Georg Lehmacher – Keine Angst, wir kommen

4.17 von 5 basierend auf 6 Kundenbewertungen
(6 Kundenbewertungen)

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Unfassbare Geschichten vom Rettungsdienst

Art.-Nr.: 204005 Kategorien: ,

Produktbeschreibung

Seit dreißig Jahren ist er ehrenamtlich im Krankentransport und Rettungsdienst des Roten Kreuzes tätig. Begonnen hatte Georg Lehmacher aber schon davor: Als Zivildienstleistender kam er 1982 auf eine kleine Rettungswache in Friedberg, wo die medizinische Versorgung und Ausstattung noch wesentlich schlechter waren als heute. Die Folge war, dass jeder einzelne Mitarbeiter bei einer wesentlich schlechteren Ausbildung viel mehr Eigenverantwortung tragen musste. In einer Zeit, in der er sich vom Glauben abgekehrt hatte, wurde Lehmacher mit extremsten Erlebnissen konfrontiert, die sein Weltbild prägten. «Ich habe Dinge erlebt, in denen es scheinbar keine Hoffnung mehr gab. Glauben Sie mir: Da habe ich das Beten wieder gelernt.» Hauptberuflich arbeitet Lehmacher als Kommunikationsdesigner und ist Dozent an der Hochschule Augsburg. Er ist mit Renate verheiratet und Vater von drei erwachsenen Kindern. Aus seiner Feder stammt auch das Vorgängerbuch, der Erfolgstitel «Schneller als der Tod erlaubt» (Bastei Lübbe).

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6 Kundenbewertungen für Georg Lehmacher – Keine Angst, wir kommen

  1. 2 von 5

    :

    Ich bin von diesem Buch nicht so begeistert und die Gründe will ich hier nennen :
    Das Größte Manko für mich ist, dass dieses Buch im Fontis Verlag verlegt wurde. Fontis ist ein christlicher Verlag und hinten auf dem Buchdeckel gibt der Autor an, dass Beten bei der Arbeit neu gelernt zu haben. Tatsächlich ist es aber so, dass Gebet, Gott oder der Glaube nur in der letzten Erzählung ganz kurz und im Nachwort (Interview mit dem Autor) Platz finden. Ich hatte mir Begebenheiten mit Wundern erwartet oder zumindest mehr darüber, wie der Glaube Herr Lehmacher in seiner Arbeit hilft. Da hatte ich ganz offensichtlich andere Vorstellungen.
    Mir hat auch der Schreibstil nicht gut gefallen. Wortwahl, merkwürdige Satzgebilde, uninteressante Details (was gab es September 1988 zu essen), Fachsprache die nicht erklärt wird und nicht schlüssige Kursivbenutzung verschlimmern das ganze noch.
    Ich fand es andererseits schon interessant, wie ein Sanitäteralltag so aussieht.
    Fazit: 2 Sterne für den Einblick in den Beruf, ansonsten nicht empfehlenswert.

  2. 3 von 5

    :

    Meine Meinung zum Buch: Keine Angst, wir kommen

    Inhalt:
    In vielen Geschichten wird mir der Alltag im Rettungswesen näher gebracht Es zeigt auf, wie sich das Rettungswesen in 20 Jahren doch wandeln kann.

    Schreibstil:
    Leider ist das Buch ziemlich eintönig geschrieben, so dass ich immer wieder eine Lesepause einlegen musste, damit ich nicht das Buch auf die Seite lege. Sondern bis zum Ende durchhalten kann.

    Geschichten:
    Sind ziemlich aufschlussreich geschrieben. Ich bekomme mit, wie Georg seinen Job meistert und wie aus Fällen schnell Nummern werden. Wichtig hierbei ist, das er selbst darum bemüht war und ist, eben keine Nummern aus Fällen zu machen.
    Manche der Geschichten machen klar, das leben ist schneller vorbei als man es sich wünscht, und doch gibt es auch schöne Lebensmomente,wie eine Geburt.

    Spannung:
    Wie gesagt dadurch, dass das Buch ziemlich eintönig und monoton geschrieben ist, ist es nicht wirklich spannend. Dafür aber Aufschlussreich und Erkenntnisweckend.

    Was fand ich am Buch gut?
    Das man in das Leben eines Rettungssanitäter mit einsteigen konnte, und verstehen durfte wie es den so läuft. Interessant fand ich, dass erst seit 20 Jahren in etwa, Frauen mit in diesem Beruf arbeiten dürfen und mitfahren dürfen. Das wusste ich nämlich bis zum Buch nicht.

    Was fand ich weniger gut?
    Ich bin davon ausgegangen, das ich mehr von Gott lesen werde im Buch: Denn der Satz: Und ich lernte wieder das beten, sprach mich im Klappentext an, warum ich unbedingt das Buch auch lesen wollte. Aber leider kommt erst ganz am Ende des Buches ein Interview, wo der Autor auf den Glauben zu sprechen kommt.

    Zwischen den Zeilen:
    Wenn man gelernt hat, zwischen den Zeilen zu lesen, kann man noch viel mehr entdecken als wenn man das Buch einfach nur total schnell herunter liest.

    Fazit:
    Ein Buch das mich leider nicht komplett überzeugen konnte. Jedoch macht es dankbar das es Menschen gibt, die im Rettungswesen arbeiten.

    Sterne:
    Aufgrund meiner Kritikpunkte gibt es leider nur 3 Sterne

  3. 5 von 5

    :

    Das ist nicht nur ein Buch über den Rettungsdienst, von einem Rettungssanitäter.
    Es befriedigt nicht die Sensationslust, die uns allen bekannt ist, wenn uns ein Blaulicht überholt.
    Es ist mehr: ein sehr persönliches Tagebuch, ein Blick auf unsere Gesellschaft aus einer ganz anderen Perspektive und die ungewollte Wahrheit, dass es morgen auch mich und Dich betreffen kann, ganz real. Dann gilt: „Keine Angst, wir kommen!“
    Man sollte es lesen, aber nicht vor dem Schlafengehen, wenn man nicht ganz starke Nerven hat!

  4. 5 von 5

    :

    Georg Lehmacher schreibt von einigen seiner Erlebnisse beim Rettungsdienst. Er schreibt so, dass ein Laie es auch versteht und sich in seine Lage etwas hineinversetzen kann. Wie schon auf dem Umschlag des Buches beschrieben, schreibt er über Bewegendes, Schokierendes, Aufwühlendes, Grenzwertiges und Unfassbares. Unfassbares manchmal im komischen und auch im tragischen Sinne. Das Buch ist nichts für schwache Nerven, wenn er beschreibt wie er bei einem Suizid oder plötzlichen Kindstod gerufen wird. Mir ist beim Lesen wieder neu bewusst geworden, wie kurz das Leben sein kann und dass ich jeden Tag wieder neu dankbar bin, dass ich noch lebe und gesund bin und meine Familie auch. Oftmals nehme ich das als zu selbstverständlich. Und ich bin auch dankbar, dass er Leute wie Georg Lehmacher gibt, die den Menschen helfen, die in Not sind.

  5. 5 von 5

    :

    Georg Lehmacher hat das gemacht, was man sich als RDler manchmal überlegt, wenn man mal wieder was Verrücktes erlebt hat… ein Buch schreiben.
    Eigentlich bin ich bei „Geschichten aus dem Rettungsdienst“ eher septisch, aber ich muss sagen, Georg Lehmacher hat die Realität recht gut getroffen. Wie man selbst manche Einsätze erlebt und welche Gefühle dabei aufkommen, ist sicher individuell unterschiedlich. Georg Lehmacher schreibt mutig und mit Tiefgang, was ihm so durch den Kopf geht, wenn man wie so häufig auf völlig unerwartete Situationen trifft. Dabei macht er auch nicht Halt vor dem, was nicht so gut gelaufen ist.
    Da man einen Einblick von Anfang der 1980er Jahre bis heute bekommt, wird durch „Keine Angst, wir kommen“ ganz nebenbei auch die Entwicklung, die der Rettungsdienst in den Jahren durchlaufen hat, erkennbar. Das ist spannend zu beobachten und macht einmal mehr deutlich: Es hat sich viel getan.
    Wer also erfahren möchte, was Einsatzkräfte im Rettungsdienst so erleben, wird in diesem Buch fündig. Man muss aber damit rechnen, dass man über Leben und Tod und wie nah beide beieinander liegen ins Grübeln kommt.

  6. 5 von 5

    :

    Ein Buch für neugierige Gaffer…

    Wenn ich auf der Autobahn oder in der Stadt von einem Notarzt überholt werde, frage ich mich oft, was geschehen ist. Georg Lehmacher stillt meine Neugier, indem er seinen Alltag als Rettungssanitäter beschreibt.

    Die Vielfalt der Einsätze beeindruckt. Ganz normale häusliche Notfälle wechseln sich ab mit dramatischen Einsätzen, wenn der Rettungsdienst zum Beispiel mit einem Selbstmord oder einem schweren Unfall zu tun hat.

    Die Achtung vor diesen Helfern, die als Mensch anderen Menschen medizinisch und fürsorglich zur Seite stehen, wächst mit der Lektüre des Buches.

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Zusätzliche Informationen

BN204005
ISBN978-3-03848-005-1
AutorGeorg Lehmacher
ErscheinungsjahrHerbst 2014
UmschlagKlappenbroschur
Umfang320 S.
Format13 x 20,5 cm