Klaus Gerth – Amazing Grace

3 von 5 basierend auf 4 Kundenbewertungen
(4 Kundenbewertungen)

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Das wundersame Leben eines Verlegers

Art.-Nr.: 204125 Kategorien: , Schlüsselworte: , , , , ,

Produktbeschreibung

Dies ist die Geschichte vom wundersamen Leben des Verlegers Klaus Gerth, der nach einem kometenhaften Aufstieg in der Kosmetikbranche sein Leben völlig umkrempelt und „äußere Schönheit“ gegen innere Schönheit eintauscht. Seine Karriere in der Teppichetage bei Juvena ist vielversprechend gewesen. Teure Autos, First-Class-Flugreisen, Champagner und Kaviar gehören zur Tagesordnung. Er sitzt in der Jury von Casting-Shows und Schönheitswettbewerben. Und nun soll er von einem Tag auf den andern dem Ruf Gottes folgen und ein hochverschuldetes christliches Verlagshaus leiten? Er, der Paradiesvogel aus der Kosmetik? Viele rümpfen die Nase! Auf seinem Weg zu einem der erfolgreichsten evangelischen Verleger der Nachkriegszeit erlebt er Wunder über Wunder. Klaus Gerth hat seinen Ruhestand wahrhaftig verdient. Denkt er, denken alle. Er genießt das süße Leben („How Sweet the Sound“) und verbringt viel Zeit auf dem Golfplatz. Er ist über siebzig Jahre alt, als er mit seiner Familie nach Los Angeles zieht, in die Stadt der Engel, Stars und Sternchen. Noch weiß er nicht, dass dort die größte Aufgabe seines Lebens auf ihn wartet. Dies ist die wahre Geschichte einer „Transformation“.
Klaus Gerth ist einer der prägenden christlichen Verlegerpersönlichkeiten. 1974 wurde er Geschäftsführer des HSW-Verlags (Hermann Schulte Wetzlar), den er als „Gerth Medien“ zu einem renommierten Verlag entwickelte. Klaus Gerth lebt mit seiner Frau Gaby in Los Angeles, USA.

 

Klaus Gerth im Interview:

Leseprobe

4 Kundenbewertungen für Klaus Gerth – Amazing Grace

  1. 3 von 5

    :

    Christliche Leser kennen sicher den erfolgreichen Verlag Gerth Medien, ehemals Schulte und Gerth. In diesem Buch erzählt der Verleger Klaus Gerth aus seinem Leben. Nach einem spannenden Einstieg, erzählt er einige Episoden aus seiner Kindheit und Jugend. Er fühlt sich zur Kosmetikbranche hingezogen und macht dort Karriere. Er verkehrt dort mit den Einflussreichen, in sich spürt er aber eine Leere. Erst durch eine Hinwendung zum Glauben an Jesus Christus wird seine Sehnsucht gestillt. Eifrig verschlingen er und seine Frau alle Literatur, die sie zu ihrem neugefundenen Glauben finden können. Anfangs denken sie, sie sind die einzigen überzeugten Christen weit und breit.

    Obwohl es unvernünftig erscheint, gibt Klaus Gerth schließlich seine Karriere in der Kosmetikbranche auf, um einen christlichen Verlag zu leiten, der ums Überleben kämpft. Vor allem durch seine Kontakte zu christliche Autoren in Amerika kann er einige Verkaufsschlager auflegen. Unter seiner Leitung floriert der Verlag, der schließlich in Gerth Medien umbenannt wird. Nach vielen Jahren ist auch die Nachfolge geklärt, und Klaus Gerth zieht in den Ruhestand nach Amerika, um in der Nähe seiner Tochter zu leben. Dort sucht er Wege sein Herzensanliegen zu verkündigen, die Endzeit.

    Klaus Gerth hat viel erlebt, und seine Geschichte ist spannend. Interessant sind die Erlebnisse seiner Verlagszeit gerade für christliche Leser, da sie einiges über die christlichen Verlage in Deutschland erfahren. Allerdings hat mich diese Biographie nicht überzeugt. Die Erzählung wirkt sprunghaft, lückenhaft und emotionslos. Über Schwierigkeiten und Glaubenskämpfe wird schnell hinweggegangen, von Erfolgen hingegen wird manchmal etwas prahlerisch erzählt. Zwischen den Zeilen lese ich heraus, dass es dem Autor ein großes Anliegen ist zum Glauben aufzurufen, aber ich glaube dieses Anliegen hätte besser umgesetzt werden können. Vielleicht steht in dieser Biographie zu sehr das Wirken des „wundersamen“ Klaus Gerths im Mittelpunkt; dabei hätte ich lieber mehr vom Wirken eines wunderbaren Gottes gelesen.

  2. 4 von 5

    :

    Zu diesem Buch habe ich mir im Vorfeld die Videos von Klaus Gerth angeschaut. Meine Erwartungen waren in etwa auch das, was ich mit dem Buch bekommen habe. In diesem Buch beschreibt Klaus Gerth sein Leben und gibt Einblick in das, was er für wichtig hält.

    Das Buch lässt sich leicht lesen. Große Teile fand ich ganz interessant. Was wahrscheinlich die meisten Leser stört: Das Leben des Autors ist so abgehoben, dass man sich nicht damit identifizieren kann, es sei denn man gehört der Oberschicht an. Egal wo, geben sich namhafte Persönlichkeiten bei der Familie die Klinke in die Hand. Und trotz Rückfälle scheint das meiste im Leben des Autors zu klappen und das auch mit viel Geld im Rücken. Klar gibt es noch reichere Menschen, aber wer von uns kann überhaupt überlegen, nach Amerika auszuwandern ? Abgesehen von den Kosten des Umzugs braucht man einiges mehr.

    Deshalb erscheint der Autor auch etwas überheblich, denke ich. Die meisten von uns sind so weit von dem Lebens des Autors entfernt, dass auch seine geistigen Einsichten in eine ähnliche Richtung wie sein Leben gehen. Zumal er eine bestimmte geistige Richtung einschlägt, die nicht jedermanns Fall ist. Wenn er wirklich an eine baldige Endzeit glaubt, passt es nicht, dass gerade eine weltweite Erweckung stattfindet. In der Bibel ist eher von einem Abfall die Rede…

    Ich finde es sehr schwierig, eine persönliche Biographie zu bewerten. Es sind immer sehr persönliche Erlebnisse und Bewertungen von Ereignissen und jedes Leben sieht nun mal anders aus. Zwischen den Zeilen kann ich aber als Leser erkennen, wie sehr dem Autor das Leben der Leser am Herz liegt. Es geht wirklich um Alles, um Leben und Tod, Himmel und Hölle. Er legt also gerade im letzten Teil dem Leser ans Herz, sein Leben zu überdenken.

    Insgesammt hat man nun einen kleinen Einblick in den Verlag Gerth Medien und ich muss sagen, dass das Geld doch eine größere Rolle spielte, als ich dachte. Es geht auch hier um Erfolg, sonst läuft nichts. Es bleibt also die Frage, wie verkauft man genug, um den Verlag erfolgreich zu führen. Manche Überlegungen waren da eher wirtschaftlicher Art als dem Inhalt der Erzeugnisse gewidmet. Was in der heutigen Zeit verständlich ist, trotzdem fehlt mir da was.

    Wer wissen möchte, wie es zum heutigen Verlag Gerth Medien gekommen ist, erhält einige Antworten. Das Leben des ehemaligen Verlegers Klaus Gerth ist interessant, kann aber wohl nicht jeden überzeugen.

  3. 2 von 5

    :

    Zu sprunghaft, fehlende Emotionen

    Klaus Gerth hat nach einem rasanten Aufstieg in der Kosmetikbranche einen grossen Schnitt gemacht: weg von First-Class-Reisen, Champagner, Partys und hohem Salär zur Übernahme eines konkursiten christlichen Verlagshauses. Aus dem Manager in der Kosmetikbranche wird der Verleger des später Gerth Medien heissenden Verlagshauses. Er erlebt viele Wunder. Mit über siebzig Jahren zieht er mit seiner Frau nach L.A., wo er den Ruhestand geniessen will. Doch auch da wartet noch eine wichtige Aufgabe auf ihn…

    Erster Eindruck: Ein sehr hochwertiges Buch in grauem Leinen und Golddruckbuchstaben, ein Schutzumschlag mit einem Foto des Autors. Im Buch hat es viele Fotos, erstaunlich viele Kapitel, ein luftiges Layout (grosse Zeilenabstände). Gefällt mir gut.

    Da ich sehr gerne und oft Bücher aus dem Hause Gerth lese, war ich sehr gespannt, etwas über den Verleger Klaus Gerth zu erfahren. Irritiert war ich jedoch, dass diese Biografie bei Fontis herauskam, und nicht bei Gerth. Nun denn. Das Buch ist aufgeteilt in drei grosse Teile: „Amazing“, „Grace“, „How sweet the sound“. Das Lied Amazing Grace ist Klaus Gerth sehr wichtig.

    Es gibt sehr viele Informationen zu Klaus Gerths Karriere, Privatleben und auch Weggefährten. Er hat unterschiedliche Funktionen ausgeübt und ist in der Kosmetikbranche sehr schnell die Karriereleiter hochgeklettert. Quasi ein Überflieger. Dann kommt sein Einstieg in das Verlagswesen – ein wichtiger Umbruch. Er erwähnt mehrfach, dass er ein Paradiesvogel in der Kosmetikbranche war, aber wieso, wird nicht erwähnt. Dann merkt er, dass dies nicht alles in seinem Leben gewesen sein kann. Er trennt sich von seiner ersten Frau, um endlich offiziell mit seiner Freundin und späteren zweiten Ehefrau Gaby zusammen zu sein. Sie suchen in der Bibel nach dem Sinn ihres Daseins; sie meinen, die letzten Christen auf der Erde zu sein. Ihre Suche führt sie u.a. auch zur Sekte Methernitha in die Schweiz oder in die Esoterik. Ein weiteres Thema sind z.B. Endzeit-Szenarien; damit habe ich mich bisher nicht wirklich beschäftigt, daher kann ich dazu auch nichts sagen.
    Für mich fremd ist, dass am Ende des Buches eine „Einladung zum Glauben“ in Form eines Vertrages abgedruckt ist, die mit Datum und Unterschrift besiegelt werden soll. Mit dem Sprechen des angegebenen Gebetes wäre ich dann wiedergeboren – ich wäre eine „neue Kreatur“. Verwirrend…

    Klaus Gerth hat unbestritten viel erreicht in seinem Leben. Aber mit seinem Buch hat er mich leider nicht erreicht. Wieso? Ist es der Schreibstil? Das einfache Aneinanderreihen von Ereignissen ohne Emotionen, manchmal mit einem Touch Arroganz? Das Sprunghafte? Manchmal werden Dinge angerissen, aber dann, wenn man mehr darüber wissen möchte, ist er schon beim nächsten Thema. Für seine Wegbegleiter mag dies nachvollziehbar sein, aber für mich nicht. Das Buch hat sich wohl flüssig lesen lassen, doch leider hat mich das Gelesene nicht wirklich berührt. Ich kann schweren Herzens nur 2 Sterne vergeben, wirklich schade.

  4. 3 von 5

    :

    Auch mir fällt es schwer, diese Rezension zu schreiben. Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, denn wer im christlichen Sektor Bücher liest, der kommt um den Verlag Gerth Medien nicht herum. Deshalb habe ich mich gefreut, als ich las, dass Klaus Gerth seine Biografie veröffentlichte.

    Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt „Amazing“, „Grace“ und „How sweet the sound“ angelehnt, an das Lieblingslied Amazing Grace von Klaus Gerth. Im ersten Teil erfährt man einiges über seine Kindheit und Jugend und sein Werdegang bei dem Kosmetikonzern Juvena. Im zweiten Teil beschreibt er seine Bekehrung und seinen Weg in das Verlagswesen. Der dritte Teil erzählt wie es weitergeht, nachdem er den Verlag verkauft hat.

    Gleich zu Beginn bemerkt der Leser wie emotionslos das Buch geschrieben ist. Das ist an manchen Stellen sicher nicht verkehrt, aber man wird nicht so richtig warm mit dem Autor. Dazu kommt noch, dass man doch merkt wie er oft arrogant wirkt. Das ist sehr schade, denn das Leben von Klaus Gerth ist wirklich interessant. Leider geht er ausführlich nur auf die Hochs ein, die Tiefs werden zwar angerissen, aber er geht nicht weiter darauf ein. Dabei hätte mich so manches doch näher interessiert. So erwähnt er, dass er und seine Frau eine Zeit in die esoterische Richtung abrutschen, leider geht er darauf nicht weiter ein. Der letzte Teil fühlt sich eher an wie eine Predigt, inklusive Übergabegebet ganz am Schluss. Vieles in seiner „Predigt“ wiederholt sich aber aus den vorangegangenen Seiten, so dass es nichts neues mehr ist. Ich habe nichts gegen klare Worte in Hinblick auf den Glauben, aber eigentlich hatte ich hier eine Biografie erwartet.

    Ich hatte tatsächlich etwas anderes von dem Buch erwartet, dennoch bekommt man einen kleinen Einblick in das Leben eines Überfliegers, der Jesus findet und dann sein gutes Leben aufgibt um einen Verlag zu kaufen. Wer Biografien von etwas anderen Menschen mag, der wird an diesem Buch Freude haben, mich konnte es leider nicht so recht überzeugen.

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Zusätzliche Informationen

BN204125
ISBN978-3-03848-125-6
AutorKlaus Gerth
ErscheinungsjahrHerbst 2017
UmschlägeHardcover , Leinen mit Schutzumschlag
Umfang252 (plus 28 farbige Bildseiten)
Format15 x 22,5 cm