Raphael Müller – Ich fliege mit zerrissenen Flügeln

4.85 von 5 basierend auf 13 Kundenbewertungen
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Art.-Nr.: 204008 Kategorien: ,

Produktbeschreibung

So etwas hat man zuvor noch kaum je gesehen, kaum gehört, kaum gelesen: Ich fliege mit zerrissenen Flügeln wurde geschrieben von einem heute 14-jährigen Jungen. Raphael ist wegen eines vorgeburtlichen Schlaganfalls Autist und Epileptiker, kann nicht reden, sondern nur Laute von sich geben. Seit der Geburt sitzt er schwerstbehindert im Rollstuhl, hat aber einen enormen IQ, ist gläubig und konnte – ohne jeden Unterricht – bereits als Kleinkind lesen und schreiben. Was man aber erst herausfand, als er etwa 6 Jahre alt war. Bis  dorthin glaubten alle, auch die Ärzte, er sei richtiggehend «blöde». Dank gestütztem Schreiben kann er nun, seit er 7 ist, Gedichte und ganze Romane schreiben, geht aufs Gymnasium und wird oft auch an die Universität Augsburg eingeladen, wo er sich von den Studenten «interviewen» lässt. Alle staunen. Wir auch. Sein Buch ist wunderbar, es ist quasi der Bericht aus einer anderen, uns normalerweise völlig verborgenen Welt. Es sind Texte aus einem Paralleluniversum, eindringlich, nah, existenziell.
Selten konnte jemand mit seinen Worten eine derartige Brücke bauen. Eine Offenbarung!

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13 Kundenbewertungen für Raphael Müller – Ich fliege mit zerrissenen Flügeln

  1. 5 von 5

    :

    Raphael, Deine Geschichte bewegt und macht gleichzeitig Mut. Da ich selbst einen behinderten Sohn habe ( wenn auch nicht so schwer) und selbst auch Gedichte schreibe, kann ich dich so gut verstehen. Ich hoffe, Du bekommst dieses Feedback. Liebe Grüße Ekkehard Walter

  2. 4 von 5

    :

    Meine Meinung zur Biographie von Raphael Müller:

    Erwartung und Aufmerksamkeit:
    Diesen Punkt findet ihr wie stets auf meinem Blog

    Inhalt in meinen Worten:
    In diesem Buch geht es um die Geschichte von Raphael, der schon sehr früh, nämlich noch im Bauch seiner Mutter, einen schweren Schlaganfall hatte. So ist es nicht nur so, dass er Autist ist, sondern auch noch eine schwere Behinderung hat.
    Er möchte uns in seine Welt mitnehmen und dabei hat er den Wunsch Inklusion zu üben.

    Wie fand ich das gelesene?
    Zu erst einmal hatte ich hin und wieder das Gefühl, dass was ich in Kurzfassung in den Büchern von Asa und Gasa lesen durfte, hier noch einmal zu lesen, nur in längerer Form.
    In 6 Kapiteln berichtet Raphael von seiner Perspektive, und wie er das Leben so wahrnimmt. Dass es eben nicht einfach ist, und dass er mitunter auch stolz war, und er schon sehr früh lesen konnte, weil er sich das selbst angeeignet hat. Denn was blieb ihm anderes übrig, denn er hat ja nichts anderes. Denn für die Mitmenschen nach außen macht er nur komische Geräusche, kann gut und gerne auffallen und nur durch das schreiben kann er sich wirklich ausdrücken.
    Im 7 Kapitel lese ich von seiner Mutter und wie sie das alles wahr genommen hat, was sie empfindet und wie dankbar sie einerseits Gott ist und andererseits auch sagt, wenn sie Raphael verloren hätte, hätte sie es nicht überstanden, was ich mir übrigens sehr gut vorstellen konnte. Was mir jedoch fehlte war die Vater Sicht. Wie steht er zu dem ganzen, wie empfindet er? Diese Fragen und noch einige andere hätte ich zu gerne von ihm erfahren.
    Im Anschluss finde ich auf fast 20 Seiten ein paar Worte von Menschen, wie sie Raphael wahr genommen haben. Einerseits war das interessant, andererseits war mir das dann doch etwas zu viel des Guten.

    Was mich leider auch deutlich störte, waren dann irgendwie die zu vielen Gedichte, natürlich ist es schön, dass Raphael mich in seine Gedanken noch tiefer führen möchte, aber irgendwann ist zu viel zu viel.

    Jedoch finde ich es spannend, seine Welt zu erkunden, wenn auch nur am Rande. Dazu fand ich es faszinierend, dass es eben nicht immer so ist, dass das Unscheinbare auch unscheinbar ist, sondern das gerade das Unscheinbare eine tragende Rolle zugeteilt bekommt.

    Was mir noch etwas fehlte, dass Raphael oder am besten seine Mama das Thema Unterstütztes Schreiben näher erläutert, dabei bewusst macht, auf was es ankommt und wie es wirklich für sie ist.

    Was auch noch wichtig ist zu erwähnen, Raphael ist im Buch zwar erst 14 Jahre alt und doch ist er im Geist viel viel weiter. Er ist wie ein Erwachsener im Körper eines Babys (Wie seine Mutter selbst schreibt). Und hier frage ich mich, ob es gut ist, dass er schon so „erwachsen“ ist oder ob es nicht gut wäre, wenn er altersgerecht leben dürfte, was natürlich dann auch wieder etwas schwer ist, denn er ist ja nunmal nicht wie ein „normales“ Kind/Jugendlicher.

    Fazit:
    Interessant, wie Raphael mich in seine Welt entführt, dennoch hat mich das Buch nicht vollkommen überzeugen können, was mir auch echt leid tut, weil ich Raphael als Mensch wirklich toll finde. Seine Welt ist eben eine besondere Welt.

    Sterne:
    Ich gebe diesem Buch vier.

  3. 5 von 5

    :

    Raphael Müller, Jahrgang 1999, hatte schon im Mutterleib einen Schlaganfall. Erst nach etwa 8 Monaten, bei der U5, wurde die Diagnose bekannt, auch die Schwere, die die Beeinträchtigung mit sich bringen würde.
    Auch heute kann Raphael nicht sprechen und sitzt im Rollstuhl. Doch wer von seinen körperlichen Gebrechen auf geistige Schwäche tippt, der liegt mehr als falsch.
    Ich darf hier seine Mutter zitieren:
    “ Er besitzt die Weisheit eines 80jährigen, den Verstand eines Erwachsenen, die Emotionen eines Jugendlichen und den Körper eines Babys“.

    Lange konnte Raphael nicht mit seiner Außenwelt kommunizieren, anfangs verständigte er sich nur mittels Fingerzeichen, doch schon im Vorschulalter eignete er sich selbständig das Lesen, Schreiben und Rechnen an. Mithilfe einer Technik, die sich „Gestütztes Schreiben“ nennt, kann er sich mit Hilfe seiner Mutter oder seiner Schulbegleitung verständigen. Dadurch kann er sich mitteilen, kann er seine Gedichte, seine Gedanken, seine Romane in Worte fassen.
    U.a. sind auch bereits zwei Bände seiner Fantasygeschichte um die Zwergenzwillinge Asa und Gasa im Buchhandel erhältlich.

    Raphael wurde anfangs in eine Förderschule eingeschulte, doch bald war er dort grenzenlos unterfordert. Seine Schullaufbahn brachte ihn über die örtliche Grundschule schon im Alter von acht Jahren auf das Aichacher Gymnasium, dort besuchte er die Deutschstunden des 5. Schuljahres.
    Denn eines wurde bei Raphael schon früh deutlich: er kann Gedichte und Texte schreiben, die unter die Haut gehen, die bewegen, die nachdenklich stimmen, die seine Eindrücke, sein Erleben gekonnt wiederspiegeln. Und Gedanken kann er sich viele machen, nennt er sich doch auch Chillosoph, eine Mixtur aus Chillen und Philosoph.

    Raphael ist nicht nur körperbehindert, er ist auch Autist und Epileptiker, aber auch Autodiktat und Genie und hat dadurch eine ganz andere Sicht auf „unsere“ Realität. Er beschreibt es in seinem Buch so, als würden wir Menschen alle in einem Haus leben, die meisten schauen durch ein Fenster nach vorne auf die Straße, während andere nach hinten hinaus in den Garten schauen.
    Jeder hat eine andere Sicht, sieht eine andere Realität, dennoch ist die eine nicht schlechter als die andere, nur anders.

    In seinem Buch „Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“, dass er bereits 2013 geschrieben hat, erzählt er von seinem Werdegang, seinen frühkindlichen Erinnerungen, seiner Schullaufbahn, seinen Auszeichnungen und Erfolgen, seinen Gedankenflügen, aber auch von seinen Schmerzen und seinen schlechten Tagen. Vor allem aber lässt er uns teilhaben an seinem festen Glauben, seinem Mut, seinem Wissen und vor allem an seinen berührenden Gedichten.

    Er schreibt in einem Gedicht vom 29.05.2010
    „…….Wenn man dem Anderssein eine Chance gibt,
    wenn man nicht einfach flieht,
    wenn man einen Sinn in allem sieht,
    und dankbar ist, trotz allem, was geschieht,
    dann, ja dann ist es gut so, wie es ist……“

    oder aus einem Gedicht vom 02.12.2007 betitelt mit „Der Zaun“,
    schreibt er am Ende:
    „…..Es sind die wahren Zäune wohl
    in den Herzen und Köpfen der Menschen verborgen.
    Morgen, so hoffe ich,
    werde diese Zäune niedergerissen,
    dann haben Gedanken freien Lauf,
    und das Leben auch!“

    Es ist ein Buch, das ganz anders ist, als ich anfangs dachte. Ein Buch, durch das ich nicht nur die Geschichte Raphaels kennen lernen durfte, sondern dass eindringlich nicht nur mir klar macht, dass man niemanden unterschätzen sollte, dass man nicht nur nach Schein und Sein beurteilen darf, dass man hinterfragen sollte und vor allem niemanden ausgrenzen darf. Weder Behinderte, noch Alte, noch sonst einen Menschen.
    Daher fordert Raphael vehement und zu Recht mehr Inklusion statt Ausgrenzung.
    Trotz aller Schmerzen und großen körperlichen Einschränkungen hat er den Blick fest nach vorne gerichtet, bleibt fest in seinem Glauben und denkt positiv. In unserer meist gesunden, ach so schnelllebigen Zeit, wo wir oftmals wie blind durch unseren Tag stolpern, ist seine Geschichte ein großer Ansporn für Veränderungen.

  4. 5 von 5

    :

    Ich überlege was in einer Rezension über dieses Buch drinstehen soll und stelle fest: Egal, was ich schreibe, es wird diesem Buch einfach nicht gerecht!
    Eigentlich mag ich Gedichte nicht und dieses Buch besteht zu einem sehr großen Teil aus Gedichten.
    Trotzdem würde ich diesem Buch gerne noch mehr Sterne geben wenn das ginge.
    Eine erfrischende Wortwahl, sehr interessante Einblicke in die autistisch Gedankenwelt und eine große Ermutigung für Christen sind die größten Gründe sich dieses Buch durchzulesen. Durch den schönen Schreibstil ist das auch in kürzester Zeit passiert.
    Fazit: Maximale Kaufempfehlung!

  5. 5 von 5

    :

    Dieses Buch gehört auf die Bestsellerlisten!
    Raphael Müller war 14 Jahre alt, als er das Buch schrieb. Er öffnet uns Fenster, um seine autistische Welt kennen zu lernen und besser zu verstehen. Und er erzählt offen davon, welche Hürden und Schwierigkeiten Menschen mit „special needs“ haben. Er kann nicht so schreiben wie die meisten seiner Zeitgenossen, sondern gibt seine Gedanken, Gedichte und Texte mit Gestützter Kommunikation (FC) weiter. Es ist unglaublich, welchen Tiefgang seine Gedanken haben – und das schon als Kind und Teenager.
    Er macht Mut, mit besonderen Menschen ganz natürlich zu leben und in ihnen die Stärken und ihre anderen Sichtweisen zu entdecken. Dann werden statt Defiziten die Vielfalt sichtbar, mit der unser Vater im Himmel uns schuf. Raphael lebt Inklusion und setzt sich dafür ein, dass es viele entdecken, wie wertvoll jeder einzelne Mensch ist. Das wird auch deutlich an den Berichten über seine Eltern, seine Schwester, Freunde und Menschen, die ihn auf seinem holprigen Weg begleiten.
    Dieses Buch eignet sich besonders für LeserInnen, die in ihrer Familie, Schul- und Berufswelt oder Bekanntenkreis mit besonderen Menschen leben. Aber es ist auch total interessant für alle, die kein Schubladendenken mögen und Menschen kennen lernen möchten, die ganz anders sind und leben als sie selbst, ja, in denen viel mehr steckt, als es der äußere Eindruck verraten kann.
    Ich wünsche allen Lesern ganz viel Freude mit diesem Buch und viele überraschende Entdeckungen!

  6. 5 von 5

    :

    Der Titel von Raphael Müllers Erstlingswerk „Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“ hat etwas in mir berührt und ich musste das Buch unbedingt lesen. Eins vorweg: ich bin sehr froh, das getan zu haben.

    Raphael ist 14 Jahre und rollstuhlfahrender Autist sowie selbsternannter „Chillosoph“ – ein Mensch, der beim Philosophieren entspannt. Das merkt man seinem ganzen Buch an, das halb Autobiographie und halb philosophischer bzw. theologischer Blick auf unsere Welt und das Universum aus der Sicht eines Autisten ist.

    Es ist schwer in Worte zu fassen, was beim Lesen an Emotionen in mir ausgelöst wurde. An vielen Stellen wurde ich durch das, was Raphael über seine Lebensgeschichte und Wahrnehmung der Wirklichkeit beschreibt verblüfft, manchmal zu Tränen gerührt. Raphael ist in meinen Augen ein Sprach – und Ausdruckskünstler, der mit Worten spielt und so direkt den Zugang zu dem findet, was das Menschsein in mir ausmacht.

    Raphael hält nicht mit seinem christlichen Glauben hinter den Berg und ordnet all seine Erlebnisse, die Schwierigkeiten und Besonderheiten seiner Lebensumstände in dieses Weltbild ein. Häufig geschieht dies literarisch in Gedichtform, da solche „geronnenen Gedanken“ für ihn leichter zu behalten sind, bis ihm jemand für Gestütztes Schreiben zur Verfügung steht.

    Das Schreiben bezeichnet Raphael selbst als „mein Tor in die Freiheit Eurer Welt, meine Brücke zwischen den Welten“. Ich bin ihm sehr dankbar für die Eindrücke, die ich durch das Buch in seine Welt haben durfte und dass er mir die Augen neu für meine Realität geöffnet hat.

  7. 5 von 5

    :

    Das Buch von Raphael „Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“ hat mich tief bewegt. Er gewährt uns einen Blick in seine Welt, die dadurch viel verständlicher wird. Er kann nicht sprechen, ist aber unglaublich wortgewandt. eine hohe Begabung! Mir kam der Gedanke, dass dieses Nicht – Sprechen – Können einen tieferen Sinn hat, denn wieviel Unsinn reden die Menschen, die sprechen können. Viele Menschen reden zuerst und denken dann erst nach. Bei Raphael sind die Worte gefiltert und gut durchdacht, bevor er sie niederschreibt. Unnütze Worte kosten ihn wahrscheinlich zu viel Kraft, er beschränkt sich auf das Wesentliche. Das ist seine Stärke. Wie viele Verletzte gibt es durch böse Worte!
    Wie viele „Gesunde“ missbrauchen ihre Körperkraft für böse Taten (siehe Terrorismus). Raphael trägt
    seinen Namen zu recht: Er ist rein wie ein Engel und ein Geschenk für die Welt. Ich hoffe, dass er noch viel über seinen Glauben schreibt, genau das brauchen die Menschen heute. Ich wünsche mir, dass er nicht aufhört zu schreiben so lange er lebt, denn er hat viel zu sagen.
    Dorothee Kim-Grebe

  8. 5 von 5

    (Verifizierter Besitzer):

    Als Heilpädagogin arbeite ich seit mehreren Jahren mit Menschen die besondere Bedürfnisse haben. Ich war und bin immer jeden der glaubt, dass mehr in einen Menschen steckt als der äußert Schein es zu sagen vermag. Doch Raphael hat mich überrascht und zeigt mir noch mal eine ganz neue Welt. Danke Raphael!!! Gerne würde ich sein Buch einer Amerikanische Freundin geben doch sie kann leider kein Deutsch. Vielleicht kann Raphael selbst dies Buch ein wenig anders auf Englisch verfassen. Freue mich auf jeden Fall über alles was ich noch von Raphael zu lesen bekomme.

  9. 5 von 5

    :

    Das Buch ist vom Anfang bis zum Ende sehr interessant und gut zu lesen. Durch Raphael Müllers Beschreibungen habe ich endlich einen Einblick in die Welt der Autisten bekommen. Dadurch kann ich eine Freundin mit ihrem autistischen Sohn viel besser verstehen. Als ich ihr erzählt habe, dass ich das Buch gerade lese, da meinte sie, dass ihr Sohn und Raphael gute Brieffreunde sind. Auch Reaktionen einer ehemaligen Schülerin kann ich im Nachhinein jetzt viel besser einordnen. Am Meisten haben mich seine Gedichte fasziniert, dass er Dinge dadurch so klar und deutlich ausdrücken kann. Wobei ich mit klar und deutlich nicht die Artikulation meine, sondern den Inhalt.
    Auch seine Mutter berichtet ein bisschen aus ihrem Leben mit Raphael und seiner Schwester. Ich finde es schön zu sehen, dass am Ende des Buches auch Lehrer, Schüler und andere Personen, die Raphael kennengelernt haben, über ihn geschrieben haben und das Ganze aus ihrer Sicht schildern. Sie schreiben, was es für sie bedeutet ihn kennengelernt zu haben. Toll sind auch die Bilder, die am Ende angehängt wurden, denn beim Lesen wird man doch sehr neugierig, wie denn nun Raphael aussieht. Ein gutes Buch, was klaren Einblick in Raphaels Welt gibt.

  10. 5 von 5

    :

    Eine Bereicherung für den „inklusiven“ Blick

    Tja, was soll ich sagen… ich fand das Buch sehr spannend. Raphael Müller sagt in seinem Buch, dass unsere und seine Wahrnehmung der Realität unterschiedlich sind. Das scheint so zu sein… 🙂 Das Buch und was Raphael zu sagen hat, sind eine Bereicherung. Er hat sich viel Mühe gegeben, uns einen Einblick in seine Wahrnehmung der Welt zu geben. Er hat meinen Blick auf vielerlei Hinsicht erweitert. Vielen Dank für deinen Mut!
    Ich hoffe, wir werden noch viel von ihm hören… das heißt zu lesen bekommen.
    Super Buch für Erwachsene und Jugendliche, die ihren inklusiven Blick erweitern und auf eine ungewöhnliche Entdeckungsreise gehen wollen. Ich hoffe, dass viele Lehrer, Eltern und Schüler dieses Buch gemeinsam angehen, damit die Scheu vor dem Ungewissen beim Thema Inklusion nicht der Bereicherung den Raum nimmt.

  11. 5 von 5

    :

    Danke Raphael fuer dieses Buch. Segen Gottes, Mut, Freude
    Dein FC autistenbruder sebastian

  12. 4 von 5

    :

    Ein Perspektivenwechsel – ich glaube, das möchte Raphael Müller mit seinem Buch bewirken.

    Ich habe mich beim Lesen des Buches immer wieder dabei ertappt, wie wenig ist selbst Menschen mit Behinderung zutraue. Durch das Lesen dieses Buches habe ich eine vage Vorstellung davon bekommen, was es im wahrsten Sinne des Wortes heisst „sprachlos“ zu sein. Nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch Migranten, kleine Kinder oder alte, kranke Menschen können ins Abseits geraten. Nicht weil sie dumm wären, sondern weil sie sich nicht „normal“ ausdrücken können.

    Auf jeden Fall: Hut ab vor diesem jungen Genie! Ich bin mal gespannt, was er literarisch und politisch sonst noch so bewegen wird in seinem Leben.

  13. 5 von 5

    :

    Familie im Extremfall

    Der Titel hatte mich neugierig gemacht, und der Klappentext. Ein 14jähriger Junge, Autist, stumm und gelähmt, schreibt ein Buch. Beim Lesen lege ich das Buch manchmal zur Seite und frage mich, ob diese Zeilen und dieser Tiefgang tatsächlich aus der Feder bzw. dem Computer eines Teenagers kommen.

    Es scheint so zu sein, denn in mehrere Anthologien sind preisgekrönte Gedichte und Erzählungen von ihm aufgenommen. Seine Mutter beschreibt ihn als jemanden mit der „Weisheit eines Achtzigjährigen, dem Verstand eines Erwachsenen, den Emotionen eines Jugendlichen und dem Körper eines Babies“.

    Seine Lebensbeschreibung ist spannend. Er spricht über sein Leben als Behinderter, er formuliert seine Zuversicht („Gott macht keine Fehler“ – das Leben hat einen Sinn) und schildert den Kampf der Familie um gleichberechtigte Schulbildung. Dabei ist er auf die Hilfe von anderen angewiesen.

    Raphael hat das Glück, das seine Mutter das Potential ihres „Behinderten“ erkennt und sich nicht von manch entmutigenden Diagnosen verunsichern lässt. Sie, gemeinsam mit Vater und Raphaels Schwester, haben größte Achtung verdient. Sie stellen ihre eigenen Lebensträume zurück. Indem sie das tun, sind sie ein Vorbild für das, was Familie sein sollte. Ob mit behindertem Kind oder nicht.

    Ich bin gespannt, was wir von Raphael noch zu lesen bekommen werden.

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Zusätzliche Informationen

BN204008
ISBN978-3-03848-008-2
AutorRaphael Müller
ErscheinungsjahrHerbst 2014
Ausstattung8-seitiger, farbiger Bildteil
UmschlagKlappenbroschur
PapierartHochwertiges Papier
Umfang176 S.
Format13 x 20,5 cm