Raphael Müller – Asa und Gasa

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Abenteuer im Land der Zwerge

Art.-Nr.: 204055 Kategorien: , ,

Produktbeschreibung

Raphael Müller – Asa und Gasa

Ein toller zweiter Wurf vom Bestsellerautor von «Ich fliege mit zerrissenen Flügeln».
Wo das Land der vertrauten Wege für Asa und Gasa endet, da öffnet ihnen die Begegnung mit Daniel ganz neue Abenteuer. Daniel ist anders – anders begabt und ein echter Türöffner für die Zwerge in eine Welt voller Worte und Zahlen.
Raphael Müller ist postmoderner Chillosoph, Autist, Epileptiker, Rollstuhlfahrer, Sprachvirtuose, Buchstabentänzer, Schubladenverweigerer, Wortakrobat und Jesus-Liebhaber. Jetzt veröffentlicht der 15-Jährige nach seinem autobiografischen Buch eine Fantasy-Reihe für Jugendliche und junggebliebene Erwachsene, die sich auf feine Art mit seinen eigenen Themen Behinderung und Inklusion auseinandersetzt.
Tim lernt beim Versteckspielen die Zwergenzwillinge Asa und Gasa kennen. Er schließt Freundschaft mit den Keksfabrikanten. Gemeinsam erleben sie spannende Abenteuer in ungewöhnlichen Ländern. Der Handel mit den Zauberkeksen läuft gut. Im Land der Zahlen stoßen sie allerdings an ihre Grenzen, weil sie nicht wissen, wie sie die Sprüche in den Keksen in Mathematik übersetzen sollen. Da lernen sie den Autisten Daniel und dessen Schulbegleitung Tina kennen und staunen über eine völlig andere Art der Wahrnehmung.
Dies sind die ersten zwei Bände einer Serie humorvoller Abenteuergeschichten. Sie beinhalten weit mehr als pure Fantasie, da sie Einblick gewähren in die autistische Wahrnehmung und Mut machen für ungewöhnliche Freundschaften. Es sind Parabeln auf das gelungene Miteinander und die Inklusion unterschiedlichster Charaktere in der Gesellschaft. Geschrieben von einem jungen Wortakrobaten, der es wissen muss: Der Autor von «Ich fliege mit zerrissenen Flügeln», selber Autist und Rollstuhlfahrer, erklärt jungen und junggebliebenen Lesern seine Welt. Ein Lesespaß für die ganze Familie!

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11 Kundenbewertungen für Raphael Müller – Asa und Gasa

  1. 5 von 5

    :

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Asa und Gasa 1 – Abenteuer im Land der Zwerge“ von Raphael Müller lesen.

    Tim ist 11 Jahre alt und beim Verstecken spielen mit seinen Cousins und Cousinen stösst er im alten Wandschrank auf dem Dachboden seiner Oma überraschend auf die Zwerge Asa und Gasa. Völlig perplex erfährt Tim, dass der Schrank ein Portal ins Zwergenland darstellt und von den Zwergen als Rastplatz genutzt wird.
    Zwischen den Zwergen und Tim entwickelt sich eine Freundschaft und Asa und Gasa haben von ihren Reisen und dem Handel mit ihren Zauberkeksen jede Menge zu erzählen.
    Die Zauberkekse enthalten Orakelsprüche, was sie bei den Kunden sehr beliebt macht. Im Land der Zahlen stossen die Zwergenzwillinge allerdings auf Schwierigkeiten und stehen vor der schwierigen Aufgabe Orakelsprüche in mathematische Formeln umwandeln zu müssen.
    Wie gut, dass Tim über die Schule Daniel kennt. Daniel ist Autist, stumm und sitzt im Rollstuhl. Durch seinen Autismus sieht Daniel die Welt aus einem anderen Blickwinkel und zu Zahlen und Buchstaben hat er eine besondere Verbindung.
    Gemeinsam mit Tim, Daniel und seiner Schulbegleitung Lisa erleben die Zwergenzwillinge spannende Abenteuer.

    Mir hat das erste Abenteuer von „Asa und Gasa“ richtig gut gefallen und ich freue mich schon auf den 2. Band, der bereits hier liegt.

    Das Buch beginnt mit einem Vorwort von Raphaels Mutter, die erzählt, wie es zu den Handicaps ihres Sohns gekommen und auf welche Art von Unterstützung er angewiesen ist. Es hat mich beeindruckt, dass der junge Autor die Grundidee der Abenteuer von Asa und Gasa bereits mit 8 Jahren geschrieben hat und zu erfahren, wie viel Herzblut und auch Mühe durch die spezielle Art der Kommunikation in diesem Buch stecken, macht die Geschichte noch ein Mal in einer ganz anderen Dimension kostbar.

    „Asa und Gasa“ bietet nicht nur wunderbar fantasievolle Abenteuer in der Zwergenwelt sondern auch Einblicke in die Welt eines Menschen, der die Welt und das Leben mit all seinen Facetten und Geheimnissen aus einem anderen Blickwinkel wahrnimmt.

    „Keiner von uns ist besser oder schlechter als der andere. Wir sind nur anders, weil Gott uns unterschiedliche Aufgaben zugedacht hat.“ (Seite 84)

    Empfohlen für die Altersgruppe 11 – 13.

  2. 4 von 5

    :

    „Wisst ihr, dass Autisten einen anderen Ausschnitt der Wirklichkeit erfassen, dass sie gewissermaßen durch ein anderes Fenster in die Realität hinausblicken als wir? Nur, dass mir keine Zeit blieb, darüber nachzudenken, wessen Realität denn nun realer, realistischer oder gar besser war; ich hätte vermutlich keine Lösung gefunden. Heute meine ich, dass es kein Besser oder Schlechter gibt, sondern nur ein Anders!“

    „Asa und Gasa“ ist die Geschichte von Tim, der beim Versteckspielen auf Omas Dachboden zwei kleine Zwerge kennenlernt. Asa und Gas sind Brüder und wohnen in Omas altem Kleiderschrank. Beider starten von dort ihre Reise in viele aufregende (Zwergen-)Länder, um ihre selbst produzierten Kekse zu verkaufen. Was sie dabei erleben und welche Hindernisse sie dabei überwinden müssen, davon erzählt diese Geschichte.

    Sieht man „nur“ die vordergründige Zwergengeschichte, ist dieses Buch für Kinder ab dem Grundschulalter zu empfehlen. Da sich hinter diesem Buch jedoch noch sehr viel mehr versteckt, ist es ein buch für die ganze Familie, ein Buch für die Gemeindearbeit oder für Vorlesestunden in Bibliotheken, im Hort oder wo auch immer sich Erwachsene die Zeit nehmen, Bücher gemeinsam mit Kindern zu lesen und zu besprechen.

    Aber was ist das „Besondere“ an diesem Buch? Ist es der erst fünfzehnjährige Autor Raphael Müller, der die ersten Kapitel dieses Buches bereits mit acht Jahren verfasst hat? Ist es der Protagonist Daniel, der im Rollstuhl sitzt, nicht sprechen kann und doch Freundschaft mit Tim schließt? Oder sind es die erstaunlichen Ähnlichkeiten, die der Autor mit beiden Figuren, mit Daniel UND Tim hat?
    Das muss jeder für sich selbst herausfinden.

    Für mich waren die Einblicke in das Leben von Daniel, in seine Gedanken und Gefühle und damit gewissermaßen auch in die Gedankenwelt des autistischen Autors eine wirkliche Bereicherung. Sie haben meinen Hochizont erweitert und lassen mich heute ganz anders auf Behinderte und ihre mögliche Integration (die weit über die Schule hinausgehen) blicken.
    Dazu trägt auch das Vorwort von Daniels Mutter bei, die sehr ausführlich über ihren Sohn Raphael, seine Möglichkeiten der Kommunikation und die Entstehung des Buches berichtet. Für mich ist es am Anfang des Buches etwas zu lang, auch wenn es mich wirklich berührt hat. Für Erstleser würde ich dieses Buch deshalb eher nicht empfehlen. Wie bereits erwähnt aber von ganzem Herzen für gemeinsame Lesestunden für die Familie.

    Wenn der Autor mit seiner Geschichte auch nur einen Leser erreichen und ihm „die so ganz spezielle Welt der Behinderten, der Nicht-Sprechenden, der Hochbegabten, der Anderslebenden, der Schubladenverweigerer“ näher bringen kann, dann hat sich jede Stunde, jede Minute, ja jede Sekunde Arbeit an diesem Buch gelohnt. Mich jedenfalls hat dieses ganz besondere Buch, das, wie der Autor, in keine Schublade passt, sehr berührt. Und ich werde auch den zweiten Teil von „Asa und Gasa“ lesen. Noch viel mehr freue ich mich aber auf seine Biographie „Ich fliege mit zerrissenen Flügeln.“.

    Das Buch ist 2015 als Hardcover im FONDIS-Verlag erschienen. Ich mag die kurzen Kapitel, die große Schrift und die vereinzelten Illustrationen. Das Cover wirkt märchen- und zauberhaft und stimmt mit dem Inhalt der Zwergengeschichte überein.
    Ganz besonders gefallen haben mir die Beschreibungen der Welt der Zahlen und der Buchstaben. Man konnte förmlich greifen, wie anders und aufregend Daniel diese empfindet und spürt. Etwas, um das ich ihn durchaus beneide.

    Fazit:
    Ein zauberhafte „Zwergengeschichte“ für die ganze Familie, die sich auf subtile Art mit dem wirklich wichtigen Thema der Integration von Behinderten, aber auch mit Träumen, Freundschaften und Vertrauen auseinandersetzt.

  3. 5 von 5

    :

    Geschichten eines hochbegabten Anderslebenden und Schubladenverweigerer

    „Meine Möglichkeiten zu schenken sind begrenzt. Da ich weder über Geld noch über feinmotorische Fähigkeiten verfüge, gebe ich euch das, was ich am besten kann, mein Wertvollstes: Geronnene Gedanken!“

    Der elfjährige Protagonist Tim entdeckt beim Versteckspiel mit seinen Cousinen und Cousins auf dem Dachboden seiner Großeltern einen alten, verstaubten Kleiderschrank, wo er im Inneren die Bekanntschaft mit den Zwergen-Zwillingen Asa und Gasa macht. Die beiden quirligen Gesellen handeln mit selbst gebackenen Zwergen-Zauberkeksen und berichten von vielen interessanten Ländern und Erlebnissen. Als Asa und Gasa es Tim durch den Einsatz von Zaubersand ermöglichen, selber auf Zwergengröße zu schrumpfen und den Eingang zum Zwergenland zu passieren, beginnt für den Elfjährigen das Abenteuer seines Lebens…

    Durch die Lektüre seines Erstlingswerkes „Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“ wurde ich auf den jungen Autor Raphael Müller aufmerksam. Durch seine Autobiografie erhielt ich Einblicke in das Innenleben des Autisten und Rollstuhlfahrers, der seine gesamte Umwelt durch seine außergewöhnlichen Fähigkeiten erstaunt hatte. Seit seiner Kindheit benötigt er für jeden Handgriff Hilfe, wie er seine Mutter im Vorwort beschreibt, und kann sich erst durch die Entdeckung der gestützten Kommunikation mit seinen Mitmenschen verständigen. Ein kluger Kopf, der in einem störrischen Körper gefangen ist, ein Autist, der sich auf bewundernswerte Art und Weise seinen Weg zur Bildung und zu zwischenmenschlichen Kontakte erkämpft hat. Einer Schulaufgabe ist es zu verdanken, dass wir nun die Weiterentwicklung eines Aufsatzes in Form dieses Buches lesen dürfen, und wo sogar schon ein zweiter Band auf dem Buchmarkt angeboten wird.

    Die zauberhafte Geschichte der Zwergen-Geschwister Asa und Gasa brachte mich geradewegs zurück in die Fantasiewelt meiner eigenen Kindheit, Raphael Müller vermischt hier eine märchenhafte Abenteuergeschichte mit faszinierenden und teilweise sehr berührenden Einblicken in seine eigene Welt des Autismus. Hierfür schuf er die Person des rollstuhlfahrenden Daniel, der – wie der Autor selber – Autist ist und durch seine Gedichte in der Schülerzeitung die Aufmerksamkeit des Protagonisten Tim auf sich zieht. In der Interaktion zwischen Tim und Daniel erfahren wir viele Einzelheiten über Raphael Müller und das Thema Inklusion. Auch der christliche Glaube spielt bei Raphael Müller eine bedeutende Rolle, und er nimmt auch im Buch einen gewissen Stellenwert ein.

    Ein für meine Person wichtiges Element stellt auch das Vorwort von Raphaels Mutter dar, in denen Leser, die „Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“ noch nicht kennen, ein wenig über den Autor erfahren dürfen. Das Glossar am Ende des Buches als wichtiger Informationsteil erläutert dem Leser einige Fachausdrücke, die in diesem Buch vorkommen.

    Die optische Gestaltung dieses Jugendbuches ist bemerkenswert. Begonnen mit einem bezaubernden Buchcover, bei dem der Betrachter einen kleinen Einblick ins märchenhafte Zwergenland erhält, das farblich hervorragend abgestimmt ist und im Zentrum Tim und Daniel zeigt, wird dieser Eindruck in Folge auf den beiden Buchinnenseiten von weiteren malerischen Bildern einer Fantasiewelt fortgesetzt. Auch die Illustrationen von Susanne Bauermann haben mir ausgezeichnet gefallen – sie zeigen die beiden frechen Zwillinge Asa und Gasa, stellen einige Handlungen des Buches bildhaft dar, und leiten jedes einzelne Buchkapitel durch einen kleinen Jungen, der einen halb geöffneten Kleiderschrank vor sich her schiebt, ein.

    Fazit: eine märchenhafte, wunderschöne Zwergen-Geschichte mit ganz viel Tiefgang, wo ein bemerkenswerter junger Autor nicht nur beste Unterhaltung bietet, sondern auch einiges über sich selber zu erzählen hat!

  4. 5 von 5

    :

    Lesespaß mit Tiefgang für die ganze Familie
    Inhalt:
    Tim lernt beim Versteckpielen die Zwergenzwillinge Asa und Gasa kennen. Er schließt Freundschaft mit den Keksfabrikanten, die Kekse mit Sinnsprüchen verkaufen.

    In der Schule begegnet Tim Daniel, einem Autisten, der an den Rollstuhl gefesselt ist. Nur er kann den Zwergen im Land der Zahlen helfen, denn die Sprüche mit Buchstaben verkaufen sich dort nicht.
    Es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen Tim und Daniel, die sich gegenseitig befruchtet.

    Gemeinsam erleben die 4 spannende Abenteuer in ungewöhnlichen Ländern.

    Meine Eindrücke:

    Ich interessiere mich für Autismus und daher auch sehr, wie ein achtjähriger Autist, der nicht in der Lage ist zu Sprechen, ein Buch schreibt. Ich muss sagen, er macht das phantastisch.

    Raphael Müller hat einen enormen Wortschatz für das Alter. Neben
    seiner humorvollen Phantasiegeschichte über Zwerge, Buchstaben- und
    Zahlenfiguren in wundervollen Phantasieländern, geht er sehr
    tiefgründigen und ernsten Gedanken zu seiner Krankheit und dem Thema
    Inklusion nach.

    Das Thema Inklusion wird dabei nicht explizit
    alleingestellt, sondern
    fließt allgemein in die Handlung des Buches mit ein. So wechselt sich
    die Zwergengeschichte (dem Alter entsprechend nicht so fein
    ausgearbeitet) mit ernsten Gedanken ab, die Raphaels Stärke herausheben.

    So manches mal musste ich innehalten, weil die Gedanken, die der
    Autor den Protagonisten in den Mund legt schon schon stark und geistreich sind.

    Auch
    der Glaube an Gott findet in der Geschichte seinen Platz, kommt aber
    sehr unaufdringlich daher und zeigt, wie stark Raphael in seinem Glauben
    verankert ist.

    Das Thema Inklusion wird dabei nicht explizit
    alleingestellt, sondern
    fließt allgemein in die Handlung des Buches mit ein. So wechselt sich
    die Zwergengeschichte (dem Alter entsprechend nicht so fein
    ausgearbeitet) mit ernsten Gedanken ab, die Raphaels Stärke herausheben.

    So manches mal musste ich innehalten, weil die Gedanken, die der
    Autor den Protagonisten in den Mund legt schon schon stark und geistreich sind.

    Auch
    der Glaube an Gott findet in der Geschichte seinen Platz, kommt aber
    sehr unaufdringlich daher und zeigt, wie stark Raphael in seinem Glauben
    verankert ist.

    Das Thema Inklusion wird dabei nicht explizit alleingestellt, sondern fließt allgemein in die Handlung des Buches mit ein. So wechselt sich die Zwergengeschichte mit ernsten Gedanken ab.

    So manches mal musste ich innehalten, weil die Gedanken, die der Autor den Protagonisten in den Mund legt schon schon stark sind.

    Das Buch können jüngere Kinder lesen, aber es empfiehlt sich es mit einem Erwachsenen gemeinsam zu lesen und die ernsten Hintergründe mit dem Kind zu erarbeiten. Im Allgemeinen sind die einzelnen Kapitel recht kurz und eignen sich gut zum Vorlesen.

    Man erhält einen tollen Einstieg in das Thema Behinderung, Akzeptanz sowie Gleichstellung Behinderter und Nichtbehinderter. Es kann vielleicht das ein oder andere Vorurteil aus dem Weg räumen oder die Hemmschwelle Behinderten auf Augenhöhe zu begegnen, ein klein wenig mindern, denn Raphael zeigt auf, dass auch Behinderte ganz eigene Talente haben.

    Sehr interessant ist auch das Vorwort der Mutter, die ein wenig über die Situation mit Raphael erzählt und wie es zu diesem Buchprojekt kam. Im Anschluss gibt es auch noch ein kurzes Vorwort von Raphael. Für mich passt das alles sehr gut zusammen.

    Nicht zu Vernachlässigen sind die phantasievollen, witzigen Illustrationen von Susanne Bauermann, die in lockerer Folge Teile der Handlung in Szene setzen.

    Fazit:

    Dieses Buch ist phantasievoll, lehrreich, witzig und regt dazu an ein wenig die Scheu vor Behinderten zu verlieren und jungen Menschen

    Band 2 ist schon veröffentlicht und sehr zu empfehlen, und im Februar wird Band 3 von Asa und Gasa veröffentlicht.

    Raphael arbeitet zur Zeit auch an Band 4.

    Außerdem hat Raphael schon seine Autobiographie geschrieben. Sie heißt „Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“.

  5. 4 von 5

    :

    Auf der Geburtstagsfeier seiner Oma lernt der 11-jährige Tim beim Versteckspielen die Zwerge Asa und Gasa kennen, die in Omas Kleiderschrank wohnen. Er schließt Freundschaft mit den Zwillingsbrüdern und gemeinsam erleben sie spannende Abenteuer in ungewöhnlichen Welten. Die Zwillinge sind Keksfabrikanten und ihre Geschäfte laufen gut, bis sie im Land der Zahlen auf Schwierigkeiten stoßen, weil sie die Sinnsprüche in den Keksen nicht in Mathematik übersetzen können. Daraufhin stellt Tim den Zwergen seinen Mitschüler Daniel und dessen Schulbegleitung Tina vor. Daniel ist Autist und hat eine völlig andere Art der Wahrnehmung. Kann er bei der Übersetzung der Sinnsprüche helfen?

    Das Buch beginnt mit einem Vorwort von Raphaels Mutter, in dem sie erzählt wie die Geschichte entstanden ist. Der 16-jährige Raphael ist Autist, Epileptiker, Rollstuhlfahrer, hochbegabt und spricht nicht, sondern verständigt sich mithilfe der Gestützten Kommunikation (FC). Band 1 der Asa und Gasa-Reihe hat Raphael im Alter von 8 Jahren geschrieben – Buchstabe für Buchstabe mit einem Finger auf dem Netbook tippend! Somit sind die Kapitel auch recht kurz gehalten. Manchmal wirken die inhaltlichen Sprünge zwischen einzelnen Kapiteln etwas groß, das fand ich persönlich ein wenig gewöhnungsbedürftig. Aber es tat der Lesefreude keinerlei Abbruch.

    Die Abenteuer der Zwergenzwillinge sind spannend, lustig und fantasievoll erzählt. Ich musste beim Lesen immer wieder schmunzeln! Der junge Autor hat sowohl die Inklusion, als auch den christlichen Glauben, sehr gekonnt in die Erzählung einfließen lassen. Beides kommt sehr natürlich und überhaupt nicht aufgezwungen rüber – wie es eben im echten Leben sein sollte, oftmals aber leider nicht der Fall ist.

    Die kurzen Kapitel verbunden mit der großen Schrift eignen sich hervorragend zum Selberlesen für Grundschüler. Inhaltlich ist die Geschichte teils doch sehr tiefgründig, so dass das Buch sich meines Erachtens besser zum gemeinsamen Lesen mit den Eltern eignet. Auch Erwachsene werden an dieser zauberhaften Geschichte Gefallen finden.

    Die Illustrationen von Susanne Bauermann sind eine charmante Ergänzung. Am Ende des Buchs ist ein Glossar zu finden. Die Erklärungen dort finde ich besonders für junge Leser sehr wichtig, aber manch Erwachsener kann bestimmt auch noch etwas dazu lernen.

    „Asa und Gasa 1: Abenteuer im Land der Zwerge“ ist ein bemerkenswertes Buch, das Lesespaß für die ganze Familie bietet. Damit gibt es von mir eine Lese- und Kaufempfehlung!

  6. 5 von 5

    :

    „…Keiner von uns ist besser oder schlechter als der andere. Wir sind nur anders, weil Gott uns unterschiedliche Aufgaben zu gedacht hat…“

    Während der Feier zu Omas 60. Geburtstag entschließen sich die Kinder, Verstecken zu spielen. Tim fühlt sich mit 11 Jahren dafür zwar schon zu alt, aber was tut man nicht alles, wenn man sich langweilt. Er wählt als Versteck den alten Schrank auf dem Dachboden. Da hört er Schreie und sieht vor sich die Zwerge Asa und Gasa.
    Der Autor hat eine phantasievolle Geschichte geschrieben, die stellenweise auch in die Tiefe geht. Doch dazu werde ich mich später äußern. Das Buch lässt sich gut lesen. Es ist für jede Altersgruppe geeignet. Während die märchenhafte Geschichte um die Zwerge vor allem jüngere Leser ansprechen dürfte, bedürfen die Gespräche zwischen Tim und Daniel der Begleitung durch Erwachsene. Sie regen zu Gedanken über das Zusammenleben an.
    Obwohl die Zwerge Zwillinge sind, vertreten sie unterschiedliche Interessen. Asa möchte eine Zauberkeksfabrik aufbauen, Gasa den Zwergenweltmarkt mit den Keksen erobern. Besonderes Highlight ihrer Kekse sind die Orakelsprüche. Tim hilft ihnen, neue zu finden. Dann aber landet Gasa in Algebra. In dem Land spricht man die Sprache der Mathematik. Die liegt Tim gar nicht. Deshalb wendet sich Tim an Daniel. Daniel ist nicht nur körperlich behindert, sondern auch Autist. Er hilft Tim, Orakelsprüche in die Sprache der Mathematik zu übersetzen. Ab jetzt gewinnt das Buch zunehmend an Tiefe. Aus einer märchenhaften Erzählung wird die Geschichte des Zusammenlebens und der gegenseitigen Achtung von Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Begabungen. Tim und Daniel werden Freunde.
    Die Sprache des Buches ist dem Inhalt angepasst. Das bedeutet, dass die Welt der Zwerge schön bildhaft mit treffenden Metaphern beschrieben wird. Eine besondere Stelle war für mich der Brief von Daniel an Tim. Aus dem stammt auch obiges Zitat, was einen der Kerngedanken enthält. Zu den Höhepunkten gehören die Gespräche der beiden Jungen. Daniel führt Tim in seine Gedankenwelt ein. Die Länder Algebra und Alphabet der Zwerge sind für ihn vorstellbar und existent. Einfühlsam geht Daniel auf Tims Fragen ein, wenn es um gestützte Kommunikation geht. Tim darf es selbst ausprobieren. Daniel und die Zwerge zeigen Tim eine ihm völlig neue Dimension des Glaubens. Die Gedichte von Daniel sprechen von großer Reife des Jungen.
    Dem Buch vorangestellt ist ein Vorwort von Raphaels Mutter. Der junge Autor ist selbst behindert und Autist. Daniel verkörpert deshalb viele Dinge aus Raphaels Leben. Deshalb sind diese Stellen des Buches nicht nur ein Phantasieprodukt, sondern zum Teil gelebtes Leben.
    Die Illustrationen gefallen mir. Die Zwerge habe ich dabei mit einem Lächeln betrachtet.
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die phantasievolle und humorvolle Art wird ein ernstes Thema aufgearbeitet. Jeder Mensch hat seine speziellen Fähigkeiten und Fertigkeiten, aber auch Defizite. Es geht um ein gemeinsames Leben, dass jeden von reicher macht, nicht um Ausgrenzung und Abschottung.

  7. 5 von 5

    :

    Der Autor Raphael Müller ist Autist, Rollstuhlfahrer, Epileptiker und kann seine GEdanken anderen Menschen nur mit HIlfe der gestützten KOmmunikation mitteilen.
    Gottseidank gibt es diese MÖglichkeit, sonst wäre dieses KInderbuch, das den LEser in die GEdankenwelt eines Autisten mitnimmt, nie entstanden.

    In diesem Märchenbuch für Grundschulkinder begegnet Tim auf dem Dachboden seiner Oma zwei ZWergen ,Asa und Gasa.
    Diese eröffnen ihm neue fantastische Welten.
    Im LAnd der Zahlen stoßen sie an ihre Grenzen, die sie mit HIlfe von Daniel ,einem autistischen Mitschüler von Tim ,überwinden lernen.

    Der Autor hat schon mit 8 Jahren dieses Buch geschrieben.
    Und genau deshalb ist dieses Buch vom Schreibstil und der Sprache her, für Grundschulkinder diesen Alters sehr geeignet.
    Die Themen BEhinderung, Autismus, Inklusion, der Wert von Freundschaft und die Sinnfrage werden in kindgerechter Sprache in eine fantastische Geschichte eingebettet.
    Der tiefe christliche Glaube dieses jungen Menschen ist erstaunlich und widr in der Erzählung immer wieder sehr deutlich eingearbeitet.
    Die Einbeziehung seiner eigenen Empfindungen imit HIlfe der fiktiven PErson Daniel sind einfach toll umgesetzt und beeindrucken den LEser imemr wieder.
    Andere gesunde 8-Jährige haben mit Sicherheit nicht so ein
    Selbstverständnis und können auch ihre Vorstellungen nicht so
    überzeugend festhalten.
    Die ZWergengeschichte rückt für mich persönlich in den HIntergrund,
    alleine weil sie vom INhalt her und vom Aufbau von einem sehr jungen
    Autor für junge Kinder angelegt ist.
    Aber die inhaltliche Botschaft
    über das Innere Wesen eines SchwerstbEhinderten und das VErständnis ,
    das der LEser durch die Dialoge zwischen Tim und Daniel erhält, sind
    gewaltig .

  8. 5 von 5

    :

    Der junge Autor Raphael Müller fasziniert mich. Er ist hochbegabt und hat geniale Gedanken, die er sehr gerne mit vielen Menschen teilt. Was dann vielleicht verwundert: Er ist Autist, kann nicht sprechen und sitzt im Rollstuhl. Mit Gottes Hilfe und ganz viel Unterstützung seiner Familie und anderer Menschen meistert er sein besonderes Leben und erzählt in Büchern davon.
    In seinem Buch „Asa und Gasa 1“, zu dem Raphaels Mutter ein prima Vorwort schrieb, erzählt er eine Fantasiegeschichte im Land der Zwerge, die er mit seiner eigenen Lebensgeschichte verbindet. Raphaels Thema ist die Inklusion, die in diesem Buch leicht verständlich daher kommt, um von Kindern und ihren Familien verstanden zu werden. Mit diesem Buch kann Inklusion Gesprächsthema in Familien, Schulklassen und anderen Kindergruppen werden. Außerdem ist es sehr zu empfehlen für Familien mit besonderen Kindern, um Mut zu machen, wenn viele Steine auf dem Weg liegen.
    Der einzige „Nachteil“ war, dass ich viel zu schnell mit dem Lesen fertig war. Übrig bleibt die Neugierde, wie es wohl weitergeht mit Asa und Gasa und vielen anderen, die man beim Lesen kennen lernt. Wie gut, dass Band 2 bereits erschien und der junge Autor bereits an weiteren Bänden schreibt!

  9. 5 von 5

    :

    Meine Meinung zum Buch:

    Asa und Gasa 1 Abenteuer im Zwergenland

    Aufmerksamkeit:

    Wie immer beantworte ich euch diese Frage auf meinem Blog, vor allem solltet ihr wirklich einen näheren Blick zum Autor werfen, denn das ist ein ganz besonderer Autor!

    Inhalt in meinen Worten:

    Tim entdeckt bei seiner Oma auf dem Dachboden einen Schrank, dieser Schrank dient als Zwischenstopp von den beiden Zwergen Asa und Gasa. Die Zwerge sind und Zauberkekse herstellen, diese sind wie diese Japanischen Glückskekse jedoch mit besonderen Fähigkeiten.

    Doch eines Tages braucht Tim Hilfe. Diese Hilfe findet er bei Tim. Der im Rollstuhl sitzt, und der mit einer besonderen Tastatur schreiben kann. Schnell werden die zwei Kinder zu Freunden und Tim lernt, wie man am besten mit dieser „Behinderung“ umgehen kann.

    Liebevoll und Detailgetreu wird der Leser in eine Welt, voller Freundlichkeit und Offenheit entführt.

    Wie fand ich das, was ich gelesen habe?

    Zu aller erst: Ich bin begeistert. Klar es ist ein Kinderbuch, aber auch ich als Erwachsene kann hier viel lernen. Sei es einfach wie Detailgetreu Raphael seine Geschichte mir präsentiert, aber auch wie es mit dieser Behinderung ist, zu leben. Freundschaft wird sehr hoch geschrieben und die Fantasy angesprochen. Dabei schafft Raphael auf einfacher und so liebevoller und Genialität das Thema Glauben auf den Punkt zu bringen. Das hätte ich so nie erwartet. Und doch fand ich es toll.

    Allein in den einfachen Worten, rede doch mit Jesus, und bitte ihn dir zu verzeihen und lerne ihn kennen, ich denke, dass auch Kinder hier neugierig werden auf diesen Jesus.

    Doch das Buch wirkt nicht langweilig oder gar eintönig, auch wenn es um den glauben geht, sondern es ist so liebevoll und zentriert voller Schönheit, dass es mich einfach umwarf dieses kostbare Buch zu lesen. Ich freue mich schon auf das zweite Buch und hoffe total, dass Raphael noch mehr so tolle Bücher auf den Markt bringt.

    Auch fand ich es genial, dass seine Mutter den Werdegang beschrieben hat. Denn für Raphael war es gar nicht so leicht wirklich diese Geschichte veröffentlichen zu lassen, doch dank dem Verlag Fontis liegt das Buch nun vor!

    Charaktere:

    Raphael hat so besonders die Figuren geschaffen, so dass ich sie richtig vor meinen Augen hatte, selten schafft das ein Buch so schön wie es hier der Fall ist.

    Auch fand ich die Themen die die Charaktere durchleben dürfen sehr realitätsnah und „normal“, so dass mich das auch überraschte, im guten.

    Spannung:

    War für mich gegeben, wenn auch nicht so intensiv wie manch anderes Buch. Dafür aber so herzlich und lustig auch überraschend, so dass ich dennoch sagen muss, ja es hat seine eigene Spannung. Vor allem weil so einige Punkte im Buch versteckt sind, über die es sich lohnt nachzudenken.

    Fazit:

    Ein Buch das ich als Monatshighlight ansehen muss. Einfach so genial gerade in seiner Einfachheit und doch präzisen Art und Weise.

    Sterne:
    Ich kann nicht anders, es sind 5 Sterne. Leider kann ich keine 10 geben weil 5 schon das höchste ist. Weiter so Raphael!

  10. 5 von 5

    :

    Es ist nicht zu fassen, dass dieses Buch von einem 8 jährigen Jungen geschrieben wurde!
    So eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Wortwahl lese ich bei vielen Erwachsenen Autoren sehr selten. Hier ist es vermischt mit einer Prise Jugendsprache und ein bissl bayrisch. Es war mir ein Vergnügen, dieses Buch zu lesen.
    In Asa und Gasa geht es um den Jungen Tim, der im Dachboden seiner Oma einen geheimen Zugang zu der Zwergenwelt findet und Freundschaft mit den Zwergen Asa und Gasa schließt. Nach einer Weile befreundet er sich, durch eine Bitte der Zwerge, auch mit dem körperlich beeinträchtigen Autisten aus seiner Schule. Wie Kinder so sind, stellt Tim seinem neuen Freund Daniel alle Fragen, die ihm auf dem Herzen brennen. Daniel ist so offen und beantwortet bereitwillig alle Fragen, so lernen Tim und auch ich viel über Autismus.
    Was mir besonders gefällt, ist der schöne Charakter und die Sichtweise von Raphael Müller, die er gekonnt in sein Buch miteinfliessen lässt (wahrscheinlich sogar ohne sich dessen bewusst zu sein). Gott stand und steht in seinem Leben an erster Stelle und das zu lesen ist auch für mich eine große Ermutigung. Vielen Dank dafür!
    Fazit: Die Geschichte ist für Kinder, aber auch für Erwachsene sehr gut geeignet. Sie kann oberflächlich als einfache Geschichte gelesen werden, es kann aber auch ganz zwanglos tiefer gehen und zum Nachdenken anregen.

  11. 5 von 5

    :

    Anderssein ist normal
    Tims Freundschaft zu dem Autisten Daniel ist wie ein Eintauchen in eine andere Welt. Der Leser wird mitgenommen in ein Abenteuer mit den Zwergen Asa und Gasa, die aus wiederum anderen Welten stammen. Diese ähneln aber Daniels Gedankenwelt in mancher Hinsicht.
    Das Schöne an dieser Geschichte ist, dass Daniel so genommen wird, wie er ist. Tim darf einfach neugierig fragen, warum Daniel als Autist anders ist und er bekommt Antworten. Berührungsängste müssen erst gar nicht aufkommen. Das macht ihm Mut, auf Daniel unbefangen zuzugehen.
    Es ist kein oberflächliches Buch, sogar Fragen nach Sinn des Lebens und nach Glauben an Gott werden angestoßen.
    Asa und Gasa ist ein Buch mit Botschaft, nicht aufdringlich aber eindrücklich.

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Zusätzliche Informationen

BN204055
ISBN978-3-03848-055-6
AutorRaphael Müller
BuchreiheAsa und Gasa
Buchreihen Nr.1
ErscheinungsjahrHerbst 2015
UmschlagHardcover
Umfang160 Seiten
Format13 x 21 cm