Tanja Jeschke – Das Geheimnis des weißen Perserkätzchens

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Art.-Nr.: 204046 Kategorie:

Produktbeschreibung

Tanja Jeschke – Das Geheimnis des weißen Perserkätzchens

In Tanja Jeschkes neuem Buch Das Geheimnis des weißen Perserkätzchens geht es um den richtigen Umgang mit fremdem Eigentum und welche Auswirkungen es hat, wenn Kinder stehlen. Die Geschwister Felix und Carolin rutschen immer tiefer in ein Geflecht aus Täuschung und Betrug. Dabei fängt alles ganz harmlos an.

Sachen klauen ist eigentlich nicht so schlimm, findet Felix. Meistens gehören sie ja auch gar niemandem wirklich. Und das Wort «eigentlich» lässt ja einigen Spielraum. Ach, und Klauen ist ja so spannend! Kein Wunder, schließlich hat seine Schwester Carolin sich das ausgedacht. Sie hat einfach die besten Ideen. Immer waghalsiger werden ihre Aktionen. Doch dann wächst Carolin und Felix die Sache über den Kopf. Die Tat hat ihren Preis. Ob sie ihren größten Coup, den Diebstahl eines weißen Perserkätzchens, wieder rückgängig machen können?
Ab 8 Jahren.

Nach Paulina auch der Kürbisstraße (Thema: Kirchenjahr für Kinder erklärt) legt Tanja Jeschke mit Das Geheimnis des weißen Perserkätzchens bereits ihr zweites Kinderbuch bei Fontis vor.

Die Autorin

Tanja Jeschke, geboren 1964 in Pretoria/Südafrika, wuchs dort und in Hermannsburg/Norddeutschland auf, verbrachte ein Soziales Jahr in der Offensive Junger Christen in Bensheim und studierte dann Germanistik und Theologie in Göttingen und Heidelberg. Nach dem Examen reiste sie einige Monate durch Südafrika und Namibia, heiratete und lebte drei Jahre in Rostock an der Ostsee. Inzwischen hat sie zwei Kinder (11 und fast 6 Jahre alt) und ist in Stuttgart zu Hause. Sie arbeitet als Literaturkritikerin und Autorin für Erwachsene und Kinder.

E-Book Version

Leseprobe

2 Kundenbewertungen für Tanja Jeschke – Das Geheimnis des weißen Perserkätzchens

  1. 4 von 5

    :

    Der neunjährige Felix und seine große Schwester Carolin führen ein phantasievolles Leben. Sie spielen häufig im Park auf ihrem Kletterbaum, stellen sich vor, gekochte Nudeln seien Giftlarven und Erdnüsse Kapseln mit Gegengift. Eines Tages erwischt Felix seine Schwester, wie sie vor dem Spiegel Ohrringe anprobiert. Es stellt sich heraus, dass sie die beim „Shoppen“ geklaut hat. Mit der Zeit bringt sie immer öfter Sachen mit, was Felix total cool findet. Um seiner Schwester zu gefallen klaut er ihr auch mal etwas. Er merkt, dass das ziemlichen Spaß macht. Verbotenes hat halt seinen Reiz.

    Doch dann heckt Carolin einen großen Diebstahl aus und Felix soll ihr dabei helfen: In der Tierhandlung gibt es kleine Perserkätzchen – und sie möchte unbedingt so ein kleines, weißes und flauschiges Knäuel haben.

    Als das Kätzchen schließlich auf abenteuerliche Weise in ihren Besitz gelangt ist merken die Beiden, dass eine Lüge eine weitere nach sich zieht. Wie erklärt man den Eltern, woher das Kätzchen plötzlich kommt? Felix fürchtet ständig, dass ihre Lügen auffliegen. Und so verfliegt die Freude an dem niedlichen Tier…

    „Das Geheimnis des Perserkätzchens“ erschien 2006 erstmals im Thienemann (Gabriel) Verlag mit dem Titel „Carolin und die Sache mit den geklauten Klunkern“. Es ist für Kinder ab 9 oder 10 Jahren und wird aus Felix’ Sicht erzählt. Er hat seinen ganz eigenen, phantasievollen, kindlichen Erzählstil, der mich an „Meine Schwester Klara“ erinnerte. Zum Vorlesen sind die Sätze nicht so gut geeignet, weil die Satzstruktur dafür ungeeignet ist. Ich habe zwei Seiten versuchsweise meiner Tochter vorgelesen, aber ich verhaspelte mich ständig und war froh, das sie da auch schon das Interesse verloren hatte (sie ist allerdings erst 4…).

    So kann ich nur aus Elternperspektive erzählen, wie ich das Buch empfunden habe und was mich störte:

    – Als Felix und Carolin mit dem Kätzchen nach Hause kommen fragen die Eltern zwar, woher die Katze kommt, aber sie lassen sich viel zu einfach mit der Lüge abspeisen, sie sei ein Geschenk. Sie hinterfragen nicht weiter.
    + Gut gefallen hat mir, dass Felix entdeckt, dass Diebstahl und Lügen auf Dauer nicht glücklich machen.
    + Ebenfalls gut gefiel mir, dass Felix sich Gedanken darüber macht, ob das Stehlen ok ist und was Gott wohl darüber denkt.
    – Schade, dass die Autorin das nicht weiter ausgebaut hat. Gerade am Ende des Buches hätte ich mir noch ein wenig mehr zum Thema gewünscht.
    – Am Ende beichtet Felix seinen Eltern, aber hier lässt die Reaktion der Eltern wieder zu wünschen übrig. Eine ausführlichere Aussprache fehlt mir und auch eine konkretere Lösung.
    – Ebenfalls enttäuscht hat mich die Aufteilung der Illustrationen. Diese sind zwar passend zum Inhalt und schön, aber anfangs kommen lange kein Bilder, dann ein paar in kurzen Abständen hintereinander… Besser wäre es gewesen pro Kapitel oder zumindest alle 2 Kapitel eine Illustration einzustreuen.
    + Die Kapitel haben eine schöne Länge, ca. 5 oder 6 Seiten.

    Alles in allem, ein schönes Buch, das meiner Meinung nach ein wenig ausbaufähiger gewesen wäre. Mir hat „Paulina aus der Kürbisstrasse“ dagegen viel besser gefallen, deshalb vergebe ich 3,5 Sterne.

  2. 4 von 5

    :

    Felix (9) und Carolin (13) sind Geschwister, die gern Zeit zusammen verbringen und sich tolle Spiele ausdenken, die nur sie verstehen. Es gibt auch mal Streit, aber im großen und ganzen verstehen sich die Geschwister wirklich sehr gut. Doch dann entdeckt Felix, dass Carolin neue Ohrringe hat. Wo hat sie die her? Als sie ihm erzählt, dass diese geklaut sind, ist er ganz verblüfft. Beim nächsten Diebstahl ist er dabei und lernt schnell. Bald ziehen sie zusammen los und stehlen worauf sie Lust haben. Doch Felix merkt – das was ich tue ist nicht richtig. Als Carolin dann noch eine Perserkatze klauen will, wird ihm ganz anders. Soll er da wirklich mitmachen?

    Die Idee – ein Buch über das Stehlen zu machen, fand ich sehr spannend und war auf die Umsetzung gespannt. Dass die Geschichte hier aus der Sicht von Felix geschrieben wird, fand ich an einigen Stellen nicht so günstig. Vor allem weil Felix manchmal über Dinge nachdenkt, die ich mir für einen neunjährigen so nicht vorstellen kann. Dafür sind die Gedanken zu weitschweifig und auch zu philosophisch. Andererseits konnte so seine Gefühlswelt besser dargestellt werden.

    Ich habe das Buch zusammen mit meiner fast 6jährigen Tochter gelesen und sie fand es sehr spannend. Wir haben immer zwei Kapitel am Stück gelesen und sie war immer gespannt wie es wohl weitergeht. Die Sätze waren allerdings oft sehr holprig zu lesen. Enttäuscht war ich als Mama von dem Ende. Man liest zwar heraus, dass stehlen falsch ist, aber es gibt für die Kinder keine Konsequenzen. Das Ende ist leider sehr offen, so dass es an der Stelle endet wo man hofft, dass die Kinder etwas daraus lernen und mit den Konsequenzen leben müssen. Warum das Buch in einem christlichen Verlag erschienen ist, hat sich mir nicht erschlossen. Gott kommt etwa in 3 Sätzen mal vor, spielt aber eigentlich gar keine Rolle. Weder gehen die Eltern in den Gottesdienst, noch wird das Thema in der Familie je erwähnt. Sehr schade, aus dem Thema hätte man wirklich viel mehr machen können. Aus diesem Grund empfehle ich, das Buch auf jeden Fall gemeinsam mit den Kindern zu lesen und sie nicht mit der Geschichte und dem Ende allein zu lassen.

    Wenn man auf den Glaubensaspekt gut verzichten kann, ist die Geschichte sehr lesenswert.

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Zusätzliche Informationen

BN204046
ISBN978-3-03848-046-4
AutorTanja Jeschke
Illustratoren / FotografenElze , Miriam
ErscheinungsjahrFrühjahr 2015
UmschlagHardcover
Umfang124 Seiten
Format21,0 x 13,5 cm