Uwe Schulz – Versöhnung

4.33 von 5 basierend auf 6 Kundenbewertungen
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Geschichten aus dem ganzen Leben

Art.-Nr.: 204061 Kategorie: Schlüsselwort:

Produktbeschreibung

Uwe Schulz – Versöhnung

Eine grandiose Sammlung von Kurzgeschichten: «Versöhnung» spürt den entscheidenden Momenten des Lebens nach. Den Momenten, in denen Menschen nicht mehr weiterwissen. In denen die Wirklichkeit sie vor radikale Entscheidungen stellt. Und in denen sie zu neuem Handeln herausgefordert sind: Der Soldat, der an der eigenen Schuld zu zerbrechen droht. Die erfolgreiche Frau, die nach drei Jahrzehnten Ehe beweisen muss, was ihr Mann ihr wirklich bedeutet. Der ängstliche Journalist, dem erst eine Herde Elefanten vors Auto und dann viele Fragen in den Kopf stürmen …
Wie schon in seinen vielbeachteten «Letzten Gesprächen an der Schwelle des Todes» gelingt es dem Autor, prägnant und scharfäugig seelische und geistliche Abgründe seiner Protagonisten auszuleuchten. Er folgt ihnen hautnah, macht ihre Gefühle und Glaubensvorstellungen erfahrbar. Aus verschiedenen Zeiten und Räumen, vom Rand der Verzweiflung bis ins Zentrum lebendiger Hoffnung – zwölf intensive Geschichten, sprachlich präzise und aufs Wesentliche reduziert, öffnen den Blick für die Grenzbereiche zwischen Schwarz und Weiß, Feindschaft und Versöhnung. Und zeigen, dass das Leben zwischen Himmel und Erde mehr Farbschattierungen bereithält, als viele denken und glauben.
Von der «Stimme des Westens»: Ein wunderbares Fontis-Buch zum Einläuten des Literaturherbstes!

Der Autor

Uwe Schulz ist Vollblut-Journalist beim WDR. Beim Radio-Sender WDR 2 moderiert er zwei Sendungen. Über eine Million Menschen hören seine Stimme täglich, besonders rund um Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund, Münster, Duisburg, Bielefeld und Wuppertal kennt ihn wohl fast jeder Zweite . 2014 hat der Bonhoeffer-Freund das Buch «Nur noch eine Tür» über den Tod und das Sterben geschrieben und damit für großes Aufsehen gesorgt – in den Medien, in Hospizen, auf Kanzeln, in Krankenzimmern.

Leseprobe

E-Book Version

6 Kundenbewertungen für Uwe Schulz – Versöhnung

  1. 3 von 5

    :

    „Wie schon in seinen vielbeachteten «Letzten Gesprächen an der Schwelle des Todes» gelingt es dem Autor, prägnant und scharfäugig seelische und geistliche Abgründe seiner Protagonisten auszuleuchten. Er folgt ihnen hautnah, macht ihre Gefühle und Glaubens-vorstellungen erfahrbar. Aus verschiedenen Zeiten und Räumen, vom Rand der Verzweiflung bis ins Zentrum lebendiger Hoffnung – zwölf intensive Geschichten, sprachlich präzise und aufs Wesentliche reduziert, öffnen den Blick für die Grenzbereiche zwischen Schwarz und Weiß, Feindschaft und Versöhnung. Und zeigen, dass das Leben zwischen Himmel und Erde mehr Farbschattierungen bereithält, als viele denken und glauben.“

    Wie bereits der Titel dieses Buches erahnen lässt bietet das aktuelle Werk des WDR-Journalisten Uwe Schulz seiner Leserschaft zwölf verschiedene Geschichten zum Thema „Versöhnung“. Diese einzelnen Geschichten werden in jeweils wenigen Seiten abgehandelt, wobei die Gliederung für mich etwas gewöhnungsbedürftig war. Leider konnte ich mich mit Schreibstil und Inhalt nur schwer anfreunden und es erforderte einige Willensanstrengung, meinen Lesefluss aufrecht zu erhalten. Ich stellte mir bei den meisten dieser Geschichten hinterher die Frage, was der Autor eigentlich vermitteln wollte, was er auszudrücken versuchte. Angesichts einiger 5-Sterne- sowie 4-Sterne-Bewertungen gehe ich selbstverständlich davon aus, dass es durchaus eine Leserschaft gibt, die Uwe Schulz mit seinem Buch erreichen konnte. Bei mir ist es leider nicht gelungen… ich musste mich ehrlich gesagt anstrengen, weiter zu lesen.

    Zu obigem kursiv gedrucktem Klappentext (einkopiert) möchte ich anmerken, dass ich dessen Verfasser hinsichtlich der sprachlichen Präzision sowie der Tatsache, dass der Inhalt auf das Wesentliche reduziert wurde, durchaus zustimme. Ein intensives Leseerlebnis mit einem Blick für Grenzbereiche zwischen Schwarz und Weiß, Feindschaft und Versöhnung oder gar Farbschattierungen zwischen Himmel und Erde konnte ich meinerseits jedoch nicht bestätigen.

    Angesichts des hohen sprachlichen Niveaus, des hohen Stellenwertes, den der Glaube in diesem Buch einnimmt sowie der Tatsache, dass mich die eine oder andere Geschichten doch ein wenig zu berühren vermochte, vergebe ich diesem Buch drei solide Bewertungssterne.

  2. 4 von 5

    :

    Die zwölf Kurzgeschichten in diesem Buch sind mitten aus dem Leben gegriffen und behandeln aktuelle Themen: Rassismus, Vergebung für einen Attentäter, Schatten der Vergangenheit, fehlende Nestwärme, Aussenseiter, Demut, Fussballfans usw. Wer unter dem Titel „Versöhnung“ simple Geschichten erwartet, die am Schluss mit einer Versöhnung zweier Parteien enden, wird enttäuscht. Die Geschichten sind vielschichtiger. Ohne Happy-End. Oft ist es dem Leser überlassen, weiterzudenken. Schlüsse daraus zu ziehen. An der Geschichte zu lernen. Die wenigsten Geschichten enden in einer Versöhnung, wie wir sie uns vorstellen mögen. Vielmehr geht es um Versöhnung mit dem Unvermeidbaren. Versöhnung mit dem Leben. Um Annahme von dem, was sich nicht ändern lässt. Um das Wissen, dass es einen gibt, der über allem wacht. Genau das ist das Faszinierende dieses Buches. Der Leser wird herausgefordert weiterzudenken. Ihm wird nicht alles abgenommen. Anspruchsvoll ist dieses Buch auf jeden Fall. Die Sprache ist blumig, die Sätze verschachtelt. Oft musste ich eine Passage zweimal lesen, um zu verstehen, was der Autor meinte. Nicht selten beginnt eine Geschichte sehr verworren, mit mehreren Zeitebenen auf einmal und der Leser erfährt erst nach einigen Seiten durchkämpfen, um was es eigentlich geht.

    Die Anmerkungen im Anhang zu jeder Geschichte helfen, die Hintergründe zu verstehen und die Gedanken des Autors nachzuvollziehen. Sie dürften gut auch am Ende einer jeden Geschichte stehen.

    Einige Geschichten fand ich sehr gut. Mit anderen konnte ich weniger anfangen. Die letzte dürfte von mir aus gänzlich fehlen. Alles in allem finde ich es ein lesenswertes Buch mit vielen guten Denkanstössen. Es ist aber klar ein Buch für anspruchsvolle Leser, die nicht alles vorserviert bekommen möchten und die mit besonderen Schreibstil zurechtkommen.

  3. 5 von 5

    :

    In 12 wahren Geschichten wird von der Versöhnung erzählt, obwohl zumeist Versöhnung nicht direkt erkennbar ist. Zumindest keine Versöhnung mit einem Mitmenschen.

    Es geht (aus meiner Sicht) eher um die Versöhnung mit Situationen, mit Unausweichlichem, mit dem Leben und seinen Facetten.
    Und es geht um Vergebung von Schuld, die auch ein Aussöhnen mit dem Geschehenen bewirken kann.
    Bei allen Berichten steht dabei auch das Gottvertrauen, das Christsein mit im Blickpunkt.

    Sehr wertvoll waren mir beim Lesen die Hintergründe zu den einzelnen Episoden, die ich mir lieber direkt im Anschluß an die Geschichten und ohne langwieriges Blättern gewünscht hätte.

    Ich habe das Buch sehr genossen und werde es sicher erneut zur Hand nehmen. Vielleicht kann ich auch mal die eine oder andere Episode bei einer Andacht verwenden.

  4. 4 von 5

    :

    DAs BUch „Versöhnung“ beinhaltet 12 sehr bewegende und intensive Geschichten aus sehr unterschiedlichen LEbensbereichen, die sich in einer nicht ganz einfachen Sprache mit dem Thema des Verzeihens und der Versöhnung auseinandersetzen.
    Aktuelle politische Themen wie Ausländerfeindlichkeit, Terrorismus, unschuldige Opfer eines Krieges werden genauso aufgearbeitet wie alltägliche familiäre Probleme.
    VErsöhnung mit anderen MEnschen, mit LEbensumständen, mit sich selber und sogar mit Gott ist BEstandteil unseres Glaubens und unserer Lebensphilosophie.
    Der christliche Glaube spielt in diesen Erzählungen immer wieder eine tragende Rolle.
    Auf den ungewöhnlichen Schreibstil, der sich der jeweilgen Geschichte gut anpaßt, muß man sich ersteinmal einlassen.
    JEde Geschichte regt den Leser zum Nachdenken an und läßt häufig Schlüsse für sein eigenes Lebens zu.
    Es sind zumeist dunkle, traurige Themen, die am Ende doch einen Lichtblick enthalten.

  5. 5 von 5

    :

    „Versöhnung – Geschichten aus dem ganzen Leben“
    Dieser interessant gewählte Titel, des von Uwe Schulz verfassten Romans, über ein in der Kirche und Gesellschaft hochaktuelles Thema, erweckte beim Entdecken dieses Buches meine Aufmerksamkeit.
    Vor dem Lesen dieser Lektüre erhoffte ich mir zum Einen, durch zwölf ausgewählte Kurzgeschichten, einen neue Blickwinkel auf die Thematik der Versöhnung zu erlangen und zum Anderen auch einen gewissen Unterhaltungswert, durch das Ansprechen der Geschichten in mein persönliches Leben, zu verspüren.
    So gelingt es Uwe Schulz in seinem Buch mit verschiedensten Geschichten aus unterschiedlichen Lebensbereichen – Freizeit, Beruf, Familie, Alltägliches – jede/n Leser/in anzusprechen, da durch die Vielfältigkeit der Erzählungen für Jeden etwas dabei sein sollte. So treffen die tiefgehenden Geschichten jeweils den Kern des Gedankens der Versöhnung und regen sehr zum Nachdenken an. Auch die Anmerkungen des Autors, die bei jeder Geschichte als Anhang vorliegen, erzählen die Entstehung der Geschichten, verbinden sie auch gleichzeitig mit einem biblischen Kontext und klären zum Teil auch Verständnisfragen.
    An dem Unterhaltungswert hat es in den Kurzgeschichten ebenfalls nie gemangelt. So schafft es Uwe Schulz mit seinen viel sagenden Erzählungen nicht nur den/die Leser/in anzusprechen, sondern zwingt den Bücherfreund geradezu an den Geschichten dran zu bleiben und macht es Jedem schwer, von ihnen weg zukommen.
    Abschließend bleibt zu sagen, dass ich dieses Buch sehr weiter empfehlen würde, da es mit seiner hohen sprachlichen Ausdrucksweise, seinem Unterhaltungswert, und seinem Tiefgang absolut überzeugt und so bleibt auch wenig bis gar kein Raum für irgend eine Art von Kritik.
    Ein Buch, das mit Erzählungen über Versöhnung, einem sehr wichtigen Thema unserer Zeit, innerlich bewegt.

  6. 5 von 5

    :

    Schon auf den ersten Seiten erlebte ich zwei Überraschungen. Die eine – der Schreibstil von Uwe Schulz. Ungewohnt. Kompakte Sätze. Intelligente Wortwahl, ja Wortspielereien. Richtig gut gemacht.
    Die andere: Thematisch wagt er sich gleich mit der ersten Story an ein brisantes Thema – wie geht man mit Gegnern von Asylsuchenden um, wenn sie anfangen, Gewalt auszuüben?

    Der Autor versteht es auch in den anderen „Storys“ – wie er sie nennt – sehr differenziert und mit sprachlichen Bonbons geschmückt, Situationen vor die Augen des Lesers zu malen, so daß ein Gemälde mit vielen Facetten entsteht. Und dabei ist der Schreibstil zuerst echt gewöhnungsbedürftig (für mich jedenfalls), hat aber dann seinen besonderen Reiz.

    Die Themen sind sehr breit gefächert, auch territorial weit angesiedelt. Aber immer wieder ist der Kampf zu spüren: Wie geht Mann, wie geht Frau mit Schuld in der Familie, in der Gesellschaft um? Das hat der Schreiber meisterhaft aufgegriffen und umgesetzt. Mit vielen sprachlichen Details, die den Lesegenuß erhöhen.

    Dass bei allen Erzählungen auch immer wieder der christliche Hintergrund durchschimmert, stört beim Lesen so gar nicht. Ganz im Gegenteil, da unaufdringlich, erhalten christliche Grundsätze wieder einen Stellenwert im Leben der handelnden Personen.

    Ich habe mir Zeit genommen, immer mal wieder eine Story zu lesen, ja, zu genießen. Das Buch kann man wohl auch gar nicht anders lesen. Denn die teils dramatischen Schicksale der Hauptgestalten nehmen mich mit ins Geschehen und auch ins Nach-Denken, wie ich wohl selbst entschieden hätte…

    Besonderheiten: Die grafische Textgestaltung hat eine erfrischende Note, da ungewohnt. Und es gibt am Schluß noch kurze Erklärungen, woher die Storys stammen. Danke dafür.

    Alles in allem ein echt lesenswertes Buch, was mich immer wieder neu angesprochen hat.

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Zusätzliche Informationen

BN204061
ISBN978-3-03848-061-7
AutorUwe Schulz
ErscheinungsjahrHerbst 2015
UmschlagHardcover
BindungLeinen-Einband mit Schutzumschlag
PapierartHochwertiges Papier
Umfang240 Seiten
Format13.5 x 21 cm