Susanne Wittpennig – Liebe ist stärker als Raum und Zeit

4.2 von 5 basierend auf 5 Kundenbewertungen
(5 Kundenbewertungen)

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Produktbeschreibung

Die Geschichte um eine Liebe, die stärker als Raum und Zeit ist, geht weiter! Eine Zeitmaschine hat die 16-jährige Lisa fast drei Jahrzehnte nach vorne katapultiert. Sie ist im Jahr 2018 gelandet. Während ihre Freunde an einer Zeitmaschine bauen, um sie zurück ins Jahr 1989 und nach Hause zu bringen, hat Lisa vor allen Dingen mit den brennenden Fragen ihres Herzens zu kämpfen: Was ist 29 Jahre später aus ihrer großen Liebe Momo geworden? Stimmt das, was ihr älteres Ich ihr über seine düstere Zukunft erzählt hat? Kann sie mehr über ihn herausfinden, ja, ihn vielleicht sogar vor dem Tod retten? Ehe Lisa es sich versieht, ist sie schon mittendrin in der aufregenden Welt von 2018. Was es da alles zu entdecken gibt! Smartphones, Internet, „Soziale Medien“ – von all dem hätte sie in ihrer Zeit nicht zu träumen gewagt. Alles ist anders in der Zukunft! … Und irgendwie auch besser? Da ist zum Beispiel der hübsche Kyle, mit dem alles so unkompliziert ist und der Lisas Gefühle ganz schön durcheinanderwirbelt. Doch Lisa ist in der Zukunft eine Fremde, und bald wird klar: Sowohl ihr Erzfeind als auch Chronos arbeiten gegen sie. Kann sie ihre Mission rechtzeitig erfüllen und wieder ins Jahr 1989 zurückkehren? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt …

Der erste Teil von Time Travel Girl

5 Kundenbewertungen für Susanne Wittpennig – Liebe ist stärker als Raum und Zeit

  1. 4 von 5

    :

    Dies ist der zweite Band der »Time-Travel-Girl« Trilogie, die nahtlos an den ersten anschließt. Wie geht es nach Lisas Zeitreise weiter? Von 1989 nach 2018 – in den 29 Jahren hat sich wahnsinnig viel verändert! Modisch, aber vor allem technisch! Als Lisa für ein paar Monate zurück an die Tombsbridge Highschool kommt, muss sie feststellen, dass man ohne Smartphone total aufgeschmissen ist. Alle Mitschüler schauen sie schief an. Kein WhatsApp? Kein Facebook, geschweige denn Instagram-Account? Besonders komisch ist es für Lisa, mit den Söhnen und Töchtern ihrer Klassenkameraden aus 1989 zur Schule zu gehen. Da bleiben Begegnungen mit den um 29 Jahre gealterten Bekannten nicht aus…

    Mehr und mehr findet Lisa Gefallen an den technischen Neuerungen. Und auch ihr Klassenkamerad Kyle ist ihr sehr sympathisch. Dennoch treibt sie die Sorge um Momo um. Was ist aus ihm geworden? Und wo ist Professor Ash, ihr Physiklehrer aus 1989, der ihr durch den Zeitreisestrahl folgte?

    So ist Lisa voll und ganz damit beschäftigt, sich in der neuen, modernen Welt zurecht zu finden und nebenbei zu recherchieren. Unterstützt wird sie dabei von Doc Silverman und Zac, die sie schon erwartet hatten. Können sie Lisa helfen, wieder zurück in ihre Zeit zu reisen – oder bleibt Lisa lieber in ihrer Zukunft?

    Nach dem fesselnden ersten Band war ich super gespannt auf Band 2! Und ich fand es richtig gut herausgearbeitet, wie stark sich doch die Welt auf technischer Ebene seither verändert hat. Mit diesem Kontrast konfrontiert zu werden hat mich nachdenklich gemacht. Tatsächlich kann man ohne Internet und Smartphone eigentlich kaum noch mithalten. Die Autorin hat sogar das Thema virtuelle Realität mit ins Spiel gebracht und somit die kommenden Trends aufgefasst.

    Ansonsten taucht man in Lisas neuen Alltag ein, der von Schule und neuen Freundschaften bestimmt wird. Die Gespräche mit Doc Silverman und Zac über die technischen Neuerungen, physikalischen Forschungen in Sachen Zeitreise waren mir manchmal etwas zu lang, muss ich gestehen. Allerdings war Physik nicht gerade mein Lieblingsfach in der Schule – im Gegensatz zu Lisa. 😉 Auch der Einstieg war ein bisschen schwer. Wahrscheinlich ist es einfacher, wenn man die Bücher in kürzerem Abstand hintereinander liest.

    Dennoch macht das Ende extrem neugierig darauf, wie es weiter gehen wird für Lisa!!

  2. 4 von 5

    :

    Meine Meinung zum christlichen Jugendbuch:

    Time Travel Girl

    2018

    Liebe ist stärker als Raum und Zeit

    Aufmerksamkeit:

    Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem Blog

    Inhalt in meinen Worten:

    2018 gelandet, bringt Lee erst mal mit ihrem Kopf alles auf den Kopf. Eine kleine Rebellin wie sie ist, will sie verhindern das ihr geliebter Morgan sterben muss, denn sie hat einfach von ihrem Erwachsenen Ich im Jahr 1989 erfahren das Morgan an einem gewissen Datum sterben werden muss.

    Kann sie das verhindern können?

    Wie wird sie sich in der Schule schlagen, nachdem alles technisch ist und nichts mehr so ist, wie es gewohnt für sie ist, schließlich hat sie einfach mal knapp 30 Jahre übersprungen.

    Wie sie sich schlagen wird, und warum es manchmal doch wichtig ist, über Folgen von Taten nachzudenken, das zeigt euch dieses Buch.

    Wie ich das gelesene empfand:

    Ich habe mit Lee mitgefiebert, bis zur letzten Seite und als dann das unvermeidliche kommt und Professor Bösewicht auftaucht, war klar, es wird was passieren was nicht angenehm ist.

    Als Lee sich auch noch entscheiden muss, in welcher Zeit sie leben möchte, in der Zeit wo es ihr nicht so gut ging, sie aber Familie und Freunde hatte und weniger Technik, oder in einer Zeit, ohne Familie, aber mit einem Zugehörigkeitsgefühl steht für sie fest, nichts kann bleiben wie es war und nichts wird bleiben was ist.

    Was damit gemeint ist? Lasst euch überraschen.

    Charaktere:

    Ich finde das Lee sich teilweise zu leicht in der unbekannten Welt schlägt, natürlich sie kennt die Orte, die Schule aber innerhalb von knapp 30 Jahren kann sich einiges doch ändern und ich wäre da wohl viel zu viel durcheinander gewesen um wirklich mich gut zurecht zu finden, Lee dagegen ist da echt anders, sie kann sich dem ganzen stellen, ohne große Schwierigkeiten.

    Gut hat mir auch ihr Verhalten im Bezug zu ihren Mitschülerinnen gefallen, sie setzte sich ein, und half wo sie konnte, und brachte damit zwei Menschen zum nachdenken und sich selbst zu akzeptieren, so eine Freundin möchte jeder haben.

    Am meisten hingezogen fühlte ich mich zu Morgan, ich fand es einerseits krass, das er Alkoholiker ist, aber dennoch damit umgehen kann und einsieht das er Hilfe braucht, andererseits war er der erste der etwas erkannte, und dennoch das Spiel mitspielte, ich weiß nicht ob ich das gekonnt hätte, aber er war einfach Morgan so wie man ihn kennt.

    Ich hoffe das es für Lee und Morgan noch irgendwie eine Hoffnung gibt.

    Die anderen Charaktere waren mir wichtig aber sie waren Nebenfiguren, weswegen ich dann trotzdem nicht richtig sie auf dem Schirm hatte.

    Glaube?

    Außer das Morgan die Bibel auf dem Tisch liegen hat und kurz darüber gesprochen wird, wird nicht mehr über Jesus und den christlichen Glauben wiedergegeben, hier hätte ich mir irgendwie mehr gewünscht, andererseits passt es so zur Geschichte und auch Menschen die mit dem Glauben nicht so viel anfangen können, aber gerne tolle Geschichten lesen, können hier ruhig zugreifen.

    Spannung:

    Manches hat die Autorin zu sehr ausgeschmückt und hier hätte ich mir teilweise gewünscht, das es bisschen straffer gehalten worden wäre, denn so kamen ungewollte Längen zum Zuge.

    Dennoch fand ich das es dieses mal spannender als im ersten Teil der Reihe war.

    Gerade die Frage: Wie passt Glaube zu Zeitreisen und ich hoffe das dieses Thema im dritten Teil noch etwas mehr beleuchtet wird.

    Fazit:

    Dieses Buch ist ein Sommerbuch, einerseits weil es im Sommer spielt, andererseits kann man mit diesem Buch sich an den Strand legen einen Teil lesen und dann auf die Seite legen und direkt weiterlesen ohne das man das Gefühl hat, man versäumt direkt etwas. Die Spannung die mich das Buch dann nicht mehr aus der Hand hat legen lassen, war als Lee gefangen genommen wurde und ab da überschlug sich so manches, trotz den Längen die man dennoch hat, ist es einfach zu lesen und ist einfach toll, mit Lee sich durch die Geschichte zu bewegen.

    Bewertung:

    Nachdem mich einige Längen haben stocken lassen, und manches mal viel zu weit ausgeholt wurde um irgendwie weiter zu kommen, gibt es leider einen kleinen Punktabzug, ansonsten finde ich die Geschichte und die Fortsetzung der Geschichte toll.

    Weswegen ich gerne vier Sterne geben möchte und hoffe, das ich bald wieder von Lee und ihren Freunden lesen werden kann.

  3. 5 von 5

    :

    LEXI, 25.4.2018

    Wohin willst du, Zeitreisemädchen?

    Susanne Wittpennigs aktuelle Neuerscheinung schließt direkt an den ersten Band dieser Buchreihe an. Der Leser wird gleich zu Beginn mit der furchtbaren Tatsache konfrontiert, dass der Versuch, Lisas zweites „ältere Ich“ namens Lisa Whitfield in die Zukunft zurückzuschicken, schiefgelaufen ist. Anstelle der fünfundvierzigjährigen Lisa Whitfield landet nämlich nun versehentlich die sechzehnjährige Lisa Leonor Lambridge im Jahr 2018. Ihre Freunde warten am 14. Februar 1990 vergeblich auf den Teenager – Lisa kehrt nicht wie erwartet zurück und bleibt neunundzwanzig Jahre lang verschollen. Doc Silverman und sein Sohn Zac sind entsetzt, Lisas bester Freund Momo, der sie kurz vor ihrem Verschwinden so schwer enttäuscht hatte, ist am Verzweifeln. Seinen seelischen Schmerz ertränkt er in Alkohol – eine Verhaltensweise, die ihm ab sofort zur zweiten Natur wird.

    Die sechzehnjährige Lisa taucht im Jahr 2018 auf und wird von den gealterten Ausgaben des Dr. Levi Gideon Silverman und seines Sohnes Zac Zimmerman bereits erwartet. Die Technologie haben sich zwischenzeitlich rasant geändert. Lisa darf eine neue und moderne Variante des Time-Transmitters bewundern, der Zacs Lebenswerk darstellt, und wird mit der fremden, aufregenden Welt des Internet konfrontiert. Obgleich sie in ihrer Schulzeit im Jahr 1990 stets als fortschrittlicher und technisch begeisterter Teenager galt, mutiert sie im Jahr 2018 zum verschrobenen „Retro-Girl“, das weder ein Smartphone bedienen kann, noch um die Bedeutung von apps oder sozialen Plattformen weiß. Die beiden Wissenschaftler haben die Jahre bis zur berechneten Ankunft von Lisa genutzt und planen, sie so rasch wie möglich zurück in die Vergangenheit zu schicken. Der einzige Unsicherheitsfaktor in dem perfekt ausgearbeiteten Plan ist die Ungewissheit über den Verbleib des bösen Professor Ash, der mit aller Macht versucht, in den Besitz der Zeitmaschine zu gelangen. Die Monate bis zu ihrem geplanten Aufbruch verbringt Lisa als Austauschschülerin in ihrer alten Schule – und erlebt so einige Überraschungen. Als sie auch noch Informationen über ihre große Liebe Momo erlangt, wünscht sie sich nichts sehnlicher, als nur ein einziges Mal wieder in Momos Armen liegen zu dürfen. Doch der weise Doc Silverman warnt das junge Mädchen davor, die Zukunft zu beeinflussen, er meint: „Die Zeitlinie kann vieles reparieren, aber nicht dein Herz.“ Und Lisa merkt sehr bald, wie recht der alte Wissenschaftler damit hat. Denn ihr Herz macht Lisa die Entscheidung zwischen den beiden Welten letztendlich so unsagbar schwer.

    Der zweite Band dieser interessanten Jugendbuchreihe um das Zeitreisemädchen Lisa ist genauso spannend, unterhaltsam und fesselnd wie dessen Vorgänger und ich war sofort wieder mitten im Geschehen. Der einnehmende und lockere Schreibstil, die angenehme Schriftgröße und der großzügige Zeilenabstand trugen neben dem hoch interessanten Inhalt ebenfalls dazu bei, das Lesen zu einem Vergnügen zu machen. Die Sprache ist der jugendlichen Zielgruppe angepasst, und angesichts der Tatsache, dass Hüte und Brillen bei Susanne Wittpennig nicht aufgesetzt oder abgenommen, sondern „an- und ausgezogen“ werden, legt mir die Vermutung nahe, dass es sich hierbei um Redewendungen aus einer Dialektsprache handelt. Der Spannungsbogen war angesichts der Thematik groß, wurde durch drohende Übergriffe des Antagonisten Archibald Ash noch zusätzlich erhöht und steigerte sich am Ende zu einem grandiosen Finale – ein Finale, das eine aufregende Fortsetzung der Geschichte im nächsten Band verspricht.

    Die Autorin beschäftigt sich auch in diesem zweiten Band um die alltäglichen Sorgen und Probleme des Erwachsenwerdens und vergleicht die technischen Entwicklungen, die Modetrends und das Verhalten der Jugendlichen zwischen 1990 und 2018. Da ich etwa im Alter der Protagonistin bin, war dieses Buch nicht nur für die Jugendliche Zielgruppe, sondern auch für mich eine sehr bereichernde Lektüre. Durch das „Retro-Girl“ Lee wurden viele Erinnerungen wie beispielsweise das mühsame Aufnehmen von Liedern aus dem Radio auf Kassettenrecorder und viele bestimmte Hits aus dieser Zeit geweckt. Ich musste über den Frisurentrend „Vokuhila“ schmunzeln und hatte die im Buch erwähnten Mickey Mouse T-Shirts oder die pinkfarbenen Leggins und Haarbänder wieder lebhaft vor Augen. Dem Hauptthema „Zeitreise“ sowie den Auswirkungen der Beeinflussung von Vergangenheit und Zukunft wird natürlich die meiste Aufmerksamkeit zuteil, und so manche Ausführungen der beiden Wissenschaftler hinsichtlich eines Zeitparadaxon forderten volle Konzentration.

    Die handelnden Personen waren sehr gut ausgearbeitet und ich freute mich darüber, einigen von ihnen aus dem ersten Band in Form ihres „älteren Ichs“ wiederbegegnen zu dürfen.

    Fazit: „Time Travel Girl 2018“ war genau wie der Vorgängerband ein sehr überzeugendes, spannendes Jugendbuch mit einer interessanten Thematik, das mich ausgezeichnet unterhalten hat. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen, möchte jedoch zum besseren Verständnis vorab jedem die Lektüre des ersten Bandes ans Herz legen. Ich bin bereits sehr gespannt auf die Fortsetzung dieser Geschichte!

  4. 4 von 5

    :

    Die Zeitreise geht weiter! Am Ende des ersten Buchs dieser dreiteiligen Serie, ist nicht klar was Lisa am Ende ihrer Zeitreise erwartet. Umso sehnsüchtiger wurde dieser Jugendroman erwartet. Und es gibt viel zum Erzählen auf den 558 Seiten dieses dicken Schmökers.

    Vom Jahr 1989 aus, ist Lisa ins Jahr 2018 gereist. Sie wird erwartet von ihrem Jugendfreund Zac, der genau wusste wann sie eintreffen würde. Vieles hat sich geändert, am erstaunlichsten für Lisa ist aber wie alle gealtert sind. Sie selbst sieht noch genauso aus, wie das 16jährige Mädchen, das diese ungewöhnliche Reise angetreten hat.

    Sie geht in ihre alte Schule, in der sie einige vertraute Gesichter entdeckt. Manche davon sind die Kinder ihrer früheren Klassenkameraden, die zum Teil ähnliche Verhaltensweisen haben wie ihre Eltern. Sie staunt über das Internet und die allgegenwärtigen Medien. Wegen ihrer Unwissenheit im Umgang mit WhatsApp und Co bekommt sie den Spitznamen Retro-Girl. Im gleichaltrigen Kyle findet sie einen Seelenverwandten, und doch fühlt sie sich immer noch zu ihrer Jugendliebe Momo hingezogen, auch wenn er inzwischen erwachsen ist. Wird es ihr gelingen sein Leben zu retten?

    Und dann gerät Lisa selbst in eine lebensgefährliche Situation. Außerdem muss sie sich entscheiden ob sie überhaupt in ihre eigentliche Zeit zurückkehren will. Bei allen Fragen und Gefahren hat Lisa das Glück gute Freunde zu haben, die alles einsetzen, um sie zu schützen, beraten und retten.

    Dieses Buch verbindet in gelungener Weise die Genres Science-Fiction und Jugendroman. Es wird ebenso vor manche Ausuferungen des technischen Fortschritts gewarnt, als auch Faszination für seine Möglichkeiten geweckt. Am Rande der Geschichte taucht immer wieder ein Hinweis auf den Schöpfer und Erhalter der Welt auf, aber im Mittelpunkt des Buchs stehen andere Themen.

    Trotz aller Spannung ist das Ende des Buchs vorhersehbar und dem ersten Band zu ähnlich, und darum etwas enttäuschend. Und doch bleiben am Ende wieder viele Fragen offen, sodass es sich sicher lohnt auch den dritten Band zu lesen.

    Alles in allem eine unterhaltsame Geschichte, die interessante Fragen über Zeit und Ewigkeit aufwirft.

  5. 4 von 5

    :

    „…Als der Schöpfer vor langer Zeit den Baum der Erkenntnis in den Garten Eden gepflanzt hat, hat er uns sogar die Wahlmöglichkeit zwischen Gut und Böse geschenkt – obwohl er vermutlich wusste, dass wir uns für das Falsche entscheiden würden…“

    Wir schreiben das Jahr 1990. Sehnsüchtig wartet Momo, dass Lisa am 14.02. aus der Zukunft zurückkehrt. Doch er wartet umsonst. Der Alkohol wird von nun an sein bester Freund.
    Lisa, oder Lee, wie sie sich nun nennt, wird im Jahre 2018 von Zac und Doc Silverman an der Brücke erwartet. Sie ist 29 Jahre in die Zukunft gereist. Zac und sein Vater nehmen sie erst einmal mit zu sich. Allerdings wissen sie schon, dass ihr eigentlicher Plan nicht funktionieren wird, denn entgegen aller Erwartungen haben sie Lee 29 Jahre lang nicht gesehen.
    Die Autorin hat einen fesselnden Zeitreiseroman geschrieben. Die Geschichte lässt sich gut lesen und beleuchtet kritisch manch Facetten unserer Zeit.
    Der Schriftstil ist der Zielgruppe angepasst. Doc Silverman hat Lee in ihrer alten Schule angemeldet, ihr aber empfohlen, keine näheren Kontakte zu suchen. Das stellt Lee vor ungeahnte Herausforderungen. Während sie 1989 als Außenseiterin galt, interessieren sich nun mehrere Klassenkameraden für sie. Cheyenne hat in der Klasse das Sagen und erwartet, dass sich Lee integriert. Kyle, Stevens Sohn und Momos Neffe, lädt Lee zu seiner Party ein.
    Außerdem wird Lee mit den für sie bisher unbekannten sozialen Medien konfrontiert. Während der Doc sie davor warnt, erwarten die Mitschüler, dass sie stets erreichbar ist und einen Facebook-Account hat. Sehr deutlich werden die Schattenseiten herausgearbeitet. Dazu zählt sowohl die Sucht nach Likes, als auch Cybermobbing. Das folgende Zitat sollte sich nicht nur jeder Jugendliche verinnerlichen:

    „…Was einmal im Netz ist, kannst du nie mehr entfernen…“

    Für Lee ist es nicht einfach, ihren Freunden gegenüber zu stehen, die 29 Jahre älter sind, während sie nicht gealtert ist. Das Phänomen ihres gleichbleibenden Alters bleibt in diesem Band noch ein Geheimnis. Ab und an gibt es kurze Rückblenden in die Vergangenheit.
    Zu den wichtigsten Protagonisten gehört meiner Meinung nach Doc Silverman. Er macht sich nicht nur Gedanken darüber, wie die Zeitreise in die Zeitlinien eingegriffen hat, sondern versucht an wenigen Stellen auf den Zusammenhang von Schöpfung und Zeit hinzuweisen. Von ihm stammt das Eingangszitat. Auch die Verantwortung als Wissenschaftler nimmt er ernst, wie die folgenden Worte beweisen:

    „…Wir haben eine Verantwortung. Wir können nicht zulassen, dass diese Erfindung in die falschen Hände gerät…“

    Damit gilt er in unserer Zeit als ein Exot, der kritisch beobachtet wird.
    Sehr tiefgehende und gut ausgearbeitete Gespräche gibt es zwischen Lee und Momo. Hier schwingt eine tiefe Sehnsucht nach einem sinnvollen Leben mit.
    Als Lee begreift, dass ihr ihr alter Widersacher, Professor Ash, in das Jahr 2018 gefolgt ist und den Time Transmitter in die Hand bekommen möchte, muss sie eine Entscheidung fällen. Ihr innerer Kampf, die Abwägung ihrer Möglichkeiten, wird sehr gut dargestellt.
    Zum Ende hin nimmt der Spannungsbogen nochmals immens zu. Der Cliffhanger allerdings ist heftig.
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, lässt aber noch die eine oder andere Frage offen. Ich bin deshalb gespannt auf den letzten Band. Zum Schluss hat nochmals Doc Silverman das Wort:

    „…Wie auch immer, die Physik, die Schöpfung, sie bergen noch so viele ungelöste Geheimnisse …Und gewisse Dinge weiß nur unser Schöpfer…“

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Zusätzliche Informationen

BN204123
ISBN978-3-03848-123-2
AutorSusanne Wittpennig
BuchreiheTime Travel Girl
Buchreihen Nr.2
ErscheinungsjahrFrühjahr 2018
AusstattungKlappenbroschur
UmschlagKlappenbroschur
Umfangca. 516 Seiten
Format14,5 x 20,5 cm