Tass Saada – Das Prinzip des Terrors

4.17 von 5 basierend auf 6 Kundenbewertungen
(6 Kundenbewertungen)

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Der Ex-Sniper Arafats über die dunklen Motive des ISIS und anderer Extremisten, über Abgründe und Alternativen

Produktbeschreibung

Die Medien berichten über die tragischen Vorfälle – die Bombenanschläge, die Massaker, die Selbstmordattentate. Die Nachrichtensprecher erklären ausführlich, wer dabei die Beteiligten sind: von der Hisbollah zur al-Quds-Einheit, vom IS zur Palästinensischen Autonomiebehörde. Doch was ist es, das hinter diesen Ereignissen steckt und eine Gräueltat nach der anderen produziert? Tass Saada gibt darauf Antworten, während er das Prinzip des Terrors erläutert und erklärt, was die Extremistengruppen im ganzen Nahen Osten motiviert und antreibt. Tass kennt als ehemaliger Muslim und Scharfschütze für Arafats Fatah dieses Prinzip nur zu gut. Er hat selbst danach gelebt. Doch im Alter von 42 Jahren hat er in seinem Leben eine völlig neue Richtung eingeschlagen. Tass beschreibt nicht nur die Motive und Ziele der islamischen Terroristen, er weist auch auf eine mögliche friedliche Lösung hin. Wir können Samen der Hoffnung pflanzen, die nicht nur den Nahen Osten, sondern auch die wegen der vielen Flüchtlinge immer internationaler werdenden Orte unserer Heimat verändern.

Leseprobe

6 Kundenbewertungen für Tass Saada – Das Prinzip des Terrors

  1. 5 von 5

    :

    Terrorismus ist schlimm, Muslime aber nicht!
    Wer hat sich angesichts der aktuellen Terroranschläge nicht selbst schon gefragt welche Motivation die Täter haben?!
    Der Autor dieses Buches war selbst Sniper bei Arafat und kann damit aus erster Hand berichten, was in den Köpfen solcher Leute vor sich geht.
    Durch Tass Saadas Erklärungen kann ich die Gründe mittlerweile gut verstehen (was natürlich nicht gutheißen bedeutet).
    Es werden auch ausführlich die Grundlagen des Islam und deren verschiedene Strömungen erklärt.
    Als es zur der Frage kam, was wir gegen Terrorismus tun können, war ich sehr gespannt : einige Autoren verstecken ihre Hilflosigkeit hinter Vorschlägen was die Politik dagegen unternehmen sollte.
    Nicht in diesem Buch: Es wird auf diese „six degrees of seperation“ verwiesen. Jeder kennt über 6 verschiedene Ecken jeden auf der Welt. (Ich kenne jemand, der kennt jemand, der kennt jemand. .)
    Und wie wir als gläubige Christen unsere Freunde, Feinde und Bekannte behandeln kann großen Einfluss auf unseren nächsten haben und eventuell dadurch ein Stück die Welt verändern. Damit das gelingt gibt Herr Sassa uns Hinweise auf gängige kulturelle Missverständnisse zwischen Muslime und Christen.
    Zum Schluss runden noch etliche Erfahrungsberichte und Beispiele von gelungenen Freundschaften das Buch ab.
    Das Buch ist von einem Christen geschrieben der seinen Glauben bewusst lebt und auch offen und ehrlich davon berichtet. Für Personen die davon nichts lesen wollen ist nur die erste Hälfte des Buches interessant

  2. 5 von 5

    :

    Über den islamischen Terrorismus

    In seinem Buch „Das Prinzip des Terrors“ berichtet der Ich-Erzähler und ehemalige Terrorist Taysir Said Abu Saada, kurz Tass genannt, über den islamischen Terrorismus. Als einstiger Kämpfer der Miliz Jassir Arafats kam Tass 1974 in die USA, heiratete und gründete eine Familie. Der große Wendepunkt seines Lebens fand im Jahre 1993 statt, als er zum Christentum konvertierte und Jesus sein Leben anvertraute. Für seine restliche Familie wurde er dadurch zum Abtrünnigen und sogar mit Mord bedroht. Tass arbeitet im Hilfswerk „Seeds of Hope“ in Jericho, Erfahrungsberichte aus seinem dortigen Wirken lieferte etliche Beiträge für dieses Buch.

    Die Ausführungen des Autors beginnen mit dem Einzug des Islamischen Extremismus am 11. September 2001, als Muslime aus dem Nahen Osten zwei Flugzeuge entführten und die ganze Welt geschockt miterlebte, wie der Terrorismus erstmals in der westlichen Welt ein konkretes Thema wurde. Seit diesem denkwürdigen und schrecklichen Tag gibt es wohl kaum noch einen Ort auf der Welt, an dem man sich wirklich uneingeschränkt sicher fühlen kann. Tass Saada berichtet über die Islamische Kultur, den Stellenwert der Gruppenehre im Islam und führt hierzu Beispiele aus seinen persönlichen Erfahrungen an. Der Autor gewährt interessante Einblicke in die arabische Kultur, deren Einstellung zur Demokratie, der Denkweise und den Prinzipien eines Terroristen. Er vermittelt das Bild, das ein Terrorist von den Menschen in der westlichen Welt hat und geht auf die kulturellen Gegensätze ein. In einem Abschnitt des Buches konzentriert er sich auf die Entstehungsgeschichte des Konflikts im Nahen Osten, der weit in die Vergangenheit reicht: zu den Söhnen Abrahams – Ismael und Isaak.

    Im Buch findet man zahlreiche Ausschnitte aus der Bibel – Tass Saada untermalt sehr viele seiner Ausführungen mit Bibelstellen. Er zeigt anhand einer eigenen Erfahrung auf, wie schwierig es ist, sich als konvertierter Christ Freunde unter Muslimen zu machen und erörtert die Möglichkeiten eines jeden einzelnen Menschen, seinen eigenen Beitrag gegen Terrorismus in der Welt zu leisten. Gemäß Autor ist es schon allein in unserem engsten Umfeld möglich, uns mit unseren Vorurteilen auseinanderzusetzen, ihnen entgegen zu wirken. An dieser Stelle gibt er wertvolle Tipps zum Umgang mit Muslimen – er weist auf Dinge hin, die man unbedingt vermeiden sollte, zeigt Brücken zur Verständigung und plädiert dafür, den individuellen Menschen kennen zu lernen, mit seinen Hintergründen, Ängsten und Hoffnungen.

    Im letzten Abschnitt des Buches stellt Tass Saada Menschen vor, die er persönlich als „seine Helden des Alltags“ bezeichnet. So erzählt er vom Kindergarten „Little Hearts“ in Jerusalem und dem Wirken der Organisation „Seeds of Hope“ in Jericho und plädiert dafür, als Christ in dieser Welt „ein Kurier der Liebe“ zu sein.

    Fazit: „Das Prinzip des Terrors“ ist ein äußerst informatives und interessantes Sachbuch, das nicht nur Hintergründe beleuchtet und verständlich macht, sondern auch Wege zu einem friedlichen Miteinander, zu einem „Aufeinander-Zugehen“ und zur gegenseitigen Akzeptanz aufzeigt. Ich empfand dieses Buch als sehr anregende Lektüre, die ich gerne weiter empfehle.

  3. 3 von 5

    :

    Was macht jemanden zum Terroristen

    Tass Saada gibt uns als ehemaliger Sniper Arafats einen tiefen Einblick in die Hintergründe des aktuellen Terrorismus, stellt uns Motive und eine völlig andere Denkweise vor. Dabei stellt sich heraus, dass die Ursachen all dessen lange zurückliegen, eine Lösung aber vielleicht gar nicht so unmöglich ist, wie es immer erscheint.

    Dieses Buch hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Zunächst einmal ist das Thema hochaktuell. Daher halte ich es für äußerst wichtig, sich auch mit den Hintergründen von all dem, was auf der Welt passiert, insbesondere Terrorismus, aber auch allen anderen Spannungen in der arabischen Welt zu befassen. Dafür bietet dieses Buch sehr viele interessante Informationen und Ansätze, beispielsweise legt es die Beweggründe dar, warum Menschen zu Terroristen werden. Ja, all diese Gründe sind nachvollziehbar, es ist gar nicht so unlogisch, was auf der Welt passiert.
    Im Prinzip geht es um tiefsitzende Ängste und Spannungen, welche die Menschen voneinander trennen und zu Feinden machen. Tass Saada zeigt uns in diesem Buch eine wie ich finde einzigartige Lösung, zu der es keine Alternative gibt: Wir müssen uns um Frieden bemühen und Liebe zeigen. Das fängt vor unserer Haustür an, nicht erst im Nahen Osten, der zugegebenermaßen recht weit entfernt ist. Jedoch ist dies keine Ausrede, um nichts zu tun.
    Im letzten Abschnitt des Buches werden verschiedene Projekte vorgestellt, die mitten im Krisengebiet realisiert wurden und erstaunliche Früchte zeigen. Sei es der Kindergarten, in dem palästinensische und israelische Kinder friedlich zusammen spielen, ein Ort, an dem wichtige Werte weitergegeben werden und erste Erfolge sichtbar sind. Oder ein Wellnesswochenende für die zuhause oft schlecht behandelten Frauen. Oder eine Spende von Rollstühlen. Es gibt viele Möglichkeiten.

    Was mich jedoch hin und wieder ein wenig gestört hat, war der allumfassende Anspruch, der christliche Glaube allein könnte die Lösung sein. Das ist ein wenig realitätsfern gedacht. Ganz so einfach ist es dann doch nicht, wie ich finde. Gewiss sind die Werte, welche vermittelt werden, wichtige Schritte auf dem Weg. Und auch die Grundidee ist auf jeden Fall richtig und lohnend. Jedoch geht es nicht nur um den Glauben, der verändert werden muss, sondern vielmehr um die allgemeine Einstellung der Länder zueinander. Die westlichen Länder müssen sich durch mehr als nur durch ihren Glauben repräsentieren.

    Insgesamt bin ich der Ansicht, dass dieses Buch den Lesern ein schwieriges Thema sehr einfühlsam näherbringt und eine sehr heilsame Sicht von Veränderung und Miteinander-Leben zeigt. Allerdings war es mir leider ein wenig zu theologisch und greift damit bei diesem brisanten Thema eindeutig zu kurz.

  4. 5 von 5

    :

    Vor einigen Jahren habe ich Tass Saada anlässlich eines Vortrages erlebt und mir auch sein erstes Buch „Ich kämpfte für Arafat“ gekauft.
    Das jetzt vorliegende Werk hat mich beim Lesen in mehrerer Hinsicht begeistert.
    Zum einen gelingt es dem Autor – auch, weil er selbst aus dem Terrorumfeld stammt und damit aufwuchs – für uns Westeuropäer mit unserem Demokratiedenken die ganz andere Denkweise von Terroristen aus dem z.B. islamischen Umfeld aufzuzeigen, wie das Recht des Individuums versus die Macht der Gruppe.
    Saada listet auf, wie jemand zum Terroristen werden kann und welche Ursachen dafür zugrunde liegen.
    Aber er bleibt nicht bei einer Bestandsaufnahme stehen, sondern bietet Denklösungen an, die möglich wären und sogar praktizierbar sind.
    Was mich beeindruckte war auch das Zurückgehen vom Konflikt im Nahen Osten bis auf die Familiengeschichte von Abraham, Ismael und Isaak, welche Auswirkungen bis zur heutigen Zeit hat. Und auch genau da sind praktikable Lösungen möglich – durch den Weg von Versöhnung, Annahme und kreativen Lösungsversuchen.
    Wie genau das möglich sein kann, schildert der ehemalige Arafat-Kämpfer an guten Beispielen, nicht zuletzt an der Arbeit mit Kindern in Jericho. Solche Projekte machen Mut für die Entwicklung, denn Kindern sind die Zukunft eines jeden Landes und von jeder Region.
    Mich hat das Buch gefesselt – vom Erzählerstil, von den vielen selbst erlebten Beispielen, von den biblischen Herleitungen der Versöhnungsargumente bis hin zum neuen Verständnis von islamischer Denk- und Lebensweise – und deshalb empfehle ich es gerne weitere.

  5. 4 von 5

    :

    Immer wieder hört man in den Nachrichten von Terroranschlägen und fragt sich, was die Täter antreibt und warum sie sich einer radikalen Gruppierung angeschlossen haben. Der Autor Tass Saada war selbst Mitglied in der ,,Fatah“, aber setzt sich heute für den Frieden zwischen den Juden und den Palästinensern ein. In diesem Buch versucht er zu erklären, warum so viele Menschen zu Terroristen werden, woher der ganze Hass kommt und wie man selbst zum Friedensstifter werden kann.
    Für mich war dieses Buch sehr interessant zu lesen, weil hier wirklich jemand berichtet, der selbst einmal Teil einer gefährlichen Gruppe war und daher vieles aus eigener Erfahrung wiedergeben kann. Jedoch ist der Teil, indem es wirklich darum geht wie Terroristen denken, nur kurz und dreht sich auch fast nur um den Konfliktherd in Israel. Ich persönlich hätte mir mehr Erklärungen zu der Motivation von anderen Gruppierungen gewünscht.
    Gefallen hat mir, dass der Autor viele seiner Aussagen mit der Bibel begründet und sogar bis zu Ismael und Isaak zurückgeht, um zu erklären, dass gerade an dieser Stelle schon eine Art Verletzung stattfindet, die bis in unsere Zeit die Völker spaltet. Auch wenn ich nicht alle seine Thesen so unterschreiben würde, hat der Autor mich zum nachdenken gebracht. Vieles habe ich tatsächlich noch nie so gehört.
    Einen großen Teil im Buch nimmt das Thema Frieden ein. Tass Saada zeigt, dass es der westlichen Welt noch immer viele Vorbehalte gegenüber Muslimen gibt und gerade wir als Christen viele Möglichkeiten haben, sie einzuladen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Was man dabei beachten sollte, wird hier gut vermittelt.
    Der Autor schreibt gut lesbar und erklärt auch sehr anschaulich anhand von vielen Beispielen. Mir gefällt besonders der letzte Teil des Buches, indem er über Projekte wie die Kindergärten ,,Seeds of Hope“ berichtet, wo Kinder verschiedener Herkunft in Israel gemeinsam und vor allem friedlich miteinander spielen und lernen.
    Obwohl meine Erwartungen an das Buch nicht ganz erfüllt wurden, hat es mir gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

  6. 3 von 5

    :

    Dieses Buch hinterlässt bei mir mehrere Eindrücke, ich kann es nicht richtig einordnen. Es ist Sachbuch, Essay, Biographie, theologisches Werk und vieles mehr. Außerdem fehlt mir der rote Faden beziehungsweise habe ich den Eindruck, dass der Autor keinen Konsens bei seiner Meinung hat. Manche seiner Aussagen finde ich sehr konservativ andere dagegen liberal.
    Das Buch ist in vier Teile aufgegliedert. Der erste Teil: Wie Terroristen denken beschäftigt sich mit einigen Grundlagen zum Islam und dem Terrorismus. So werden zum Beispiel die Unterschiede von Suniten und Schietten erklärt oder Gründe warum Menschen zu Terroristen werden aufgezeigt. Interessant war auch die kurze Abhandlung über die 10 reichsten Terrororganisationen. In diesen Abschnitt habe ich so einiges neues erfahren und war am Anfang auch total begeistert vom Buch. Die Aussagen scheinen sachlich recherchiert zu sein (es gibt mehrere Quellen) und geben einen guten Überblick über die Thematik. Ich finde das Buch kann jedenfalls mit den ersten Seiten einen guten Beitrag leisten, die Denkweisen des Islams aufzuzeigen. Erstaunt war ich, dass der Autor sehr viel auf die Israel-Palestina Problematik eingeht außerdem konnte ich seine Erläuterung, dass die bibliche Geschichte von Isaak und Ismael noch heute solche Auswirkungen hat, nicht ganz teilen.
    Der zweite Teil. „Was können wir jetzt machen.“ ist meiner Meinung nach sehr theologisch aufgebaut und zeigt die Möglichkeiten des Christentums sich gegen den Terrorismus und den Islam zu wenden auf. Nicht gefallen hat mir, dass es eine Mischung aus weltlichen Fakten, wie den Kriegskosten und christlichen Aussagen ist. Für mich erschien es etwas planlos zusammen geschrieben. Die Auseinandersetzung mit den gescheiterten Lösungsansätzen ist eine interessante Zusammenfassung, mir erschließt sich aber nicht der Mehrwert für das Buch. Spätestens ab der Mitte dieses Teiles, kann man festhalten, dass der Titel „Prinzip des Terrors“ und der Klappentext nur einen kleinen Teil des Buches wieder gibt. Meiner Meinung nach beschäftigt sich der Autor viel mehr mit dem Christentum und wie es auf den Islam einwirken kann als mit Terrorismus. Das heißt nicht, dass ich das Buch nicht gut finde aber es ist auf jeden Fall nicht dass, was ich erwartet hatte. In diesem Teil finde ich die Aussagen des Autors sehr konservativ bzw. kann einfach nicht mit ihnen mitgehen, wie zum Beispiel auf Seite 116:
    „Es ist eine Illusion, zu glauben militärisches Eingreifen, Diplomatie oder von Menschen ausgehandelte Friedensverträge könnten etwas gegen die selbstsüchtige Arroganz eines Herzen ohne Christus auszurichten. Nur die verändernde Liebe Gottes kann Herzen verändern, die so Volker Hass sind.“
    Etwas seltsam finde ich auch seine Ansichten zum Endzeitgedanken aus dem 2 Timotheus.
    „Terrorismus ist meiner Ansicht nach ein Übel, das Gott gegenwärtig zulässt, um sein Volk für seine Verantwortung wachzurütteln. Es soll uns nicht verängstigen oder lehmen, sondern er soll uns dazu motivieren, Lichtbringer zu sein, bevor sich die Nacht über die Erde legt – wann immer das sein wird.“ (S.141)
    Die Aussagen im dritten Teil: „Ein besserer Weg“ sind meiner Meinung nach wieder sehr unterschiedlich zu sehen. Es gibt Aussagen, was man persönlich gegen den Terrorismus tun kann. Diese finde ich sehr gelungen und kann sie jeden empfehlen, da zum Beispiel auch Hinweise gegeben werden, wie man mit Moslems im persönlichen Kontakt umgehen soll. Hier finde ich die Meinung des Autors sehr aufgeschlossen, er vertritt die Auffassung, dass man nicht missionieren darf aber auch den eigenen Glauben nicht verstecken soll. Ich habe für mich mitgenommen, dass ich etwas erreichen kann, indem ich nach christlichen Werten lebe und anderen Menschen Liebe entgegen bringe, egal ob Christ oder nicht. Schockiert haben mich dagegen Aussagen wie, dass durch den IS Moslems bemerken, was Islam wirklich bedeutet.
    Der letzte Teil lässt sich sehr gut lesen und beschreibt Geschichten aus seinem persönlichen Umfeld, die auch schon in den anderen Teilen eingeflossen sind. Ich fand es einen schönen Abschluss, dass er aufzeigt wie Christen, Juden und Moslems friedlich zusammen leben.
    Alles in allem ist das Buch sehr interessant zu Lesen, da man neue Denkweisen kennenlernt, entspricht aber nicht den Erwartungen aus Titel und Klappentext. Ich bin der Meinung, dass Buch sollte man auf jeden Fall gut reflektieren und vielleicht sich mit jemanden darüber austauschen. Außerdem sehe ich einige Aussagen zum Islam kritisch und werde nach weiterer Literatur schauen, die sich mit dem Inhalt des Buches auseinander setzen.

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Zusätzliche Informationen

BN204094
ISBN978-3-03848-094-5
AutorTass Saada
ÜbersetzerChristian Rendel
ErscheinungsjahrHerbst 2016
UmschlagPaperback
BindungKlappenbroschur
Umfang288 Seiten