Tabitha Bühne – Mit Sari auf Safari

4.89 von 5 basierend auf 9 Kundenbewertungen
(9 Kundenbewertungen)

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Art.-Nr.: 204138 Kategorien: , , Schlüsselworte: , , , ,

Produktbeschreibung

Ihre Freundinnen sagten: „Du bist verrückt!“ Denn eigentlich liebt Tabitha vor allem Stille, Sport und ihre Heimat. Sie hat von Männern genug und ist von Gott enttäuscht. Doch dann verliebt sie sich in einen deutschen Mann, der in Indien lebt. Tabitha kündigt ihren Job und beginnt das größte Abenteuer ihres Lebens. Am Anfang sieht alles nach einem Horrortrip aus. Als sie in Indien ankommt, herrschen Müll-Chaos und Smog-Alarm, das Klo bricht aus der Wand, auf der Straße attackieren sie drogensüchtige Straßenkinder. Dann endet auch noch eine romantische Tour im Heißluftballon mit einer dramatischen Notlandung. Tabitha sieht nur einen Ausweg: sich ihren Ängsten und Aversionen zu stellen und sich hineinzustürzen in den bunten, lärmenden Trubel. Wenn schon Indien, dann die volle Dröhnung! Es ist der ultimative Härte-, Liebes- und Glaubenstest. Sie taucht ein in den Großstadtmoloch Neu-Delhi und reist quer durchs Land. Sie begegnet Kopfgeldjägern und Kindergöttinnen, erlebt Massenhochzeiten und beobachtet Massenbegräbnisse, sie geht in einen Yoga-Ashram und zofft sich mit Gurus, besucht Knastkinder und Frauen, die als Hexen verfolgt werden, läuft im Himalaya den höchsten Marathon der Welt und in der Rajasthan-Wüste an der Seite von Kamelen. Tausendundeinen Tag lang lacht, weint, schimpft und staunt sie über das Leben, über Gott, über sich selbst – und über ihre Story: die verrückte Liebesgeschichte von einer, die auszog, das Fürchten zu verlernen.

9 Kundenbewertungen für Tabitha Bühne – Mit Sari auf Safari

  1. 5 von 5

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    Tabitha Bühne probiert viel aus, beruflich und privat, aber erst mit der Wiederentdeckung des Glaubens findet sie Erfüllung. Nach einigen Enttäuschungen kann sie sich nicht vorstellen, dass es für sie einen Traummann gibt, aber dann entwickelt sich auf überraschende Weise eine Beziehung zu einem Journalisten, der im Ausland lebt. Schnell wird aus dieser Freundschaft Liebe, und nach einem aufregenden Heiratsantrag entschließt Tabitha ihre Zelte in Deutschland abzubrechen, und mit ihrem Mann in Indien zu leben.

    Von einem stillen Leben auf dem Land zu einer stinkenden, lauten Millionenstadt in Indien; die Umstellung fällt ihr verständlicherweise sehr schwer. Die sportliche Autorin genoss es in der Stille des Waldes Jogging zu gehen, nun kann sie sich nur entweder unter Lebensgefahr durch hupende Autos kämpfen, oder ins teure Fitness-Studio gehen.

    Tabitha nutzt ihre Zeit in Indien um Land und Leute gründlich kennenzulernen, und das ist auch das Besondere an diesem Buch. Sie reist viel durch Indien und den benachbarten Ländern, und sie ist voller Fragen für ihre indischen Freundinnen, denn sie will Bräuche und Kultur des Landes besser verstehen. Eine Stütze in ihrem neuen Alltag findet sie auch in einer internationalen Gemeinde.

    Tabitha berichtet von schönen Gebirgsdörfern, einer abscheulichen Stadt der Toten, von Kindergöttinnen, einem Yoga Kurs und von viel mehr. Dabei ist ihre Erzählweise stets anschaulich und fesselnd. Auch von den Schwierigkeiten, die eine neue Ehe in einem Land wie Indien mit sich bringt, erzählt sie ganz offen.

    Als Mensch, der die Stille liebt, fällt es ihr manchmal besonders schwer es in diesem lauten Land auszuhalten. Und über allem liegt eine dicke Smogschicht, mit Werten, die jede Skala sprengen. Dazu kommt die verzweifelte Armut vieler Menschen, Kinderarbeit, und die schwere Stellung vieler Frauen. Das alles empfindet sie als sehr bedrückend.

    Diese exotische Reise zeigt die schönen, aber auch die hässlichen Seiten Indiens. Und immer wieder erzählt Tabitha wie viel Hoffnung sie persönlich aus ihrer Beziehung mit Jesus schöpft. Ein fesselnder Bericht einer abenteuerlustigen Frau über ein faszinierendes Land!

  2. 5 von 5

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    Tabithas Indien

    Cover und Gestaltung:
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    Das Coverbild strahlt dem Leser entgegen. Passend ist die Zusammenstellung von Tabitha samt Koffern vor typischer indischer Kulisse auf der Frontseite: Tuk Tuks mit Kuh und Affe im reinsten Verkehrschaos. Teile des Bildes wirken künstlich zusammengestellt mit einem Fotobearbeitungsprogramm. Das gilt auch für den Affen auf der Rückseite. Trotzdem gefiel mir das Cover sehr gut, vor allem die schönen, roten Zeichnungen am Rand. Sie erinnern an indische Hennabemalungen. Sie finden sich als Elemente (allerdings in Grau) passenderweise im Innenteil wieder und verströmen indisches Flair.
    Als Klappenbroschur mit Seiten von etwas dickerer Qualität zählt das Buch zu den hochwertigeren Taschenbüchern.

    Beim ersten Aufschlagen fällt sogleich das ausführliche Inhaltsverzeichnis positiv auf. So hat man direkt einen Überblick über den Inhalt. Die Struktur ist m. E. sehr gelungen: Viele kleinere Unterkapitel fügen sich zu einem größeren Kapitel zusammen. Durch diese kleinen Einheiten kann man das Buch immer wieder zwischendurch zur Hand zu nehmen und Stück für Stück lesen. Das absolute Highlight sind zwei ausführliche Foto-Teile, die das Geschehen wunderbar veranschaulichen. Optisch ist das Buch sehr ansprechend, im Laden hätte ich definitiv zugegriffen.

    Inhalt:
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    Tabitha ist Mitte dreißig, sportlich und ruheliebend und an einem Punkt angelangt, an dem sie nicht weiß, wie es weitergehen soll. Von Männern ist sie nur enttäuscht worden und auch ihre Beziehung zu Gott läuft nicht so, wie gewünscht. Zu diesem Zeitpunkt bringt eine kleine Facebook-Nachricht an den Indienkorrespondenten und Buchautor Markus Spieker plötzlich eine unglaubliche Wende in ihr Leben. Wenige Monate später heiratet sie ihn und folgt ihm nach Indien. Der erste Eindruck ist Chaos, Schmutz, Smog, Lärm, Armut und daneben unglaublicher Reichtum. Sie stellt sich der Herausforderung, reist kreuz und quer durch Indien und lernt das Land von all seinen Facetten kennen: den schönen und den weniger schönen. Und sie entdeckt neue Seiten an ihrer Beziehung zu Gott und vertieft ihren Glauben. In diesem Buch lässt sie den Leser an ihren Erfahrungen teilhaben.

    Mein Eindruck:
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    „Gott hat Humor. Er hat alles geplant, und er kennt mich. Ich wollte nie ein normales Leben, ich wollte ein Abenteuer. Das habe ich nun davon!“ (S.16)

    Ich habe von Beginn an gut in die Handlung hineingefunden, denn Tabitha schreibt sehr mitreißend und lebendig. Sie holt erst ein wenig aus und berichtet über ihre Kindheit im Sauerland und wie ihr Leben verlaufen ist, bis sie Markus kennenlernte. So bekam ich eine gute Vorstellung ihres Charakters und in vielen Teilen habe ich Parallelen zu meinem Leben entdeckt, wodurch mir die Autorin noch sympathischer wurde. Besonders beeindruckt hat mich immer wieder im Buch ihre unvoreingenommene Einstellung gegenüber unbekannten Dingen und ihre vertrauensvolle Offenheit dem Leser gegenüber. Sie schreibt ehrlich über ihre Bedenken, ihre Ängste, aber auch über ihre positiven Erfahrungen, was sie alles lernt und wie sie ihren Ängsten entgegen tritt. Jedes Wort wirkt authentisch, ich hatte das Gefühl: hier ist ein offener, emotionaler, aber auch starker Mensch, der den Leser wie einen Freund an der Hand nimmt, um ihm Indien mit all seinen Facetten nahe zu bringen.

    Ihre Geschichte erzählt sie lückenlos von Beginn an. Sie schildert ihre Hochzeit, die Kündigung ihres Jobs, die Abschiede von Freunden und Familie und auch ihre Ankunft mitten im indischen Chaos. Mir gefiel dabei die chronologische Reihenfolge. Ich konnte ihre Reisen und auch ihre Entwicklungsschritte gut mitverfolgen. Ich hatte zuvor schon einige Dokumentationen über Indien gesehen und wusste, dass das Land sehr unterschiedliche Gesichter hat. Durch Tabithas Buch ist mir erst klar geworden, wie groß die Unterschiede innerhalb der Regionen und verschiedenen Bevölkerungsgruppen sind. Die Autorin nimmt den Leser u. a. mit in die Teeregion Darjeelings, erlebt eine indische Hochzeit, wird sich ihrer Beziehung zu Jesus bei einer Woche im Yoga-Ashram wieder bewusst.

    Es gibt Einiges, an das sich Tabitha gewöhnen muss: Nachts nicht alleine raus gehen, die rechtliche Herabstufung der Frau gegenüber dem Mann, eine „Maid“, die tagsüber die Wohnung in Ordnung hält und ständig präsent ist, Hocktoiletten, verrückte Feste, fettiges Essen, Aberglaube mit erschreckenden Auswirkungen und indische Traditionen und Bräuche, die für Europäer nicht konsequent und logisch erscheinen. Aber sie erlebt auch viel Gastfreundschaft, Zufriedenheit trotz Armut, findet neue, tolle Freunde, sieht wundervolle Landschaften und empfindet am Ende eine unglaubliche Dankbarkeit für ihr Leben und für ihren Glauben, den sie durch diese Erfahrungen festigen kann.

    Nun wird sie noch ein Jahr in Indien bleiben, dann geht es zurück nach Deutschland. Ich bin gespannt, ob es noch einen Bericht geben wird über ihre „Wiedereingliederung“. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ihre Schilderungen haben mich permanent in ihren Bann gezogen. Ich hatte das Gefühl, alles wie eine Freundin mitzuerleben mit allen ihren authentischen Gedanken, Gefühlen, Zweifeln. Es macht Spaß, Indien an ihrer Seite zu entdecken.

    Fazit:
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    Tabitha ist eine beeindruckende Frau, die mitreißend und lebendig ihre Reise durch Indien beschreibt und viel über sich und ihren Glauben lernt-Es macht Spaß, sie dabei zu begleiten.

  3. 5 von 5

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    „Mit Sari auf Safari“ ist ein Tatsachenbericht über eine längere verbrachte Zeit in Indien der Autorin Tabitha Bühne aus dem Fontis Verlag.
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    Frisch verliebt und verheiratet folgt die 35-jährige Tabitha Bühne ihrem Ehemann Markus Spieker, der Journalist ist, nach Indien mit Wohnsitz in Dehli.
    Sie beschreibt ihre Erfahrungen mit dem Land und vielen Regionen in Indien, die sie in ihrer Aufenthaltszeit gemacht hat. Sie war sehr neugierig auf alles und so ist es ein umfassender Bericht geworden.
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    Sie ist begeistert von der Herzlichkeit ganz armer Menschen, dem Farbenreichtum der Kleidung, dem vielen Feiern, aber auch schockiert von eben dieser Armut und der Gewalt, die in diesem Land herrscht.
    Sie beschreibt auch, wie sie als Christin, den Hinduismus erlebt und versucht sich auch etwas im Hinduismus und seinen vielen Gottheiten zurechtzufinden und diesen zu verstehen.
    Ihrem christlichen Glauben bleibt sie sehr treu und kann durch ihre indischen Erlebnisse viele Dinge, auch Kleinigkeiten, die für uns in Deutschland selbstverständlich sind, viel besser schätzen und anerkennen.
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    Sehr gut gefällt mir auch das ausführliche Inhaltsverzeichnis, so konnte ich mir schon vor Lesebeginn einen Überblick über den Inhalt verschaffen. So etwas mag ich sehr gerne.
    Der Schreibstil ist wunderbar klar und leicht zu lesen.
    Sehr interessant fand ich auch die beiden Fotobildteile. So kann sich der Leser Vieles viel besser vorstellen.

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    Besonders interessiert habe ich auch diesen Bericht gelesen, da ich auch schon 2 mal in Indien war, allerdings als Touristin, und so viele Erinnerungen wach gerufen wurden.

  4. 4 von 5

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    Abenteuerlich – und völlig jenseits meiner Komfortzone

    Tabitha Bühne – von Männern und Gott enttäuscht – überrascht ihr Umfeld mit der Mitteilung, dass sie einen deutschen Mann, der in Indien lebt, heiraten und zu ihm ziehen wird. Gerade sie, die eigentlich Stille, Sport und ihre ländliche Heimat liebt. Nun zieht sie in die laute Millionenstadt Neu-Delhi und beginnt das grösste Abenteuer ihres Lebens…

    Erster Eindruck: Das Cover passt sehr gut zur Buchbeschreibung; Autos, Tuk-Tuks, Fussgänger, Kühe, Affen und dazwischen noch Tabitha auf ihrem Koffer sitzend. Wenn ich ein Buch zum ersten Mal in den Händen halte, schaue ich mir immer das Cover und die Rückseite an, dann die Klappentexte und ggf. noch die Fotos. Mir gefällt es sehr, dass hier zahlreiche Fotos abgedruckt sind, denn das bereichert ein solches Buch ungemein.

    Ich habe mich sehr für dieses Buch interessiert, denn was hier beschrieben wird, liegt jenseits von meiner Komfortzone, sodass ich gerne mehr darüber erfahren möchte. Ich habe schon ein paar Bücher zum Thema Indien gelesen oder Berichte im Fernsehen gesehen und weiss, dass ich nicht für Indien geeignet wäre – es wäre mir u.a. zu laut, zu bunt, zu fremd, zu heiss. Doch hier geht es ja um Tabitha: Sie zieht also aus einem Dorf nach Neu-Delhi, wo 20 Mio. Menschen wohnen – wow! Tja, die Liebe… Sehr interessant, dass nur ein Prozent der Bevölkerung Christen sind. Die Kennenlerngeschichte von Tabitha und ihrem Mann Markus ist wirklich schön. Und auch romantisch, wenn man bedenkt, dass er ihr einen 50-seitigen Brief schreibt und sie bat, sie nun lieben zu dürfen *seufz*. Der Heiratsantrag war ja dann mehr als aussergewöhnlich – obwohl ungewollt aussergewöhnlich.

    In Indien gibt es für Tabitha einiges zu tun: sie will in ihre neue Rolle als Ehefrau hineinwachsen, ihre Beziehung zu Gott stärken, Indien und ihre Menschen erleben, versuchen, die Andersartigkeit zu spüren, zu hinterfragen, zu verstehen.

    Das Buch hat sich flüssig lesen lassen; mir hat insbesondere Tabithas Offenheit gefallen. Es werden viele Themen angesprochen, wie z.B. die Gastfreundschaft, die Rolle der Frau, der Glaube, der Smog, Kindergöttinnen, Knastkinder, Honigjäger oder auch der höchste Marathon der Welt. Beeindruckt hat mich das Heim für psychisch kranke Frauen: über 700 Frauen leben dort und werden von sage und schreibe nur sieben Nonnen und ein paar Freiwilligen betreut! Schlimm finde ich, wenn Hindus denken, Krankheit sei jedermanns eigenes Problem, da man Sünden aus dem letzten Leben abbezahlen müsse. Hm… Wenn ich im Fernsehen jeweils sehe, wie sich die Menschen im Ganges waschen, schüttelt es mich schier vor dem dreckigen Wasser. Wenn ich dann noch lese, dass im Ganges, „der in Indien als Inbegriff der Reinheit gilt“, 10‘000 Mal mehr Fäkalbakterien sind… *kreisch*.

    Vieles, was für mich so fremd klingt, wäre normal für mich, wenn ich in Indien aufgewachsen wäre. Ich danke der Autorin, dass sie mir ein Stück ihres indischen Alltags nähergebracht hat. Das Buch endet nach zwei Jahren in Indien; Tabitha und ihr Mann werden noch ein weiteres Jahr dortbleiben. Wie geht es danach weiter? Zurück nach Deutschland? Für immer? Oder in ein anderes Land? Vielleicht werden wir dies in einem weiteren Buch von Tabitha lesen können.

  5. 5 von 5

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    Vor ein paar Jahren hat sich Tabitha Bühne auf ein besonderes Abenteuer eingelassen: Sie heiratet den Journalisten Markus Spieker und bekommt damit nicht nur einen Ehemann, sondern auch einen neuen Wohnort – und das nicht irgendwo in Deutschland, sondern in Indien. Tabitha lässt sich ganz in das Abenteuer ein und macht Indien zu ihrer neuen Heimat für ein paar Jahre. Einfacher gesagt als getan, denn Indien hat eine so andere Kultur, dass es schon sehr viel Stärke und Ausdauer braucht um sie zu erfassen.

    Die Dicke des Buches hat mich überrascht und neugierig gemacht, was man denn innerhalb so weniger Jahre alles erleben kann, dass so viele Seiten dabei zusammen kommen. Eingeteilt ist das Buch in viele kürzere Kapitel, sodass man leicht zwischendurch ein paar lesen kann, ohne dabei den Faden zu verlieren. Die meisten Kapitel sind in sich geschlossen, dass macht das gelegentliche Lesen ebenfalls einfacher. Der Einband ist hochwertig gestaltet und das Cover farbenfroh – so wie auch der Inhalt rüberkommt. Weitere schöne Details sind die indisch anmutenden Muster auf den Buchseiten, sowie die vielen Fotos und am Ende sogar noch ein paar indische Beauty- und Gesundheitstipps von der Autorin!

    Tabitha erzählt zunächst ein wenig ihre Vorgeschichte: Von ihrer Kindheit im Sauerland und ihrem Weg zum christlichen Glauben, der ja in ihrem Leben eine übergeordnete Rolle spielt. Die Episoden aus Indien sind manchmal lustig (wie z. B. ihr Heiratsantrag), manchmal traurig (wie die Kinderarmut), aber immer sehr ehrlich. Für mich hatte das Buch genau die richtige Mischung – auf der einen Seite habe ich ihren indischen Alltag kennengelernt, auf der anderen Seite viel über die Kultur gelernt. Ich musste ziemlich schmunzeln, als sie unbedingt den Yoga-Kurs machen wollte. Da ich aus der gleichen gemeindlichen Prägung wie sie komme, kann ich mir lebhaft vorstellen, wie ihre Eltern reagiert haben. Ich selbst hätte aufgrund meines Glaubens wohl nie einen Yoga-Kurs mitgemacht, aber das gehört trotzdem zu einer Seite, die ich toll an Tabitha finde: dass sie nicht versucht, als Ausländerin in Indien zu überleben, sondern eine Lernende wird und die Kultur aufsaugen möchte. Und die hat bei aller Farbenfreude und schöner Saris auch viele dunkle Seiten. Ihren Glauben bringt sie auf natürliche Art immer wieder ins Gespräch. Ohne ihn dem Leser aufdrängen zu wollen, zeigt sie einfach, wie glücklich sie sich schätzt, Jesus zu kennen, wenn sie ihren Glauben mit dem Hinduismus vergleicht.

    Ein insgesamt leichtes Buch zum Lesen, das mich mit seiner Natürlichkeit und Exotik fasziniert hat. Auch für Menschen, die dem christlichen Glauben nicht nahe stehen, wird das Buch auf jeden Fall sehr interessant sein, und wer Indien mag, sollte das Buch unbedingt lesen – es gibt einen sehr tiefen Einblick in die indische Kultur. Trotz der Schattenseiten wie der schlechten Luft, dem Dreck und der Armut haben ich Lust bekommen, selbst nach Indien zu reisen und das Land mit eigenen Augen zu sehen!

  6. 5 von 5

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    Ein authentischer Erlebnisbericht über die Erfahrungen der Autorin in Indien: Von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Ein fesselndes, persönliches und mutmachendes Buch.

    Gerade weil Tabitha Bühne nicht für alles eine Antwort hat, macht sie dem Leser durch Fragen Mut, den Ursprüngen unserer Ängste nachzugehen.
    Sie spricht mit ihrer klaren Sprache mitten ins Herz. Danke für das Buch!

  7. 5 von 5

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    Tolles Buch!!!!! Habe es an zwei Tagen verschlungen. Schön, dass die Seiten ein Muster haben.
    Wahnsinnserlebnisse! Erschreckend wie dort in der heutigen Zeit mit Frauen umgegangen wird.
    Unfassbare Umweltverschmutzungen!
    Ich will unbedingt mal in Indien Urlaub machen, aber wohnen wollte ich dort nicht.

  8. 5 von 5

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    Tabitha Bühne schildert ihre Erfahrungen in Indien sehr bildhaft und der Leser hat das Gefühl mit vor Ort zu sein. Dabei schildert sie ihre Erlebnisse und Reisen so wie sie es erlebt hat, authentisch, ehrlich und nichts als die Wahrheit. Das Buch könnte auch den Untertitel tragen „So ist Indien wirklich“. Neben den vielen guten Erfahrungen mit sehr lieben Menschen, wird aber auch die Kehrseite der Medaille deutlich. Die Mehrheit der Inder lebt in bitterer Armut, ohne Aussicht auf Besserung. Schon die kleinen Kinder werden in ihr Schicksal hinein geboren, ohne jede Möglichkeit daraus zu entfliehen.
    Die Autorin hat für das Buch sehr viele Strapazen auf sich genommen, dazu wäre von uns West-Europäern kaum jemand bereit. Dafür gebietet Tabitha Respekt und Anerkennung. Wie ich finde, absolut lesenswert! Liebe Tabitha, mach weiter so.

  9. 5 von 5

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    Ein grandioses Buch über ein sehr vielschichtiges, buntes und widersprüchliches Land, in das man zusammen mit einer neugierigen, kritischen und fröhlichen Autorin eintaucht. Auch wenn man noch nie in Indien war, macht die Art des Erzählens die vielen absurden, traurigen und lustigen Begebenheiten lebendig. Ich habe oft herzlich gelacht, wenn die Autorin mit ihren deutschen Augen diese fremde Welt betrachtet und beschreibt. Und ich war genauso oft betroffen über das Grausame und Harte, das sie in Indien wahrnimmt. Die Autorin versucht nicht, Dinge zu verstehen, die sie als Ausländerin gar nicht verstehen kann, sondern sie beschreibt, was sie sieht und erlebt. Und das tut sie als Landei, als Deutsche, als Teil einer Großfamilie, als Sportlerin, als Christin, als Ehefrau… einfach als die, die sie ist. Sie besucht eine Yoga-Schule, macht einen Ayurveda-Kurs, reist in die entlegensten Gebiete Südasiens, stellt sich in die Menschenmassen großer Volksfeste, pflegt Freundschaften zu Einheimischen mit unterschiedlichsten Hintergründen und Weltanschauungen und stellt viele, viele Fragen.
    Es ist nicht nur eine Reise in ein fremdes Land und zu fremden Menschen, sondern auch ein Blick in die Gefühle und die Seele der Autorin und ein Miterleben dessen, was Indien mit ihr macht. Mutig und offen und immer mit sehr viel Witz.

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Zusätzliche Informationen

BN204138
ISBN978-3-03848-138-6
AutorTabitha Bühne
ErscheinungsjahrFrühjahr 2018
Ausstattung16 farbige Bildseiten
UmschlagKlappenbroschur
Umfang240 Seiten
Format20,5 cm x 13 cm