren, welche eine Gesellschaft verändern können und 2) gibt er keine Antwort darauf, warum die Wahrheit des Christentums erst mit der Reformation ihre gesellschaftsverändernde Wirkung entfalten konnte (auf jeden Fall entsteht dieser Eindruck beim Lesen).

    Definitiv inspirierend und herausfordernd! Das eine oder andere sollte man jedoch kritisch hinterfragen.

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Zusätzliche Informationen

BN204093
ISBN978-3-03848-093-8
AutorVishal Mangalwadi
ErscheinungsjahrHerbst 2016
UmschlagPaperback mit Klappen
Bindungkartoniert
Umfangca. 368 Seiten
Format22,5 x 15,0 cm