Lydia Schwarz – Die Kreuzträgerin: Jenseits des Feuersturms

4.25 von 5 basierend auf 4 Kundenbewertungen
(4 Kundenbewertungen)

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Produktbeschreibung

Endlich in Frieden leben und die Freiheit auskosten – das ist Annas einziger Wunsch, als ihre Flucht aus der Diktatur Mitteleuropas gelingt und sie auf afrikanischem Boden mit ihren Eltern wieder glücklich vereint ist. Doch der Kontakt zu ihrem besten Freund Felix ist abgebrochen. Und ihre erste große Liebe Adonis wird immer noch gefangen gehalten von dem rückständigen Regime, auf dessen Todesliste er steht. Der Verlust ist groß. Zu groß? Wie schon beim erfolgreichen ersten Band der «Kreuzträgerin»: Das Buch liest sich wie ein Actionfilm mit feinem geistlichen Durchsatz. Nicht nur die Lesetemperatur steigt – Anna geht diesmal ins ferne Afrika.

Teil 1

Leseprobe

4 Kundenbewertungen für Lydia Schwarz – Die Kreuzträgerin: Jenseits des Feuersturms

  1. 4 von 5

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    Die Kreuzträgerin – Jenseits des Feuersturms

    „Warte nicht auf den Sonnenschein in deinem Leben, Anna. Zieh deine Gummistiefel an und lerne, im Regen zu tanzen! Und schau dir die Schlammpfützen mal genau an – selbst in ihnen spiegelt sich der Himmel!“

    Die junge Studentin Anna Tanner hat in ihrer Vergangenheit in einem Mitteleuropa, in dem Menschenrechte rigoros ignoriert werden und es weder Meinungs-, noch Religions- und Pressefreiheit gibt, für einigen Tumult gesorgt. Die ehemals mustergültige Apollinerin wird durch eine schicksalhafte Begegnung zum Nachdenken gebracht, lehnt sich gegen das Regime auf und wird letztendlich als Verräterin zu Tode verurteilt. Sie entkommt den europäischen Schergen mit knapper Not und flieht zu ihren Eltern nach Afrika. In Kenia sieht sie ihre schmerzlich vermisste Mutter wieder und begegnet auch ihrem Vater, der die Familie vor vielen Jahren verließ. Reinhold Tanner hatte sich der Rettung der Christen in Europa verschrieben und im fernen Afrika ein Rettungscenter aufgebaut. Anna genießt es zum ersten Mal in ihrem Leben, ausreichend Nahrung und Kleidung zur Verfügung zu haben, nicht über jeden Schritt Rechenschaft ablegen oder auf jedes Wort, das man sagt, achtgeben zu müssen. Sie ist in einem Land angekommen, in dem man sagen, denken, reden und glauben darf, was man möchte. Durch die liebevolle Zuwendung ihrer Familie und deren Freunde erholt sich die unterernährte und traumatisierte Immigrantin zwar rasch, sie fühlt sich jedoch einsam und isoliert und kann zudem Gott in ihrem neuen Umfeld nicht finden. Annas Innerstes findet keine Ruhe. Immer wieder muss sie an ihren verschollenen besten Freund Felix denken, der ihr versprochen hatte, jenen Mann aus Mitteleuropa zu retten, dem Annas Herz gehört. Durch eine Intrige in der Kollegenschaft werden Ungereimtheiten in der christlichen Organisation von Reinhold Tanner aufgedeckt und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Anna muss fliehen und findet sich in einer Organisation in einem Land wieder, dessen Sprache sie nicht mächtig ist und deren Kontaktpersonen sie misstraut… wird Anna es schaffen, ihren Verfolgern ein weiteres Mal zu entkommen?

    Die Autorin präsentiert mit „Jenseits des Feuersturms“ die Fortsetzung eines hoch spannenden ersten Bandes. In kurzen Sätzen wird dem Leser ein Rückblick auf die Ereignisse des Vorgängerbuches gegeben. Man begegnet den Sympathieträgern Kephas und Felix aus dem ersten Band wieder und darf sich über die Wiedervereinigung der Familie Tanner freuen. Da dieser zweite Teil in Afrika und anschließend in Finnland spielt, stellt Lydia Schwarz ihrer Protagonistin neue Nebenfiguren zur Seite, die ich allesamt als sehr gut konstruiert und überaus einnehmend empfand. Besonders ans Herz gewachsen ist mir hierbei die herzliche Mama Moses, die Mutter des Felix Livingstone. Meine größte Sympathie galt allerdings dem schwermütigen Philosophen Kephas, der als Abtrünniger und Outlaw ebenfalls eine neue Heimat in Afrika gefunden hatte und immer noch um seine Familie trauert. Bei den Mitarbeitern der Hilfsorganisation handelt es sich um sehr originell gezeichnete Charaktere, die durch die ausführliche Beschreibung der Autorin in diesem Buch regelrecht zum Leben erweckt werden.

    Der Buchtitel und die Abbildung der Protagonistin mit der großen Tätowierung eines Kreuzes auf ihrem Oberarm als Erkennungszeichen der Christen weisen bereits darauf hin, dass dem Glauben an Gott großen Raum in diesem Buch gegeben wird. Diese Tatsache hat dieses spannende und Abenteuer verheißende Buch meiner Ansicht nach sehr bereichert. Ich habe die Lektüre in hohem Maße genossen, und wurde auf den letzten drei Buchseiten dermaßen positiv überrascht, dass ich es nun kaum erwarten kann, den dritten Band in Händen halten zu dürfen.

    An die kleine Schrift, den engen Zeilenabstand und die ungewöhnliche Platzierung der Seitenanzahl des Buches hatte ich mich nach der Lektüre des ersten Bandes inzwischen notgedrungen gewöhnt. Ein großer Kritikpunkt meinerseits ist jedoch die Darstellung jener Szenen, die in Finnland spielen, wo man sich als Leser regelrecht durch zweihundert Buchseiten in gebrochenem Deutsch quälen muss. Es hat meinen Lesefluss empfindlich gestört und mich ehrlich gesagt irgendwann dermaßen genervt, dass ich dazu überging, einige Passagen sogar zu überlesen. Wirklich schade!

    Fazit: Mit „Jenseits des Feuersturms“ wird die Buchreihe „Die Kreuzträgerin“ auf interessante, abenteuerliche und spannende Weise fortgesetzt. Man darf als Leser die Geschicke der Anna Tanna weiter verfolgen und wird sehr gut unterhalten. Dieser Roman wirft ernste Themen auf und zeichnet ein erschreckendes Zukunfts-Szenario, das in Mitteleuropa hoffentlich niemals zur Realität wird. Spannend – unterhaltend – abenteuerlich! Eine sehr empfehlenswerte Lektüre!

  2. 4 von 5

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    Afrika/Europa im 22. Jahrhundert. Die 20-jährige Anna Tanner konnte dankt der Hilfe von Felix Livingstone dem totalitären Regime in Mitteleuropa entfliehen und ist bei ihren Eltern in Kenia angekommen.
    Für Anna eröffnet sich in Afrika eine ganz neue Welt. Alles ist farbenfroher, wärmer und fröhlicher. Anders als in ihrer alten Heimat gibt es hier keine alltäglichen Entbehrungen. Nahrung und Kleidung sind im Überfluss vorhanden. Auch ihren christlichen Glauben könnte Anna jetzt ohne Angst vor Verfolgung ausleben. Doch es fällt der Studentin nicht leicht, sich an die neuen Freiheiten zu gewöhnen, sie fühlt sich fremd und nicht wirklich dazugehörig. Anna ist besonders von ihrem Vater enttäuscht und nach einigen Differenzen verlässt sie das Rettungscenter wieder und reist mit einer Gruppe junger Leute nach Finnland.

    Lydia Schwarz wartet auch in ihrem zweiten Kreuzträgerin-Roman mit ausführlichen Beschreibungen der Schauplätze und detaillierten Schilderungen von Annas Erlebnissen auf. Es gelingt der Autorin ganz hervorragend, die Anpassungsschwierigkeiten und das Gefühlschaos ihrer Protagonistin zu schildern.

    Wie der Titel dieses zweiten Bandes schon vermuten lässt, spielt die gesamte Handlung diesmal außerhalb des Krisenherds Mitteleuropa. Die durchweg bedrohliche Atmosphäre, die die Spannung im ersten Teil auf ein hohes Niveau katapultiert hat, fehlt hier. Diese Geschichte verläuft in viel ruhigeren Bahnen, auch wenn es ein paar Gefühlsausbrüche und einzelne Auseinandersetzungen zwischen den Akteuren gibt. Einige Wendungen und Überraschungen halten das Geschehen zwar lebendig, aber hier und da zieht sich die Handlung in die Länge.

    Der Roman lässt sich größtenteils flott lesen, nur den in Finnland spielenden Abschnitt habe ich als schwieriger verständlich empfunden. Dies rührt daher, dass Lydia Schwarz die finnischen Gastgeber von Anna & Co. ein gebrochenes Deutsch sprechen lässt – das sorgt zwar für eine große Portion Authentizität, hemmt aber den Lesefluss.

    „Die Kreuzträgerin – Jenseits des Feuersturms“ hat mir gut gefallen. Eine lebendig erzählte Geschichte, der es ein wenig an Spannung mangelt.

  3. 5 von 5

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    Zum Inhalt:

    2121 n. Chr.

    Dank Felix Hilfe schafft Anna es aus Europa, wo ihr die Todesstrafe drohen würde, zu fliehen. Er bringt sie mit einem Hubschrauber nach Afrika, wo sie nicht nur auf ihre Mutter und ihren vor Jahren verschwundenen Vater trifft, sondern auch auf Kephas, den sie seinerzeit bei den Christen im Untergrund kennenlernen durfte.

    Doch obwohl nun endlich in Sicherheit, kann Anna keinen wirklichen Frieden finden. Sie fühlt sich in Afrika immer irgendwie fehl am Platz. Sie hat keine wirkliche Aufgabe und alle Werte die ihr jahrelang eingetrichtert wurden zählen hier plötzlich nicht mehr. Dazu kommt, dass ihr Vater, sie vor allem abschottet, so das sie keine Aufgabe hat, bei der sie sich in die Gesellschaft einbringen könnte, und vor allem mit der sie ihren größten Wunsch erfüllen könnte: Den Christen in Europa zu helfen. Denn auch ihre große Liebe Adonis ist noch immer in Europa gefangen, da Felix ihn nicht ausfliegen konnte. Anna muss einfach eine Möglichkeit finden, um auch ihren Freunden die Freiheit zu ermöglichen.

    Meine Meinung:

    „Die Kreuzträgerin – Jenseits des Feuersturms“ schließt geradezu nahtlos an den ersten Teil der Trilogie an. Ist der Beginn der Story, nach der haarsträubenden Flucht noch relativ ruhig gehalten, so schraubt sich die Spannung nach der ersten Hälfte doch schnell wieder in bereits vom ersten Teil bekannte Höhen. Annas Geschichte zieht viele Parallelen zur heutigen Welt, nur dass in unserer Gegenwart nicht – wie im Buch – Europa, sondern Afrika, das Entwicklungsland ist. Wer weiß, was wäre wenn es in der Zukunft wirklich so geschehen würde? Ist das wirklich nur Zukunftsmusik und sooo abwegig? Auch das wir Christen plötzlich die Verfolgten wären, kann man sich als Leser irgendwie schon vorstellen, wenn man sich das momentane Weltbild und die Geschehnisse so anschaut.

    Insgesamt gesehen, also ein unheimlich spannendes, hoffentlich niemals eintretendes Zukunftsszenario, das einen als Leser doch sehr nachdenklich zurücklässt.

    Die Autorin Lydia Schwarz hat auch in diesem zweiten Teil die Charaktere wieder wunderbar gezeichnet. Kein bisschen überzogen und jeder mit seinen eigenen kleinen Eigenarten, waren sie mir alle auf ihre jeweilige Art und Weise sehr sympathisch. Und auch die ein oder andere Überraschung erwartet den Leser im Laufe der Geschichte. Man darf sich also auf einige unvorhergesehene Wendungen einstellen.

    Selbst das Cover passt perfekt. Im Gegensatz zum ersten Band, der sehr düster gehalten wird – so wie eben auch sein Inhalt im düsteren Europa spielt – ist der vorliegende zweite Band wesentlich freundlicher gestaltet. Selbst beim Anschauen hat man das Gefühl: Hier ist Hoffnung. Es passt einfach. Deshalb bekommt auch dieser Teil, der Kreuzträgerin von mir wieder die vollen fünf Sterne.

  4. 4 von 5

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    Nachdem Anna aus dem totalitärem System in Europa fliehen konnte, trifft sie in Afrika ihre Eltern wieder. Ihr Vater hat eine Organisation, um weitere Christen aus Europa zur Flucht zu verhelfen. Anna braucht einige Zeit um sich an das plötzliche Essen im Überfluss zu gewöhnen, auch dass man sich als Christ frei bewegen kann, ist ihr fremd. Doch je länger sie in Afrika ist, desto mehr sehnt sie sich zurück nach Europa. Sie will endlich etwas tun. Ihr Vater scheint es mit dem christlichen Glauben auch nicht so ernst zu nehmen. Warum hat er dann eine christliche Hilfsorganisation? Und was ist mit ihrer großen Liebe Adonis? Kann Felix ihn retten?

    Schon der erste Teil der Kreuzträgerin hat mich in ihren Bann gezogen und ich war sehr überrascht von dem Buch, was ja eigentlich zuerst nur als Einzelband herauskam. Deshalb war ich sehr erfreut, dass die Geschichte weitergeht und hab mich gespannt auf das Buch gestürzt. Wie schon im ersten Teil beschreibt Lydia Schwarz sehr anschaulich ihre Charaktere und auch die Umgebung kann man sich sehr gut vorstellen. Man ist sofort in einem Kopfkino gefangen. Der Einstieg ist erst einmal etwas ruhiger und Anna wird in die „neue Welt“ eingeführt und versucht sich zurecht zu finden. Doch leider fehlte mir der Nervenkitzel aus dem ersten Teil. Diese totalitäre, andere „Welt“ in der Anna im ersten Band lebte, fehlte mir etwas. Vor allem wenn am Anfang außer essen, schlafen und sich zurechtfinden nichts weiter passiert. Trotzdem gibt es immer wieder spannende Stellen, aber einige Teile der Geschichte sind mir zu konstruiert. Was mir aber sehr gut gefallen hat, waren die Details einer Welt im Jahr 2121 – wie bewegen sie sich fort, welche technischen Möglichkeiten gibt es. Das war sehr realistisch. Als Anna merkt, wie sehr sich ein Glaube verändert, wenn man ihn frei ausleben kann, wie wenig man dann noch nach Gott fragt, das hat mich traurig gestimmt und ja, so ist es auch heute. Wer fragt nach Gott, wenn es ihm gut geht?

    Etwas nervig fand ich auch das „gefühls-hin-und-her“ von Anna. Erst liebt sie den, dann den und am Ende ist man doch etwas überrascht. Ich hoffe da wird noch etwas Licht ins Dunkel gebracht.

    Jenseits des Feuersturms endet mit so einem Cliffhanger, dass ich unbedingt auch den 3. Teil lesen muss und darauf schon gespannt bin. Das Ende von Buch 2 deutet an, dass es wieder sehr spannend wird. So konnte mich Jenseits des Feuersturms nicht vollständig überzeugen, ich kann mir aber gut vorstellen, dass die Geschichte als Ganzes dann wieder schlüssig ist.

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Zusätzliche Informationen

BN204103
ISBN978-3-03848-103-4
AutorLydia Schwarz
BuchreiheDie Kreuzträgerin
Buchreihen Nr.2
ErscheinungsjahrHerbst 2016
UmschlagPaperback
BindungPaperback
Umfangca. 480 Seiten
Format20,5 x 13,0 cm