Robert Spaemann, Bernd Wannenwetsch – Guter schneller Tod?

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Von der Kunst, menschenwürdig zu sterben

Art.-Nr.: 191612 Kategorien: ,

Produktbeschreibung

Wie sollen wir sterben? Die Frage mag verblüffen, angesichts der Tatsache, dass wir uns ein Leben lang um unser Wohlergehen gekümmert haben. Und nicht ganz zufällig haben wir uns gesellschaftlich darum bemüht, den Tod systematisch aus unserem Blickfeld zu verbannen. Inzwischen haben medizinischer und technischer Fortschritt neue Dimensionen des Sterbens aufgestoßen: der sanfte, gute Tod ist salonfähig geworden – selbstbestimmt und assistiert, wenn gewünscht. Aber sind wir berufene Verwalter unseres Todes? Und wohin gehen wir, wenn wir einst tot sind? Robert Spaemann und Bernd Wannenwetsch, ein katholischer und ein evangelischer Ethiker, sind dem Sinn des Lebens und dem Geheimnis des Sterbens nachgegangen.

Leseprobe

2 Kundenbewertungen für Robert Spaemann, Bernd Wannenwetsch – Guter schneller Tod?

  1. 5 von 5

    :

    Pflichtlektüre zum Thema, wenn die Meinung gut begründet sein soll!

    Die Büchse der Pandorra, die Sterbehilfte:
    Humane Pflicht? Grenzüberschreitung in die Beliebigkeit?

    Werde ich mich gegen meine „Pflicht zur Euthanasie“ als kranker Pflegebedürftiger zukünftig behaupten können?
    Oder gehört der Tod in Gottes Hand?
    Oder in die Umsatzplanung und Gewinnerwartung der Krankenhausindustrie?

    Oder in wessen Hand?
    Und wie realistisch und wie begründet sind die zum Teil populistischen Argumente, die uns hingehalten werden?
    Dieses Buch bietet die Chance, auf höchstem Niveau, gut auch für Laien erklärt., eine profunde Meinung zum Thema Sterbehilfe präsentiert zu bekommen.
    Mehr als lesenswert, eigentlich eine Pflichtlektüre für den mündigen Bürger und einen informierten Christen!

  2. 4 von 5

    :

    Der evangelische Robert Spaemann beginnt mit einem allgemeinen Teil zu praktischen Fragen der Sterbehilfe und des Suizids. Muss man einen Menschen wirklich mit allen medizinisch Möglichkeiten am Leben erhalten? Kann ein Mensch – besonders ein durch seine Krankheit und Medikamente geschwächter – über seinen Tod entscheiden? Ist der Wunsch zu sterben nicht ein stummer Hilfeschrei nach Aufmerksamkeit und Zuwendung?

    In einem zweiten Teil folgt sein katholischer Kollege Bernd Wannenwetsch: Er befasst sich eher mit christlich philosophischen Fragen zu diesem Thema. Welches Verhältnis hat unsere Gesellschaft zum Tod und damit auch zu Sterbenden? Und wie hat sich dieses Verhältnis über die Jahrhunderte verändert? Was ist überhaupt „Leben“ und was ist der „Tod“? Dabei folgt er Überlegungen von Bonhoeffer und Ariès.

    Dieses kleine Buch erhebt nicht den Anspruch, das Thema Euthanasie allumfassend oder abschliessend zu behandeln. Trotzdem handelt es sich um eine gute Einführung in die Problemfelder dieses komplexen Themas. Die Argumentation ist zum Teil ziemlich komplex. Daher ist eine gewisse ethische Vorbildung ist sicher von Vorteil, aber kein Muss.

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Zusätzliche Informationen

BN191612
ISBN978-3-7655-1612-2
AutorenBernd Wannenwetsch , Robert Spaemann
Erscheinungsjahr2013
UmschlagHardcover
Umfang112 S.
Format11,5 x 17,7 cm