Josef Müller – Go!

3.4 von 5 basierend auf 5 Kundenbewertungen
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Art.-Nr.: 204057 Kategorien: , ,

Produktbeschreibung

Josef Müller – Go!

Er sitz im Rollstuhl und rockt die Bühnen: Roll ’n’ Rock im wahrsten Sinne des Wortes! Und seine Botschaft ist deutlich und authentisch: «Egal, was dir widerfahren ist, das Leben gibt dir immer noch mal eine Chance. Ja, es wartet geradezu darauf, dir wieder auf die Beine zu helfen. Die Frage lautet: Was können wir aus den schweren Lektionen des Lebens lernen? Und wie können wir die Hand ergreifen, die uns das Leben reicht?»
Josef Müller ist ein Ermutiger und weiser Ratgeber, der nah dran ist an den Menschen und ihren Nöten. Sein Buch zeigt in 10 Kapiteln, wie er im Rollstuhl Hürden überwindet trotz mangelnder barrierefreier Zonen. Und wie er als verknackter Steuerberater einen Bestseller schrieb. Und warum das kleine Lieschen Müller ihren Agententraum verwirklichen kann, obwohl sie nicht zum Star geboren wurde.
Go! – Ausnüchtern! Go! – Einatmen! Go! – Aufrichten! Go! – Vertrauen! – Go! – Beten! –     Go! – Schenken! – Go! – Beschenkt werden!

Das ist der Takt, der mit Josef Müller schwingt und die Leute inspiriert und motiviert.

Leseprobe

E-Book Version

Josef Müllers erstes Buch

5 Kundenbewertungen für Josef Müller – Go!

  1. 3 von 5

    :

    Vom Rockstar über den Steuerberater zum Gauner und schließlich zum Missionar

    „Kann man im Rollstuhl Hürden überwinden? Man kann! Manches ist durch eine gute Infrastruktur zu regeln, aber das Entscheidende passiert im Kopf. Ja, Inklusion muss gedacht und besprochen werden, aber vor allem muss sie gelebt werden. Ich habe beschlossen, nicht behindert zu sein. Dieser Tatsache jedenfalls nicht mehr Aufmerksamkeit zu schenken als nötig. Der Rollstuhl ist für mich Gabe und Aufgabe. Ich soll zeigen, dass Grenzen nicht das Ende eines Weges bedeuten. Kurzum – das Leben will dir Beine machen. Go!“

    Josef Müller, Bestsellerautor und Motivationsredner im deutschsprachigen Raum erzählt in dieser Autobiografie den Weg vom millionenschweren Schickeria-Steuerberater und Jetset-Mann mit krimineller Ader zu einem Menschen, der den wahren Reichtum erst fand, nachdem er in materieller Hinsicht alles verloren hatte. Er berichtet salopp und in sehr einfachem Schreibstil auf über 250 Seiten seine Geschichte, die – wie ich anderen Rezensionen entnehmen konnte – bereits erschöpfend im Vorgängerbuch abgehandelt wurde. Da ich dieses jedoch nicht gelesen habe, verfolgte ich interessiert die Erzählungen über sein turbulentes Leben als Millionär, übergewichtiger Kokser, Alkoholiker und Geldwäscher für die amerikanische Mafia. In den fünf Jahren Haft hatte der Autor ausreichend Zeit, um über sein bisheriges Leben nachzudenken, und der Tag der Entlassung stellte für ihn seiner Aussage nach zugleich den ersten Tag seines neuen Lebens dar.
    Josef Müller berichtet in etlichen Rückblenden über seine Zeit hinter Gittern, seinen Gedanken und den in diesen Jahren gewonnenen Einsichten und Erkenntnissen. Er schreibt in schonungsloser Offenheit und mit einer Prise Humor und bezeichnet die Jahre in der Haftanstalt als die heilsamste Zeit seines Lebens. Eine Zeit, in der er auch zu Gott fand.

    Er spricht über die frühen Jugendjahre, über die Teenagerzeit als Rockmusiker, dem tragischen Unfall, der ihn für sein restliches Leben in den Rollstuhl zwingen sollte, aber auch den Alltag eines Rollstuhlfahrers mit all den Schwierigkeiten, die er dank seines unermüdlichen Optimismus zu überwinden verstand.

    Josef Müller schreibt von falschen Entscheidungen, falschen Freunden und schicksalsschweren Begegnungen, vom Absturz in den Alkoholismus und den Weg in die Drogensucht, sein ausschweifendes Leben, das zudem auch noch von unzähligen Affären und Ehebruch geprägt war.

    Ich muss gestehen, dass dieses Buch mich ein wenig zwiespältig zurück ließ. Einerseits versichert Josef Müller dem Leser seine Einsicht und seine Reue über sein Leben vor der Haft, gibt dem Leser Einblicke in sein Gebetsleben und versucht, sie mit seinem positiven Denken anzustecken. Es ist dem Autor durchaus auch gelungen, mich davon zu überzeugen, dass man trotz schwerer Schicksalsschläge in diesen auch etwas Gutes erkennen und immer wieder aufstehen und weiter machen kann. Sein unglaublicher Optimismus und sein positives Denken sind beispielhaft.

    Josef Müller ist es aber dennoch nicht gelungen, mich von der Aufrichtigkeit seiner Reue zu überzeugen. Dies begründet sich vor allem auf den Inhalt des letzten Buchkapitels, wo mir der Eindruck vermittelt wurde, dass ihm das Elend und Leid der betrogenen Menschen, die ihm ihre Ersparnisse anvertrauten und alles verloren, die finanziell vor dem Nichts standen, nicht wirklich nahe gehen. Es mag sein, dass ich dem Autor damit Unrecht tue, aber sein Mitgefühl mit den Geschädigten scheint sich in Grenzen zu halten. Speziell die Hinweise auf seine unglaublich hohe Schuldenlast und seine eigenen, persönlichen Verluste zusammen mit der von ihm bekräftigten Tatsache, dass er all jenen, die er um ihre Ersparnisse erleichtert hat, keinen Cent zurückzahlen können wird, empfand ich als Schlag ins Gesicht der Geschädigten.

    Josef Müller schreibt: „Heute weiß ich, dass Gottes Plan perfekter ist, als mein eigener es je hätte sein können.“ Ja, dieser Meinung bin ich ebenfalls. Und aus diesem Grund hoffe ich, dass es dennoch eine Möglichkeit geben wird, den Schaden jener Menschen, die ihm vertraut hatten, wieder gut zu machen.

  2. 4 von 5

    :

    In seinem ersten Buch, „Ziemlich bester Schurke“, hat Josef Müller von seiner Wandlung vom Schurken zum Christ berichtet. Der Hauptteil erzählte von seinem alten Schurkenleben und wie er schließlich im Gefängnis gelandet ist. „Go! Das Leben will dir Beine machen“ ist keine Fortsetzung im eigentlichen Sinne, auch wenn Müller von seiner Zeit im Gefängnis und nach seiner Entlassung berichtet.

    Vielmehr soll dieses Buch ermutigen und Hoffnung machen. Anhand seines eigenen erlebnisreichen Lebens teilt Josef Müller Erkenntnisse mit seinen Lesern, die er aus mitunter sehr schweren Lektionen lernen musste. Auch wenn viele Anekdoten Lesern des ersten Buchs bekannt vorkommen werden, beinhaltet „Go!“ ausreichend neue Einblicke in Josef Müllers Leben.

    Sein Schreibstil ist einnehmend und humorvoll; das Buch lässt sich leicht und zügig lesen. Jedes der zehn Kapitel endet mit einer ‚Erkenntnis to go‘ zum jeweiligen Thema, einer Ermutigung und einem Aufruf zu handeln. Die Kernaussage des Buchs ist: Egal, was einem im Leben widerfahren ist und was man verbockt hat, es gibt immer eine Chance neu anzufangen.

    Müllers Liebe zu Jesus zieht sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Es ist ein sehr persönliches Buch, aber auch ein bemerkenswertes Zeugnis eines Mannes, der sich nach seiner Bekehrung radikal verändert hat. Ich fand es ermutigend und durchaus lesenswert.

  3. 2 von 5

    :

    Dieses Buch, nein, dieser Mensch hat mich nicht überzeugt.

    Die Inhaltsangabe des Verlages beschreibt ein Motivationsbuch. Ich empfinde dieses Buch in keinster Weise so. Dieses Buch ist mehr eine Biographie denn eine Motivationshilfe. Es gibt lediglich 10 halbe Seiten, in denen der Autor auf seine Situation bezogene Allgemeinplätze von sich gibt. (Immer abschließend mit dem Motivation – suggerierenden „Go!“)

    Inhalt/Wer ist Josef Müller:
    Josef Müller ist ein Mann, der seit einem Unfall mit 18 Jahren an den Rollstuhl gebunden ist. Er wurde Steuerberater und Lebemann. Er verdiente viel Geld und machte sich in der High Society einen Namen. Sein Reichtum und seine Großzügigkeit kannten keine Grenzen. Er lebte ein oberflächliches Leben in Saus und Braus, versammelte stets junge Frauen und andere Nutznießer seiner Großzügigkeit um sich und verprasste sein Geld als gäbe es kein Morgen. Er hatte schließlich immer genug davon in der Tasche.
    Bis er sich irgendwann verzockt hat. Anleger, die auf Müller hörten, verloren ihr ganzes Geld. Das ihm anvertraute Geld seiner Kunden hat er teils sogar veruntreut, wie er in diesem Buch zugibt. Am Ende war auch noch die amerikanische Mafia im Spiel. Es kam was kommen musste. Er wurde zu einer Haftstrafe verurteilt.

    Im Laufe der Gefängniszeit fand Müller zu sich und vor Allem zu Gott.

    Dieses Buch soll davon erzählen.

    Außerdem möchte er mit diesem Buch andere motivieren, egal was passiert ist, immer an sich selbst zu glauben und egal wie oft man fällt, immer wieder aufzustehen.

    Meine Eindrücke:
    Ich habe wirklich ganz große Probleme mit dem Schreibstil des „Herrn Müller“, der gerne mal in der Dritten Person von sich selbst redet. Inflationär benutzte Sätze wie „Josef Müller tut dies“. „Das macht ein Josef Müller nicht“ „Das ist man von einem Josef Müller gewohnt“ machen mir diesen Herrn Müller wirklich nicht sympathisch.
    So ganz nehme ich persönlich ihm seine Wandlung zum reumütigen Christen auch nicht ab.
    Aber dieser Mann versteht natürlich etwas von Rhetorik. So erwähnt er hier und da „dass er weiß, dass der Leser ihm dies und das vielleicht nicht abkauft“. Brillant! Aber ich mag darauf nicht hereinfallen…
    Außerdem versucht er sich gerne als Opfer darzustellen. Dass er über 10 Millionen Euro Schulden durch Betrug, falsche Beratung und Spekulation bei anderen Menschen hat, das ist bedauerlich, aber halt passiert. Er beteuert auch oft dies zu bereuen.

    Aber wenn ich dann so ein Beispiel lese:
    Er „leiht“ sich Geld von einem Kunden um es später heimlich zurückzuzahlen. Der Schwindel fliegt auf, aber böse Absichten und Bereicherung mit anderer Leute Kapital darf man ihm dabei bitte nicht unterstellen. Er wollte es ja genau so heimlich wie er es genommen hat wieder zurückzahlen. Das hätte ja niemand gemerkt. Er hätte einfach nur Pech gehabt, dass etwas zwischen die „Rückzahlung“ gekommen ist…
    Mir fehlte dabei leider die Reue, oder die Einsicht einen Fehler begangen zu haben.
    Um dem ganzen die Krone aufzusetzen reichte mir dann letzten Endes dieses Beispiel:
    Herr Müller ist auch schon mal um 500.000 DM (!) erleichtert worden, für die er so hart gearbeitet hat. Natürlich ärgert er sich über den bösen Dieb und macht sich wieder zum Opfer, auch wenn er selbst versucht das zu relativieren. Ein fader Beigeschmack bleibt für mich bestehen.

    Als ich das Buch beendet hatte, hatte ich nur noch Wut im Bauch. Man hat fast das Gefühl, er will seinen Gläubigern über das Buch mitteilen, dass er keinen Cent für sie in der Tasche hat, so gerne er auch seine Schulden begleichen möchte. Wie gesagt, ich sehe kaum Reue, eher machte es auf mich ganz subjektiv fast den Eindruck, als zeigte er eine „schurkische“ Freude darüber (um den Titel seines ersten Buches halbwegs aufzugreifen). Vielleicht tue ich ihm Unrecht und ihm fehlt in diesem Buch einfach nur etwas Fingerspitzen- und Feingefühl, aber ich denke ich habe verdeutlicht, warum ich dieses Buch schlichtweg strategisch nicht gut gelungen finde. Ganz besonders empfinde ich es als Schlag ins Gesicht seiner Gläubiger.

    Nichts desto Trotz fanden sich gerade im 3. Viertel des Buches ein paar interessante Gedanken.

    Denn der Herr Müller wirbt für Gott. Er versucht seinen Weg und seine Ansichten zum Glauben zu beleuchten und seine Gespräche mit Gott zu verdeutlichen und wie sie ihm helfen den richtigen Weg zu gehen. Wie Gott ihm Zeichen schickt, die er jetzt endlich erkennt. Dass die früher auch schon da waren, aber dass er sie nicht sah. Auch ein Gedanke über Kinder, denen man zumutet schon im Alter von einem Jahr in einen Hort zu gehen, ohne Rücksicht auf das Innenleben des Kindes, weil es sich von den Eltern verlassen fühlen könnte, finde ich sehr weitsichtig.

    Allerdings sind diese wertvollen Gedanken sehr licht gestreut. Trotzdem sorgten allein sie dafür, dass das Buch in meiner Bewertung nicht in den tiefsten Keller rutschte.

    Fazit:
    Dieses Buch war eine Berg- und Talfahrt für meine Bewertungskriterien. Er schlängelte sich von einer müden 3 weil ich mich als Leser dahingehend manipuliert fühlte ihn zu bedauern, über eine gute 4, weil er endlich mal wirklich gute Gedanken abließ, bis hin zu einer vollkommen großzügigen 2, weil er es im letzten Teil wieder schaffte meine Zuversicht auf seine Läuterung komplett vor die Wand zu fahren.

  4. 4 von 5

    :

    Um es vorweg zu sagen: Ich kenne bereits Josef Müllers erstes Buch „Ziemlich bester Schurke“, was mich begeistert hat. Darin beschreibt er seinen Weg vom Millionär ins Gefängnis und wie er zum Glauben kam.

    In „GO!“ erzählt Josef Müller ebenfalls sehr viel aus seinem Leben: Wie es in seiner Kindheit und wie das Leben als Millionär war, seine Verschuldung und dann seine Zeit im Gefängnis und wie er sein Leben seit seiner Entlassung gestaltete. Besonders die letzten beiden Aspekte hatten mich sehr interessiert, da mir alles andere aus dem ersten Buch bekannt war. Vom Gefühl her wiederholt Josef Müller 75% des Inhalts aus dem „Schurken“. Es ist halt nur thematisch angeordnet und nicht chronologisch und komprimierter.

    Jedes der 10 Kapitel endet mit einer „Erkenntnis to GO“. Da zieht der Autor ein Resümee aus seinen Erfahrungen, gibt dem Leser Tipps und Motivation (es besser zu machen oder Denkanstöße zu Glaubensthemen). Man kann Müllers Schreibstil gut und flüssig lesen. Beeindruckt hat mich wieder einmal, wie offen und ehrlich er aus seinem Leben erzählt, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Er hat keine Scheu seinen christlichen Glauben zu bezeugen. Zwar erst am Ende des Buches aber für mich am Interessantesten: Ein Einblick in seine Zeit im Gefängnis. Darüber hätte ich gerne mehr gelesen.

    Fazit: Wieder ein sehr persönliches Buch aus Josef Müllers Feder. Für Leser, die „Ziemlich bester Schurke“ noch nicht gelesen haben ist dieses Buch eine volle Leseempfehlung. Für diejenigen, die jenes Buch bereits kennen, bietet das Buch – leider! – wenig Neues.

  5. 4 von 5

    :

    Ich kenne schon das erste Buch des Autors und war sehr gespannt auf den 2. Band. In diesem Buch gibt der Autor in 10 Lektionen seine Erfahrungen weiter mit einem Go ! Vom Erfolg des ersten Buches überrascht, ist der Autor nun beinahe das ganze Jahr unterwegs, um in Vorträgen die Menschen im deutschsprachigen Raum über seine Bekehrung und den Glauben an Jesus aufzuklären. Er spricht offen über seine Vergangenheit und was Geld und Gier mit ihm gemacht haben….

    Nach dem Lesen muss ich sagen, bin ich etwas enttäuscht. Ein Großteil des Buches behandelt Themen, die ähnlich auch im ersten Buch schon behandelt wurden. Natürlich gibt es noch neue interessante Gedanken und Erfahrungen, die bisher noch nicht angesprochen wurden. Ich hatte jetzt vor allem mehr Erlebnisse des Autors mit Jesus erwartet, da er sich schon mal in der Richtung geäußert hat, dass er seit seiner Bekehrung hier einiges erlebt hat und das zweite Buch eine Fortsetzung sein soll vom „Schurkenbuch“

    Insgesammt lässt sich das Buch super lesen. Es ist interessant, auch wenn man manches schon kennt und schnell ist man am Ende angelangt. Schade, dass man nicht noch mehr erfährt, wahrscheinlich müssen wir auf Buch Nummer 3 warten. Eine Kleinigkeit stört mich beim Lesen , das Go ! Ja, ich weiß wie es gemeint ist und finde die Impulse auch nicht schlecht. Manchmal ist es nicht Go ! sondern Stand ! und warum muss immer alles nach modernen Programmen klingen ? Das hat der Autor mit seinem Programm von Jesus doch nicht nötig. Jesus überzeugt von alleine, wenn man es zulässt.

    Fazit: Wieder eine interessante Lektüre. Go ! würde ich allen Lesern empfehlen, die sich für die Bekehrung des Autors interessieren, während das Schurkenbuch für alle interessant ist, die mehr über das Leben vor der Bekehrung wissen möchten.

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Zusätzliche Informationen

BN204057
ISBN978-3-03848-057-0
AutorJosef Müller
ErscheinungsjahrHerbst 2015
UmschlagHardcover
Umfang304 Seiten
Format15 x 22 cm