Raphael Müller – Asa und Gasa 3

4.67 von 5 basierend auf 6 Kundenbewertungen
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Produktbeschreibung

Dies ist der dritte Band einer Serie humorvoller Abenteuergeschichten. Er beinhaltet weit mehr als pure Fantasie, da er Einblick gewährt in die autistische Wahrnehmung und Mut macht für ungewöhnliche Freundschaften. Es ist eine Parabel auf das gelungene Miteinander und die Inklusion unterschiedlichster Charaktere in der Gesellschaft.

Leseprobe

Raphael Müller und sein Einsatz für die Inklusion

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6 Kundenbewertungen für Raphael Müller – Asa und Gasa 3

  1. 5 von 5

    :

    Nachdem der 11-jährige Tim gerade von seinem letzten Abenteuer mit den Zwergenzwilligen Asa und Gasa aus dem Drachenwald zurückgekehrt ist, steht auch schon die nächste Reise an. Diesmal soll es nach Philosophika gehen. Natürlich kommen Daniel, Tims autistischer Mitschüler, und dessen Schulbegleitung Tina auch wieder mit. Ihnen schließt sich noch ein Überraschungsgast an, sowie ein alter Bekannter, auf den die Reisegruppe unterwegs trifft. In Philosophika warten viele Abenteuer, auf Tim und seine Freunde. Asa und Gasa können sogar neue Händler für ihre Zauberkekse gewinnen. Aber die Reise birgt auch einige Gefahren in sich…

    Zu Beginn des Buchs gibt es jeweils einen kurzen Rückblick auf Band 1 und Band 2. Dann folgt das bereits aus den Vorgängerbänden bekannte Vorwort von Raphaels Mutter, in dem sie erzählt, wie die Geschichte entstanden ist. Der 16-jährige Raphael ist Autist, Epileptiker, Rollstuhlfahrer, hochbegabt und spricht nicht, sondern verständigt sich mithilfe der Gestützten Kommunikation (FC). So hat Raphael den ersten Band auch Buchstabe für Buchstabe mit einem Finger auf dem Netbook tippend geschrieben, als er 8 Jahre alt war.

    Die Rückblicke und das Vorwort sind besonders für Neueinsteiger in die Asa und Gasa-Reihe interessant, während Leser, die bereits mit den Vorgängerbänden vertraut sind, ihre Erinnerung auffrischen können. Wer sich lieber direkt ins Abenteuer stürzt, muss nicht lange suchen: Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis verrät, auf welcher Seite die Geschichte beginnt.

    Band 1 und Band 2 der Asa und Gasa-Reihe konnten mich schon begeistern. Auch der dritte Band enttäuscht nicht. Im Gegenteil, Raphael Müller ist damit sogar noch eine Steigerung gelungen. Asa und Gasa 3 steckt wieder voller Spannung, Abenteuer und Fantasie. Themen wie z. B. Inklusion, Leben mit Behinderung und der christliche Glaube fließen dabei ganz natürlich in die Erzählung ein. In diesem Band lernen junge Leser zusätzlich noch etwas über Philosophie und die Antike. Wie auch schon die Vorgängerbände, endet auch dieser Band mit einem Glossar, in dem Jung und Alt Erklärungen zu den verwendeten Begriffen finden.

    Begleitet von Susanne Bauermanns charmanten Illustrationen, eignen sich die recht kurzen Kapitel mit der großen Schrift hervorragend zum Selberlesen für ältere Grundschüler. Aufgrund der mitunter ernsteren Themen, die sich sehr gut als Diskussionseinstieg für Eltern und ihre Kinder anbieten, würde ich auch diesen Band wieder als Lesespaß für die ganze Familie empfehlen.

    Mit Asa und Gasa 3: Abenteuer im Land der Zwerge ist dem jungen Autor eine fabelhafte Fortsetzung seiner fantastischen Abenteuerreihe gelungen, die mich sogar noch mehr in ihren Bann ziehen konnte, als ihre Vorgänger. Ich freue mich sehr auf Band 4!

  2. 5 von 5

    :

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich den 3. Teil der Reihe um „Asa und Gasa“ lesen.

    Der 3. Teil schließt nahtlos an den 2. Band der Reihe an, wobei man dank eines kurzen Rückblicks auch ohne Vorkenntnisse mit diesem Band in die Abenteuer mit Tim und den beiden Zwergen einsteigen kann.

    Tim hat sich noch nicht richtig von der abenteuerlichen Tour mit Gasa durch den Drachenwald erholt, als seine Oma ihre Spürnase zum Einsatz bringt und bei einem reichhaltigen Frühstück wissen will, was er den immer auf ihrem Speicher treibt. Vor der geballten Großmutter-Power kann Tim nur mit der Wahrheit heraus rücken und so erwartet die beiden Zwerge Asa und Gasa bei ihrem nächsten Zwischenstop im Wandschrank eine große Überraschung.

    Die Osterferien sind noch nicht vorbei und so ist noch genügend Zeit für ein neues Abenteuer im Zwergenland. Asa und Gasa überraschen Tim und seine Oma mit einem Ausflug nach Philosophika, ins antike Griechenland. Auch Daniel und seine Begleiterin Lisa sind wieder mit von der Partie.

    Auf dem Weg nach Griechenland gibt es ein Wiedersehen mit Pitt, dem Reiseführer aus dem 2. Teil. An seiner Seite haben Tim und Gasa ihr Abenteuer im Drachenwald bestritten.

    In Philosophika warten viele Erlebnisse, spannende Bräuche und interessante Stätten auf die Gruppe. Die Kriegerstadt Sparta hält allerdings eine eher unangenehme Überraschung bereit und so haben es alle eilig mit der Weiterreise. Auf dem Rückweg gibt es außerdem ein Wiedersehen mit Draco, dem Drachen aus dem 2. Teil.

    Mir hat auch dieser Teil gut gefallen. Tim, Daniel und die beiden Zwerge sind mir inzwischen wie gute Freunde ans Herz gewachsen und so macht mir das Wiedersehen mit ihnen einfach Spaß.
    Mit Oma Inge, die bisher immer eher eine Randfigur war, kommt Schwung in den 3. Teil und ich war fast ein bisschen neidisch auf diese „coole Oma“ 😉
    Gekonnt vermittelt die Geschichte neben Spaß & Spannung auch historische Fakten, philosophisches Wissen und den Glauben an Gott.

    Ich hoffe, dass es in Zukunft noch mehr Abenteuer mit den Zwergen und Tim zu erleben gibt.

  3. 5 von 5

    :

    Ich war sehr gespannt auf den dritten Teil von Asa und Gasa, den zwei Zauberkekse verkaufenden Zwergen aus der Feder von Raphael Müller.

    Der alte Kleiderschrank auf dem Speicher hat es Tim sehr angetan, was die Oma von ihm natürlich bemerkt hat. Eines Tages beim Frühstück fragt sie ihn, was es damit auf sich hat. Er weiß nicht so richtig was er darauf antworten soll, denn seine Oma weiß ganz genau, wenn er was verheimlicht. Er erzählt ihr von den Zwergen Asa und Gasa, die dort unterkommen, wenn sie gerade unterwegs sind um ihre Zauberkekse im Drachenwald und auch woanders zu verkaufen. Tim und sein Freund Daniel, ein Autist, der im Rollstuhl sitzt, dürfen die Beiden begleiten und haben mit den Zwergenbrüdern schon viele Abenteuer erlebt und viel gesehen. Die Oma ist begeistert und lernt nun also auch die Zwerge kennen, die wieder auf Reisen sind und nach Philosophika gehen. Mit ihnen gehen dieses Mal Tim und Daniel mit Tina, Oma und auch Pit Reisefieber ist wieder mit von der Partie als es nach Philosophica ,ins alte Griechenland geht.

    Dieser Teil ist der dritte Band einer tollen Abenteuerserie, die uns wieder mit den Zwergen Asa und Gasa auf die Reise an unbekannte Orte nimmt. Wer die ersten beiden Teile nicht kennt, kommt aber trotzdem gut mit, denn zu Beginn gibt es ein Vorwort und eine Zusammenfassung. Viel Spannendes und Neues erwartet die Reisegruppe, schön zu lesen von geschichtlichen Orten, auch die Illustrationen passen wieder sehr gut dazu. Der Glaube spielt eine Rolle, aber auf eine unaufdringliche Art und Weise, die ich schön zu lesen finde. Ein Miteinander der Freunde, Daniel ist mittendrin und es ist selbstverständlich, dass er es ist, die Freunde tun alles um es ihm zu ermöglichen alles mit Ihnen zu erleben. Der Leser erfährt etwas über das gestützte Schreiben, denn Pit versucht es auch. Wieder eine wunderschöne Geschichte von Raphael Müller, von denen ich gerne noch sehr viel weitere lesen möchte, sehr empfehlenswert.

  4. 5 von 5

    :

    LEXI

    Abenteuer im Land der Zwerge – „Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen“

    Der mir bereits aus den Vorgängerbüchern „Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“ sowie „Asa und Gasa 1“ und „Asa und Gasa 2“ bekannte junge Autor Raphael Müller setzt mit dem dritten Band um die Zwergen-Zwillinge Asa und Gasa seine Fantasie-Reihe fort. Bereits im Vorwort wird auf die Besonderheit dieser humorvollen Abenteuergeschichte hingewiesen, die den jungen, wie auch den erwachsenen Lesern Einblicke in die Autistische Wahrnehmung des Autors gestatten und in der Inklusion und ein gelungenes Miteinander wesentliche Bestandteile darstellen. Im vorliegenden Band wird der Vorgang der gestützten Kommunikation mit dem Alpha Smart ins Geschehen eingeflochten und detailliert erläutert. Der Autor verleiht in diesem Buch erneut seinem Bedürfnis nach unverkrampfter Inklusion Ausdruck.

    Auf über 200 Buchseiten und in insgesamt 19 Kapiteln erzählt Raphael Müller seine Geschichte, wobei jeder dieser Buchabschnitte mit einer Kapitelüberschrift beginnt, die mit der bereits bekannten und vertrauten Zeichnung eines Jungen und eines halb geöffneten Schrankes samt zauberhaftem Inhalt liebevoll gestaltet wird. In Susanne Baumann hat der Autor eine ausgezeichnete Illustratorin für sein Buch gewonnen – ihre Zeichnungen stellen eine Bereicherung für das Buch dar. Ich fand die Figuren perfekt getroffen und sehr aussagekräftig und liebenswert dargestellt. Die wunderschönen Zeichnungen verführten mich als Erwachsene beinahe noch dazu, den Gestalten durch Buntstifte der verschiedensten Farbschattierungen zusätzliches Leben einzuhauchen.

    Wie auch schon in den beiden ersten Bänden erzählt Raphaels Mutter Ulrike Müller vorab ein wenig über den jungen Autor und den Werdegang seiner Bücher. Ein mindestens ebenso wertvoller Beitrag zu diesem Buch stellt das Glossar am Ende des Buches dar, das einige Begriffe detailliert erläutert, ein Nachschlagen rasch und unkompliziert ermöglicht, und somit zum Verständnis beiträgt.

    Als Einstieg in die Geschichte wird der Ich-Erzähler Tim von seiner Großmutter, Oma Inge Schuster, durch ein ausgiebiges Frühstück in ihrem Haus kulinarisch verwöhnt. Diese gibt sich in einem Gespräch jedoch nicht mit Tims ausweichenden Antworten auf ihre Frage zu dessen Urlaub zufrieden. Schließlich beginnt Tim, die aufgeschlossene alte Dame zögernd in sein Geheimnis einzuweihen und berichtet ihr von seiner Reise mit den Zwergen-Zwillingen Asa und Gasa in den Drachenwald. Oma Schuster glaubt Tims fantastische Geschichte nicht nur, sondern bereitet den Zwergen auch ein herzliches Willkommen in ihrem Haus. In ihr haben Tim, Asa und Gasa sowie Daniel und Tina nun eine neue Verbündete gefunden.

    Kaum sitzen die „Verschwörer“ bei heißer Schokolade und diverser Köstlichkeiten am Küchentisch, werden bereits Pläne für eine neue Reise geschmiedet. Diesmal soll es nach Philosophika, ins alte Griechenland, gehen. Die resolute Oma besteht natürlich darauf, Tim auf seiner Reise durch die Schrankwand zu begleiten… und das Abenteuer beginnt!

    Raphael Müller hat mich mit dem dritten Band seiner Asa und Gasa-Reihe erneut in den Bann gezogen, mich zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln gebracht, und mir eine höchst vergnügliche Lesezeit bereitet. Es ist unglaublich, was der junge Autor erneut ersonnen hat – seinem Einfallsreichtum sind scheinbar keine Grenzen gesetzt. Die Geschichte führt quer durch Griechenland, es werden bekannte Orte wie Sparta, Korinth oder Athen angesteuert, die Akropolis und die Olympischen Spiele besucht, Sokrates bei einer seiner Reden auf einem öffentlichen Platz entdeckt und vieles mehr. Es ist eine Freude, Tim und seine Verbündeten auf ihrer abenteuerlichen Reise zu begleiten. Der Spannungsbogen steigert sich bis zuletzt in ein fulminantes Finale, bei dem die buchstäbliche Rettung in letzter Sekunde „direkt von oben“ kommt. Lassen Sie sich von der Einfallskraft und dem Ideenreichtum Raphael Müllers überraschen – und genießen Sie die Fahrt im Drachenwaldexpress!

    Fazit: Ein weiteres grandioses Abenteuer mit Asa und Gasa, eine Fortsetzung der tollen optischen Gestaltung des Buch-Covers, und gesamt gesehen für mich der bislang beste Teil dieser Fantasy-Reihe von Raphael Müller. Ich bin jetzt schon gespannt darauf, womit der Autor uns als nächstes überraschen wird!

  5. 5 von 5

    :

    „…Alle genialen Dinge sind einfach. Aber täusche dich nicht, es ist nicht so leicht, wie es klingt, die eigenen Fehler zuzugeben und Gott um Hilfe zu bitten…“

    Es handelt sich um den dritten Teil der Erlebnisse von Tim mit den Zwergen Asa und Gasa.
    Gleich zu Beginn zeigt sich, dass Tim die Kombinationsgabe seiner Oma Inge gründlich unterschätzt hat. Bei einem reichhaltigen Frühstück will sie wissen, was es mit dem alten Schrank auf dem Boden auf sich hat. Tim bleibt nichts anderes übrig, als sie einzuweihen. Dadurch werden Asa und Gasa bei ihrer Ankunft eine Überraschung erleben. Der Schrank wurde gereinigt und liebevoll dekoriert.
    Da Tim noch Ferien hat, plant er mit den Zwergen und seinem Freund Daniel, einem behinderten Autisten, eine weitere Reise in deren Land. Diese Mal ist auch Oma Inge dabei. Die Reise geht nicht nur in ein anderes Land, sondern auch in eine vergangene Zeit. Sie machen sich auf nach Philosophika, in das antike Griechenland.
    Erneut hat der Autor eine abwechslungsreiche Geschichte geschrieben. Ich als Leser erfahre nicht nur eine Menge über die antiken olympischen Spiele und die Kriegerstadt Sparta. In Sparta allerdings erlebt Tim eine unangenehme Überraschung, die ihre Reiseroute heftig durcheinanderwirbeln wird. Der Autor hat Themen berührt, die ihn wichtig sind. Sein sprechender Mund ist meist, aber nicht immer, Daniel, der ähnliche Behinderungen hat wie der Autor. Das ist zum einen der gleichberechtigte Umgang mit Behinderten. Dem Reiseleiter Pit, der schon im zweiten Teil eine Rolle innehatte, probiert das gestützte Schreiben, die einzige Kommunikationsmöglichkeit für Daniel. Die Vorgehensweise wird anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Zum anderen erklären Daniel und Oma Inge den Griechen ihren Glauben. Das ist insofern nicht ganz einfach, weil für ihre Gesprächspartner die Geburt Jesus in der Zukunft liegt. Trotzdem meistern beide das Thema mit Bravour, was obiges Zitat zeigt.
    Der Schriftstil des Buches ist für die Zielgruppe angemessen. Neben ernsten Inhalte gibt es viele humorvolle Stellen. Es zeigt sich auch, dass sich manche Dinge über die Jahrtausende nicht geändert haben. Ich denke dabei insbesondere an die Freizeitbeschäftigung von Oma Inge und Tina in den griechischen Städten.
    Humorvolle Bilder veranschaulichen die Handlung. Jedes Kapitel beginnt mit einer Zeichnung des Schranks, der die Pforte in die Welt der Zwerge ist.
    Das farbenfrohe Cover ist ein Hingucker, hat hohen Wiedererkennungswert für Kenner der ersten Teile und regt die Phantasie an.
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Eine Prise Geschichte wird gemischt mit einer spannenden Handlung und wertvollen Informationen zum Christentum.

  6. 3 von 5

    :

    Meine Meinung zum Buch: Asa und Gasa 3

    Erwartung und Aufmerksamkeit:
    Diesen Punkt findet ihr wie immer auf meinem Blog 🙂

    Inhalt in meinen Worten:
    Daniel und Tim reisen dieses mal in das ferne und alte Griechenland. Nach Athen, Olympia und diversen Orten in dieser Gegend. Allerdings 400 Jahre vor Christus.
    Was hat dieses Abenteuer mit ShoppingQueen, Sightseeing und diversen anderen Abenteuern wohl auf sich?
    Diese Antworten kann euch nur das Buch liefern.

    Wie fand ich das Buch?
    Der Einstieg in die Geschichte war wieder sehr einfach. Was mich jedoch in diesem Buch am meisten gestört hat, war dass wieder ein Ellenlanges Vorwort im Buch zu finden war. Natürlich soll die Geschichte um Raphael auch Raum einnehmen, aber irgendwann ist das doch immer das gleiche, denn im Band 1 und 2 findet sich das Vorwort auch. Das störte mich also leider massiv.
    Dafür fand ich bis auf ein paar Kleinigkeiten in der Geschichte, die Geschichte toll. Darauf gehe ich im Punkt Was fand ich toll und nicht so toll ein. Hier sind jedoch Spoiler unvermeidlich gewesen, deswegen ACHTUNG SPOILER.

    Geschichte:
    Dieses mal geht es zu den Philosophen in die Zeit 400 vor Christus.
    Tim und Daniel, sowie Asa und Gasa, die Oma von Tim, und noch viele andere sind gemeinsam auf der Reise.
    Als sie in der Zeit angekommen sind, wollen beide Frauen die mit im Bus sind (die Oma von Tim sowie die Schreibstütze von Daniel) auf Shopping Tour gehen, die beiden Jungs entdecken andere tolle Gebiete. Irgendwann müssen sie Einkehren und genau da passiert das unfassbare, die Kinder sollen entführt werden, eine Entführung die jedoch angekündigt ist, daraufhin reist die Reisegruppe weiter.
    Hier erfahre ich dann auch so einiges von der Geschichte von Athen und den vielen Göttern.
    Auch der Drache den sie im Band 2 trafen, spielt wieder eine Rolle.
    Letztlich landen Daniel und Tim wieder im Hier und Jetzt.

    Ich umreise die Geschichte nur ganz kurz, ihr solltet sie euch selbst erarbeiten.

    Was fand ich toll an der Geschichte?
    1) Das die Philosophie ein klein wenig angeschnitten wird. Und ich somit etwas davon erfahren kann.
    2) Die Gedanken die Raphael sich macht sind immer wieder faszinierend.
    3) Die Charaktere wirkten lebendig und auch eigenständig.
    4) Gott wird im Buch natürlich auch erwähnt, und das er eben der „unbekannte“ Gott ist.
    5) Die Thematik Sklavenarbeit wird auch stückweise angerissen.

    Achtung: SPOILER!!!

    Was fand ich nicht so toll an der Geschichte?
    Es wirkte gerade das Ende sehr an den Haaren herangezogen. Vor allem weil der Drache zur Rettung kommt, obwohl er zu einer anderen Zeit eigentlich existiert (Zumindest habe ich das so verstanden), auch dass Daniel der schlaue und kluge ist, und dann doch angewiesen ist auf Hilfe, (was ja bewusst und gut ist) dennoch wirkte das nicht gut auf mich. Gerade weil man in jeder Geschichte die in die Zeit zurück geht lesen kann, dass man nichts verändern soll, das man keine Handlungen tätigen soll, die die Zeit verändern könnten. Das hat aber in diesem Buch einen ganz anderen Bezug. So gibt es Glückskekse mit Sprüchen, die anderen, in diesem Fall Armen Menschen, helfen sollen. Das fand ich unglaubwürdig, denn damals waren ja nur die gebildeten wirklich gebildet und konnten lesen, Arme Menschen waren da ja echt noch mal anders und waren ja oft nur geduldet. Auch das die Oma erzählte dass Jesus gekommen ist um zu erlösen. Das war dann für mich einfach zu viel des guten und das Ende hat mich fürchterlich enttäuscht.

    Fazit:
    Ein sehr schöner dritter Band zu Asa und Gasa, auch wenn ich ihn nicht so genial fand wie Band 1 und 2. Wer gerne etwas zur Geschichte der Philosophen erfahren möchte, und das in einfacherer Form als z.B. in Sofies Welt, kann ihr einen kleinen Einblick gewinnen.

    Sterne:
    Nachdem mich das Buch jetzt nicht so ganz überzeugt hat, gebe ich leider nur drei.

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Zusätzliche Informationen

BN204082
ISBN3-03848-082-7
AutorRaphael Müller
BuchreiheAsa und Gasa
Buchreihen Nr.3
ErscheinungsjahrFrühjahr 2016
Umfang208 Seiten
Format21,0 x 13,5 cm