Susanne Wittpennig – Time Travel Girl: 1989

4.75 von 5 basierend auf 8 Kundenbewertungen
(8 Kundenbewertungen)

18.00  inkl. Mwst.

Band 1 der neuen Trilogie

Produktbeschreibung

Das Jahr 1989. Die sechzehnjährige Lisa und ihr bester Freund Zac tüfteln an einer Zeitmaschine. Als es Zac gelingt, Lisa für ein paar Tage in die Zukunft zu versetzen, beginnen sich die Ereignisse zu  berstürzen: Der Physiklehrer Mr. Ash will Zac und Lisa mit allen Mitteln ausschalten, um an die Zeitmaschine heranzukommen. Und Lisa steht auf einmal ihrem zukünftigen Ich gegenüber. Ehe Lisa realisiert, was geschieht, befindet sie sich auf einer Zeitreise aus den Achtzigerjahren in die heutige Gegenwart. Plötzlich steckt sie im Internetzeitalter und ist mit vielen Abenteuern konfrontiert. „Time Travel Girl: 1989“ ist der erste Teil einer Trilogie von Bestsellerautorin Susanne Wittpennig („Maya und Domenico“) und handelt von den wichtigen und weichenstellenden Entscheidungen, die man im Leben trifft – oder eben auch nicht …

8 Kundenbewertungen für Susanne Wittpennig – Time Travel Girl: 1989

  1. 5 von 5

    :

    Meine Zeit steht in deinen Händen

    Nach der Erfolgsserie „Maya und Domenico“ blickte ich der neuen Zeitreise-Trilogie von Susanne Wittpennig bereits voller Vorfreude entgegen – und ich möchte gleich vorweg anmerken, dass die Autorin mich keineswegs enttäuscht hat. Im Gegenteil! Mit „Time Travel Girl 1989“ startet Susanne Wittpennig mit vielen neuen Ideen, Abenteuer, Schwung, Elan und einer Prise Romantik in ihre neue Buchreihe.

    Die sechzehnjährige Protagonistin dieses Buches ist intelligent und ungewöhnlich technikinteressiert. Als Einzelgängerin verbringt Lisa Lambridge ihre Zeit am liebsten mit Computern. Ihr großes Ziel ist es, Informatik zu studieren. Das junge Mädchen träumt davon, irgendwann einmal spannende Computerspiele zu produzieren. In dem zerstreuten Wissenschaftlerjungen Zachary Silverman findet sie einen hochbegabten Freund, dessen Gehirn in sehr komplexen Sphären arbeitet. Zac ist es doch tatsächlich gelungen, eine Zeitmaschine zu erfinden, die so genannte „Wurmlöcher“ öffnen und Menschen in die Zukunft zu schicken vermag. Zacs erstes Versuchsobjekt dabei ist seine Klassenkameradin Lisa. Dass die beiden sich damit nicht nur zustimmendes Wohlwollen einhandeln, steht bereits von Beginn an fest. Unterstützung finden sie jedoch bei Zacs Vater, der eine beachtliche Karriere als Wissenschaftler aufzuweisen hat und bereits mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde.

    Der einzige Wermutstropfen in Lisas Leben ist die Tatsache, dass Morgan Kendall, ihr ehemals bester Freund aus Jugendtagen, nichts mehr von ihr wissen möchte. Aus dem süßen braungelockten Jungen mit dem engelsgleichen Gesicht und dem einzigartigen Lachen wurde ein verwöhnter Langweiler, der Lisa nicht mehr beachtet. Lisa leidet unter dieser Situation, zumal sie bereits seit langer Zeit in ihren „Momo“ verliebt ist. Wird es für sie noch eine Möglichkeit geben, ihre ehemalige Freundschaft wieder aufleben zu lassen? Oder muss Lisa die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft mit Momo begraben?

    Mit „Time Travel Girl 1989“ hat die Autorin einen spannenden und unterhaltsamen Jugendroman geschrieben. Sie thematisiert die aufregenden Zeit des Erwachsenwerdens, die Sorgen und Probleme der Jugendlichen und versetzt ihre Leser in den Alltag der Tomsbridge School. Die Faszination von der Möglichkeit von Zeitreisen und deren Paradoxien sind das Kernthema dieses Buches. Susanne Wittpennig weist auf die große Macht und damit auch die Verantwortung der Zeitreisenden hin, die sowohl Zukunft, als auch Vergangenheit zu beeinflussen vermögen. In abenteuerlichen Passagen wird über die Vorbereitungen und die Versuche mit dem so genannten „Time Transmitter“ berichtet, wobei mich Zac Silverman und dessen Vater ein klein wenig an Marty McFly und Dr. Emmett L. „Doc“ Brown aus der Science-Fiction-Film-Trilogie „Zurück in die Zukunft“ erinnern. Der lockere und einnehmende Schreibstil des Buches ist der Sprache der Zielgruppe angepasst und enthält viele „flapsige“ Ausdrücke der Jugendlichen beziehungsweise der Dialektsprache.

    Die handelnden Personen empfand ich als sehr gut dargestellt, die meiste Aufmerksamkeit wurde der Protagonistin Lisa zuteil, deren Gedanken und Emotionen überzeugend Ausdruck verliehen wurde. Der große, schlaksige Freak namens Zac mit einem Kopf voller verrückter Ideen hat ebenfalls sofort meine Sympathie gewonnen. Der Antagonist dieses Buches tritt in Form des ehrgeizigen und machtbesessenen Professors namens Ash auf, der trotz seiner ungewöhnlichen Fachkompetenz ein äußerst verhasster Lehrer in der Tomsbridge School ist. Seine äußerliche Erscheinung, sein derber Umgang mit den Schülern und sein von Eifersucht zerfressenes Verhalten wirken düster und bedrohlich.

    Fazit: „Time Travel Girl 1989“ war ein sehr überzeugendes, spannendes und überaus unterhaltendes Jugendbuch, das mich ausgezeichnet unterhalten hat. Der Epilog hat bereits große Neugier auf die Fortsetzung dieser Geschichte in mir geweckt, auf deren Neuerscheinung ich mich bereits jetzt sehr freue.

  2. 3 von 5

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    Mäßig spannend

    Dieses Buch stammt von der Autorin Susanne Wittpennig, welche auch die Buchreihe „Maya und Domenico“ geschrieben hat. Diese habe ich mit Begeisterung verschlungen, weshalb ich auf das neue Buch sehr gespannt war. Vielleicht waren meine Erwartungen dementsprechend zu hoch, jedenfalls war ich nach der Lektüre doch etwas enttäuscht, denn ich hatte mir mehr versprochen von dieser Geschichte, die auf dem Cover noch ganz spannend klang.

    Zum Inhalt: Zeitmaschinen und Zeitreisen, Freundschaft und Mut – das sind Themen, die in dem Buch vorkommen. Lisa und ihr Freund Zac tüfteln an einer Maschine, die Energie in ein Wurmloch verwandeln soll, mit dem man durch die Zeit reisen kann. Doch es kommt ihnen so einiges in die Quere, nicht zuletzt die entstehenden Verwirrungen im Raum-Zeit-Kontinuum sorgen für Aufregung. Nun kann alles, was Lisa tut, ihre Zukunft verändern, die zwar noch nicht geschrieben steht, aber in irgendeiner Zeitschleife doch schon zu existieren scheint.

    Bewertung; Im Großen und Ganzen ist das Buch unterhaltsam, jedoch habe ich einiges zu bemängeln. Zunächst einmal ist die Geschichte nicht besonders einfallsreich. Da taucht wirklich nichts Überraschendes auf, keine unerwartete Wendung und nichts, was man nicht schon von einer Zeitreisegeschichte erwarten würde. Hinzu kommt, dass die Handlung sich ein wenig hinschleppt, ohne dass am Ende des doch nicht ganz dünnen Buches besonders viel passiert wäre. Viel Mühe ist in die Dialoge gegangen, welche mich jedoch ebenso wenig überzeugt haben. Oft waren die Charaktere einfach nicht authentisch und die Dialoge nicht glaubwürdig, sondern eher steif und leblos. Oder übertrieben umständlich. Das fand ich schade, da die Figuren auf jeden Fall mehr Potenzial gehabt hätten.

    Insgesamt kann ich dem Buch nur drei Sterne geben. Man kann es lesen, sollte jedoch nicht zu viel erwarten. Es holpert und hakt doch noch an einigen Stellen.

  3. 5 von 5

    :

    Wir treffen Lisa im Jahr 1989 in einem Kleinstadt in England, sie wohnt bei ihren älteren Brüder, die Eltern leben leider mehr. Lisa besucht eine Privatschule zusammen mit ihrer Freundin Britt und Zac. Zac ist sehr klug , er arbeitet gerade an einer Zeitmaschine und ihm gelingt die zu bauen. Lisa reist von 80 ins heutige Zeiten und erlebt mehrere Überraschungen, viel hat sich verändert und die Technik ist sehr weit nach vorne geschritten….

    Die Autorin hat schönes Jugendbuch geschrieben welche auch die Erwachsene kann begeistern, ich habe  selber sehr viel Spaß mit die Geschichte , die ist spannend und „lebendig“ geschrieben.
    Über die 80 Jahren und auch über die Gegenwart die Autorin schreibt realistich und mit viele kleinen Details welche machen das ganze sehr authentisch , auch die Atmosphäre ist gut zeitlich angepasst.
    Lisa und alle Nebenfiguren haben gut ausgebaute Charakteren , die sind sehr unterschiedlich und bringen Abwechslung. Mit den Zeit die Personen sind immer reifer und erwachsener und bereit zum Entscheidungen zum treffen.
    Eine Sache hat mir auch hier sehr gut gefallen – der schulische Alltag, hier kommen zum Vorschein viele Problemen aber auch viele positiven Sachen.
    Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen, ich bin sehr neugierig auf die Vorsetzung.

    Sehr spannendes Buch wo die Zeiten mischen sich und die Protagonisten werden immer reifer und erwachsener

  4. 5 von 5

    :

    Ich habe es eben beendet und für gut empfunden. Nein, das ist Untertreibung, ich liebe es und das ist außergewöhnlich! Ich mag normalerweise keine Sci-Fi und Zeitreisen und Zukunftsdinger. *lach* ABER dieses Buch hat mir gezeigt das es auch anders geht. Es hat mich mitgerissen und die Autorin hat mit gezeigt, das auch Zeitreisen spannend und abenteuerlich sein können! Ich finde es klasse wie es sich entwickelt und jaaaaa, der Schülerball ist so schön. *Herzchenaugenhab* Und zeitgleich so herzzerreißend und aufwühlend…Und dann Das Ende…Hiiiilfeeee! Ich will mehr! Ich MUSS wissen wie es ausgeht! Wie es mit Lisa und Momo weitergeht und Zac und seiner Freundin? 😉 und überhaupt. 😮 Ich wusste schon warum ich dieses Buch, trotz Zeitreisen, haben will weil ich schon seit Maya und Domenico mich in den Schreibstil der Autorin verliebt habe! Ich bin so dankbar das ich es gewonnen habe und werde die nächsten Teile definitiv kaufen! Ich MUSS wissen was aus Momo und Lisa wird. Ich kann es nur empfehlen. <3

  5. 5 von 5

    :

    Lange hat Zac Silverman, Sohn eines Nobelpreisträgers, an einer Zeitmaschine getüftelt, und endlich ist es soweit: Mit Hilfe eines Kassettenrecorders kann er Personen 30 Jahre in die Vergangenheit oder in die Zukunft schicken. Lisa, von den meisten »Lee« genannt, ist Feuer und Flamme! Das Thema Zeitreise hat sie schon immer interessiert, »Zurück in die Zukunft« ist ihr Lieblingsfilm. Doch es gestaltet sich gar nicht so einfach, den richtigen Zeitpunkt für eine Zeitreise zu finden. Während sie darauf warten, hat Lee mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen, die typisch sind für eine 16jährige, dennoch ist sie anders als alle anderen Mädchen.

    Da sind einerseits die Schule und der verhasste Physiklehrer Professor Ash, der ihr das Leben schwer macht, und die Tatsache, dass sie Gefühle hat für ihren Kindheitsfreund Morgan – »Momo« – hat. Aber Momo verhält sich seltsam, ist sehr zurückgezogen und hat sich überhaupt stark verändert. Außerdem lebt sie bei ihrem Bruder und seiner Freundin, denn ihre Eltern starben, als sie noch sehr klein war. Mit anderweitigem »Mädelskram« hat sie nichts am Hut.

    Susanne Wittpennig ist schon durch die »Maya und Domenico« Jugendbuchreihe bekannt, für mich war »Time Travel Girl« ihr erstes Buch, das ich gelesen habe. Und ich muss sagen, dass ich nun gespannt bin auf die Fortsetzung. Obwohl es sich um ein Jugendbuch handelt, konnte ich mich auch als Erwachsene in die Handlung vertiefen, zumal diese Ende der 80er (genauer gesagt 1989, wie der Untertitel bereits verrät) spielt, da ich in den 80ern und 90ern meine Kindheit verbracht habe. So weckte dieses Buch viele Erinnerungen in mir. Ich sage nur: Kassettenbandsalat.

    Wie der Klappentext bereits verrät, handelt dieser erste Teil von weichenstellenden Entscheidungen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass er ebenfalls die Weichen für die Folgebände stellt, also zu einem weiteren spannenden Abenteuer hinführt. Leider verrät der Klappentext auch das Ende dieses Buches, das hat mich etwas gestört.

    Sehr gut gefiel mir, dass die Autorin die technischen Entwicklungen von den 80ern bis zu unserer heutigen Zeit in den Fokus nimmt, und damit die Vor- und Nachteile beleuchtet. Ebenso mögliche physikalischen Erklärungen für Zeitreisen fügt sie in die Handlung ein.

    Durch Doc Silverman kommt auch der christliche Aspekt zum Tragen. Er scheint gläubig zu sein, was er nicht an die große Glocke hängt, sondern einfach in den Gesprächen mit den Jugendlichen einstreut:

    »Wenn der Schöpfer von Raum und Zeit euch dieses Werk hat gelingen lassen, dann verfolgt er womöglich damit eine Absicht. Vielleicht gibt es tatsächlich jemanden, der eine zweite Chance bekommen muss.« (S. 395)

    Fazit: Ein fesselnder Zeitreiseroman, der sich u.a. mit der Was-wäre-wenn-Frage beschäftigt u.v.m. Macht neugierig auf die Folgebände!

  6. 5 von 5

    :

    „…Es scheint, als ob der Schöpfer dir etwas gelingen lassen will, was er bis jetzt noch keinen Menschen anvertraut hat. Dir ist aber klar, dass damit auch eine große Verantwortung einhergeht?…“

    Wir schreiben den August 1989. Die 15jährige Lisa lebt bei ihrem vier Jahre älteren Bruder und dessen neuer Freundin. Die Eltern sind vor einigen Jahren ums Leben gekommen. Lisa besucht mit ihrer Freundin Britt, dem hochbegabten Zac und Morgan eine Privatschule. Zac tüftelt gerade an einer Zeitmaschine. Morgan ist Lisas Spielgefährte aus Kindertagen. Dann hatten sich ihre Wege eine Zeit lang getrennt. Momentan ignoriert er sie.
    Die Autorin hat ein spannendes Jugendbuch geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell gefesselt. Zwar spielt sie zum großen Teil im Jetzt und Hier, doch erste Elemente eines Zeitreiseromans sind schon enthalten.
    Die Protagonisten wurden gut charakterisiert. Lisa interessiert sich für Informatik. Außerdem zeichnet sie ihr unbedingte Gerechtigkeitssinn aus, der sie vor allem bei Professor Ash häufig in Schwierigkeiten bringt. Sie liebt Morgan.
    Zac ist der Sohn des Physikers und Nobelpreisträgers Levi Silverman. Seine fachlichen Kenntnisse sind hervorragend, doch im täglichen Leben hat er Probleme.
    Morgan redet wenig. Bei den Mädchen ist er beliebt. Erst ist Laufe des Romans erfahre ich als Leser, was den einst aufgeschlossenen Jungen so verändert hat. Seine schulischen Leistungen lassen zu wünschen übrig.
    Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Die Probleme in der Schulklasse sind sehr realistisch. Mobbing und Grüppchenbildung gehören zum Alltag. Es gibt Lehrer, bei denen können sie machen, was sie wollen. Der Physiklehrer Professor Ash allerdings verbreitet Angst, ist pädagogisch unfähig und zeigt den Schülern auf fiese Art, was sie nicht können.
    Sehr schön werden die Handlungsorte beschrieben. Ich konnte mir die Gegend gut vorstellen. Passende Metapher machen das möglich.
    Physikalische Begriffe und Grundlagen werden zum großen Teil allgemeinverständlich dargelegt. Dabei werden bekannte Tatsachen und örtlich auftretende Phänomene geschickt zur Theorie der Zeitmaschine verbunden.
    Viel Wert legt die Autorin auf die Wiedergabe der Emotionen ihrer Protagonisten. Lisas Sehnsucht nach Morgan, ihre Angst bei der ersten kurzen Zeitreise, Professor Ashs Überheblichkeit und Frauenfeindlichkeit sind nur wenige Beispiele dafür.
    Zu den stilistischen Höhepunkten gehören für mich die Gespräche zwischen Levi Silverman, Lisa und Zac. Obiges Zitat stammt von Silvermann. Man sollte es sich auf der Zunge zergehen lassen, denn darin stecken eine Menge wichtiger Wahrheiten. Sehr detailliert diskutiert Silverman mit den beiden Jugendlichen auch die Möglichkeit der Zeitreise und ihre Folgen. Doch Silverman ist nicht nur Wissenschaftler, er verfügt über ein gute Menschenkenntnis. Ihm habe ich es als Leser zu verdanken, dass ich über die Vergangenheit von Morgan und Archibald Ash aufgeklärt werde.
    Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass die Autorin die Zeitverhältnisse um 1989 sehr genau wiedergibt. Die moderne Technik hält langsam Einzug, aber noch nicht jeder kann sie sich leisten. Lisa kämpft mit den Tücken des Kassettenrecorders.
    Als besonderes Stilmittel ermöglicht die Autorin insbesondere Lisa ohne Zeitreise einen Blick in das Jahr 2018. Wie? Das möge der künftige Leser selbst herausfinden.
    Das Cover in Gelb- und Orangetönen mit der jungen Frau im Kreis der Uhr und dem jungen Mann im Hintergrund wirkt auffallend. Als Leser hat man den Eindruck, von beiden angeblickt zu werden.
    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Hier wird nicht nur eine spannende Geschichte erzählt, sondern fast unaufdringlich auch die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

  7. 5 von 5

    :

    1989, eine Kleinstadt in England. Da ihre Eltern schon früh verstorben sind, lebt die 16jährige Lisa bei ihrem älteren Bruder und dessen Freundin. In der Schule gilt sie als Außenseiterin, zu ihr halten nur ihre Freundin Britt und Zac, ein hochbegabter Mitschüler, der in die Fußstapfen seines berühmten Vaters treten will, einem Physik-Nobelpreisträger. Und da ist noch Momo, eigentlich Morgan. Momo war in Kindergarten und Grundschulzeiten ihr bester Freund. Doch ein Umzug und das erwachsen werden hat ihre Freundschaft beendet. Doch Lisa vermisst ihren Freund aus Kindertagen immer noch, obwohl sie ihn täglich in der Schule sieht. Doch dort verhält er sich unnahbar, wortkarg und ihr gegenüber kühl.
    Zac bastelt an einer Zeitreisemaschine und er scheint erfolgreich dabei zu sein. Als er seine Erfindung an Lisa ausprobiert, setzt er eine Kette von Ereignissen in Gang, die die Zukunft aller Beteiligten gehörig durcheinander wirbelt….

    Susanna Wittpennig, Jahrgang 1972, hat das Buch als Jugendbuch konzipiert, dennoch ist es auch für ältere Leser (wie mich) fesselnd geschrieben. Ein Hauch von „Zurück in die Zukunft“ umweht uns hier, dennoch ist es eine ganz eigenene, ganz andere Geschichte.
    Eine, die mich zurück versetzt in das Ende der 1980er Jahre, mit ihren Frisuren, der Musik, mit dem Alltag ohne Handy und PC, mit der Mode von damals und und und…. Erinnerungen ohne Ende !

    Diese Vergangenheit trifft auf unsere Gegenwart und auch wenn nur 30 Jahre dazwischen liegen, scheinen es doch Welten zu sein und das wird gerade hier beim Lesen mehr als deutlich.
    Die Protagonisten sind gut ausgefeilt dargestellt, mit ihren Ansichten, ihren Taten, ihren Aktionen. Es gibt die „Guten“ und auch ein paar „Böse“, die es spannend machen. Es gibt Entwicklungen, Geheimnisse und vor allem immer wieder neue Wendungen und auch Erkenntnisse. Das Buch, obwohl es über 500 Seiten hat, lies sich so ruckzuck durchlesen. Ein großen Anteil daran hatte auch der lebendige Schreibstil, die guten Dialoge und das Gefühl, dass hier einfach alles gut zusammen passt. Der zweite Teil wird im Herbst 2017 erscheinen und ich fiebere schon jetzt auf die Fortsetzung hin.

    Wer Zeitreise-Romane liebt wie ich, dem empfehle ich dieses Buch.
    Abwechslungsreich, spannend und mit einem Hauch von Liebe und ganz viel Abenteuerlust versehen.

  8. 5 von 5

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    Ein sehr gutes Buch, spannend und interessant geschrieben. Ich habe nichts anderes erwartet von Susanne Wittpennig. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung!

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Zusätzliche Informationen

BN204108
ISBN978-3-03848-108-9
AutorSusanne Wittpennig
BuchreiheTime Travel Girl
Buchreihen Nr.1
ErscheinungsjahrFrühjahr 2017
UmschlagKlappenbroschur
Umfang516 Seiten
Format14,5 x 20,5 cm