Josef Müller – Ziemlich bester Schurke

4.25 von 5 basierend auf 4 Kundenbewertungen
(4 Kundenbewertungen)

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Wie ich immer reicher wurde

Art.-Nr.: 204026 Kategorien: , ,

Produktbeschreibung

Für die Münchner Schickeria war Josef Müller der Geheimtipp, bei dem man sein Geld anlegte. Der lebenslustige „Konsul von Panama“ besaß Millionen, und er machte sie, scheinbar mit links, für sich und für andere. Obwohl Müller seit dem 17. Lebensjahr an den Rollstuhl gefesselt ist, genoss der Mann, der eine Schwäche für Luxusyachten und Nobelkarossen der Marken Maybach und Rolls Royce besaß, sein Leben in vollen Zügen: Wo Müller war, gab es heiße Models, teure Drogen und wilde Partys, bei denen Geld keine Rolle spielte. Die Wahrheit über den atemberaubenden Aufstieg des Starnberger Steuerberaters Josef Müller in den internationalen Jet-Set, hatte eine kriminelle Komponente – mit einem sanften Einstieg und James-Bond-reifen Folgen. Müller schildert in seinem Buch, wie er 40 Millionen Dollar Drogengeld in schwarzen Koffern nach Deutschland schmuggelte und bei einer Münchner Bank deponierte. Es endete wie es enden muss: Müller verzockte das Geld. Bald suchten ihn nicht nur die Gläubiger, sondern (per internationalem Steckbrief und auf einer abenteuerlichen Flucht quer durch Amerika) auch das FBI. „Ihr kriegt mich nicht“, hatte Müller die Ermittler per Weihnachtskarte wissen lassen. Dann stellte sich Müller doch.
„Und da begann das eigentliche Abenteuer“, bekennt Müller heute, „bis zu meiner Verhaftung kam ich mir wie der Größte vor. Ich hatte 1000 Ausreden parat, warum die anderen die Bösen waren – und nicht ich. Ich hatte doch nur einen unschuldigen Wunsch: reich werden, unendlich reich! Dann musste ich feststellen, dass ich selbst der ziemlich beste Schurke im Zoo des lieben Gottes war. Wenn es nur die Portemonnaies der Reichen gewesen wären, durch die ich eine Spur der Verwüstung gezogen habe! Nein, es waren auch die Seelen von Menschen, die ich benutzt habe. Ich habe sie arm gemacht. Und ich selbst bin heute bettelarm.“
Das Thema des Buches ist der Reichtum. Müller bekennt heute: „Zu den Zeiten, als mir das Geld aus den Ohren kam, war ich gemeingefährlich: ein gieriges Etwas, ein triebgesteuerter Zombie, eine gefräßige Raupe, die sich alles einverleibte, was ihr in den Weg kam. Innerlich war ich eine arme Sau, die verzweifelte, wenn der Hauptgang nicht stimmte, wenn ich einen Kratzer in der Kühlerhaube entdeckte oder die Bügelfalte nicht mit dem Lineal gezogen war.“
Müllers Buch ist nur auf den ersten Blick ein pralles Gangsterepos. Wer genauer hinsieht, entdeckt ein Buch der Weisheit und Selbsterkenntnis: den Bericht eines Mannes eines reichen Mannes, der alles verlieren musste, um den wahren Reichtum zu finden und ein glückliches Leben zu beginnen.

Mehr Infos zu Josef Müller

Auf Josef Müllers Homepage finden sich viele weitere Infos, wie zum Beispiel ein Veranstaltungskalender oder Kontaktmöglichkeiten, um Josef Müller als Sprecher anzufragen. Hier entlang bitte!

Leseprobe

4 Kundenbewertungen für Josef Müller – Ziemlich bester Schurke

  1. 3 von 5

    :

    Meine Meinung

    Story
    Dem Sohn eines Polizisten wird schon in jungen Jahren klar, dass er ein Händchen fürs die Kunst der schnellen Geldvermehrung hat. Nach seiner Lehre als Steuerberater kommt Josef Müller in kürzester Zeit zu Geld und Ansehen . Er steigt in die Obersten Riege der Gesellschaft auf, selbst der Englische Thronfolger zählt ihn zu seinem Gästen. Autos, Schiffe Häuser, Frauen, und alles vom Feinsten , Josef Müller hat alles ,ist beleibt und gefragt. Und das obwohl er im Rollstuhl sitzt .Bei seinen Anlage Projekten geht er immer hohes Risiko . Bei seinen Klienten ist er nicht wählerisch. So wird er unabsichtlich(!!) zum Geldwäscher. Als die Justiz im auf die Schliche kommt flieht er ,stellt sich später und findet im Gefängnis sitzend seinen Glauben zu Gott.

    Scheinstil
    Das Buch ist flüssig geschrieben, Chronologisch, macht aber Zeitsprünge hin und zurück. Die Tricks der Geldvermehrung erklärt Müller genau. Über seine Ehe hingegen schweigt er. Stellenweise kommt sogar der Humor zum Vorschein.

    Charaktere
    Es fällt schwer, in Josef Müller einen Schurken zu sehen, wenn Anleger ihm Geld ohne jegliche Sicherheiten anvertraut haben. Zumal nicht er das Geld der Anleger durchgebracht hat . Josef Müller klärt in dem Buch auf wie es wirklich war.

    Mein Fazit

    Für Menschen die an Gott glauben ist das Buch natürlich Wasser auf die Mühlen. Betrachtet man es etwas kritischer, stellt sich die Frage ob Josef Müller nur den Job gewechselt hat. Dass ihm auf einmal all das was er früher hatte, nicht mehr wichtig ist nehme ich ihm nicht ab. .In dem Buch gibt er keine Auskunft was er heute macht .Recherche im Internet ergeben, dass er sehr aktiv im Göttlichen Auftrag unterwegs ist, natürlich im Mercedes. Er hat einen Christlichen Verein gegründet, hält Vorträge und ist im Verkauf tätig. Er ist ein Mensch der zumindest Anerkennung braucht und die hat er heute, nur eben in anderen Kreisen und das Buch ist wie eine (zugegeben Interessante ) Werbung für sein neues Leben und Wirken als geläuterter Mensch . Wer es glaubt !!
    Ich vergebe drei von fünf Sternen.

  2. 5 von 5

    :

    Dieses Buch ist der Wahnsinn!
    Es hat mich immer schon mal interessiert, was diese Geldwäscherkreise so treiben,
    jetzt habe ich es verstanden!
    Was selten vorkommt, das Buch hatte ich an einem Tag ausgelesen, ich mochte es einfach
    nicht aus der Hand legen. Mich hat die schonungslos ehrliche Beschreibung von Motivation,
    Hergang und immer tieferer Verstrickung, vom Steuerberater zum Geldwäschergehilfen fasziniert.
    Und der Weg zum Glauben an Gott ist absolut nachvollziehbar und ehrlich dargestellt und die Wunder,
    über die er berichtet, kann ich glauben.
    Dieses Buch ist für jeden lesenswert, der eine interessante Biographie schätzt, der sich
    für die Unarten unseres Geldsystems interessiert und der einen Blick für Gottes Wirken in der
    Welt habt.
    Meine Empfehlung: LESEN!

  3. 4 von 5

    :

    Josef Müller ist seit einem Autounfall in der Jugend gelähmt. Trotzdem möchte er sein Leben meistern und arbeitet hart an einer Karriere als Geschäftsmann und Steuerberater. Was er anfasst, klappt fast immer, der Aufstieg gelingt ihm zügig und den Luxus, den er sich schnell leisten kann, geniesst er in vollen Zügen. Doch anstatt es dabei zu belassen sucht er noch grösseren Reichtum in zwielichten Unternehmungen. Er arbeitet ohne Lizenz an der Börse, schmuggelt Schwarzgeld und will einmal sogar libysches Geld waschen und das Embargo gegen Gaddafi brechen. Als er alles verloren hat und am Ende ist, findet er zu Gott, der bei ihm ist.
    Das Buch liest sich wirklich fetzig, Müller hat einen kessen Ton und versteht es, den Leser zu unterhalten. Der pompöse Lebensstil, der jedes Klischee bedient, tut das seinige. Allzu finstere Kapitel werden dezent gestreift, jedoch nicht zu genau beschrieben- ein Glück! In seinen schlimmen Zeiten war Josef Müller anscheinend ein richtiges Ekel. Zudem waren seine Freunde teilweise auch nicht gerade sympathisch. Der Übergang vom seriösen Steuerberater zum Kriminellen, ist mir nicht wirklich plausibel geworden. Jedenfalls hatte er immer einen guten Draht zu windigen Typen. Berührt hat es mich, was Gott für ihn getan hat, als er in Not war. Wenn Josef Müller, der Windhund, sich an Gott wenden kann und Hilfe erfährt, dann kann es jeder! Das ist die wichtige Botschaft dieses Buches, das ich gerne zum Lesen empfehle. Wer nicht viel mit Gott am Hut hat, kann dieses Buch trotzdem getrost lesen, weil es nun wirklich kein theologisches Geschwurbel ist, sondern eine Geschichte aus dem Leben. Danke, Gott 🙂

  4. 5 von 5

    :

    Mit Josef Müllers „Einfach bester Schurke“ ist mir eine außergewöhnliche Abenteuer- und Bekehrungsgeschichte ins Haus geflattert. Es ist selten, dass solch eine Kombination gelingt…

    Müller beschreibt in rasantem Tempo sein ungewöhnliches Leben. Als Genie für das Aufspüren von Marktlücken, einem siebten Sinn für alles, was Geld bringt und mit harter Arbeit erwirbt er sich Geld und Ansehen. Er hat Spaß an allem, was das Leben angenehm macht. Reichtum, Frauen und Luxus werden für ihn zu einer Droge, die ihn auf der Überholspur durchs Leben antreibt.

    Nach und nach öffnet er sich für illegale Geschäfte. Kofferweise wird Geld nach Deutschland geschmuggelt, ohne dass er darüber nachdenkt, wo die Kohle herkommt. Doch immer mehr verliert er die Kontrolle über die Geschehnisse und läuft Gefahr, verhaftet zu werden. Nach einer Flucht in Luxus-Manier gibt er endlich auf. Erst im Gefängnis stürzt alles, womit er sich seine „Josef-Müller-Erfolgstory“ zusammengestrickt hatte, wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

    Echte Männerbücher sind auf dem christlichen Markt Mangelware. Dieses Buch ist ein rares Exemplar dieser Sparte. Es kommt mit einer richtig guten Story, packender Sprache und ohne langatmig-belehrende Exkurse zur Sache.

    Müller vermeidet bei der Aufarbeitung seines Schickerialebens mühsame Selbstzerknirschung, auch wenn er seine Konsequenzen gezogen hat. Das macht das ehrliche Buch sympathisch und zu einem guten Geschenk. Egal, ob Christ oder Nicht-Christ, Viel- oder Wenigleser.

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Zusätzliche Informationen

BN204026
ISBN978-3-03848-026-6
AutorJosef Müller
Erscheinungsjahr2014
UmschlagHardcover
Umfang320 S.
Format15 x 22,5 cm
Auflage3. Auflage