Franz & Andrea Lermer – Broken Bread

4.5 von 5 basierend auf 4 Kundenbewertungen
(4 Kundenbewertungen)

20.00  inkl. Mwst.

Selbst der Tod war nicht das Ende. Gottes Wunder in unserer Geschichte.

Produktbeschreibung

Andrea steht mit zwei Kindern vor den Trümmern ihres Lebens. Die Scherben der Beziehung zu ihrem manisch-depressiven Mann, die eigene Erkrankung und die drohende Arbeitslosigkeit haben tiefe Wunden in ihre Seele getrieben. Sie ist am Ende, zerschlagen, zerbrochen. In einem Moment völliger Ausweglosigkeit fleht sie Gott um Hilfe an. Dasselbe tut andernorts der Unternehmer Franz Lermer. Er hat nach der Wende den Goldrausch im Osten mitgemacht und dafür die bayerische Heimat verlassen. Als seine Firma Pleite geht, bricht für ihn eine Welt zusammen. Kaum hat er sich aufgerappelt und mit einem neuen Unternehmen wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden, stirbt völlig unerwartet seine Frau. Allein mit den Kindern steht er nun hilflos vor Gott und bittet ihn um Beistand. Die Gebete verhallen nicht ungehört im Universum. Die beiden finden zueinander; sie erleben es als Führung. Von da ändert sich alles. Heute leben sie mit den vier Kindern als Patchwork-Familie auf ihrer „Horse4C-Ranch“ zwischen Chemnitz und Dresden. Sie halten Westernpferde, betreiben eine Landwirtschaft, vermieten Ferienwohnungen, bieten Freizeit, Erholung, Seminare und Gottesdienste an. Auf den Ruinenfeldern ihrer turbulenten Lebenswege entsteht Neues: Gebrochenes Brot für viele.
Franz Lermer ist Ehe- und Familiencoach, Coach für Führungskräfte, Seelsorger, Pferdetrainer und Westernreiter. Er ist verheiratet mit der gelernten Hotelfachfrau Andrea Lermer. Gemeinsam betreiben sie eine Westernpferde-Ranch zwischen Chemnitz und Dresden mit Landwirtschaft und Ferienwohnungen.

Leseprobe

4 Kundenbewertungen für Franz & Andrea Lermer – Broken Bread

  1. 4 von 5

    :

    Die wahre Geschichte einer heilsamen Gottesbegegnung

    „Gott hat aus den Scherben unseres Lebens etwas Neues gemacht!“

    Andrea und Franz Lermer sind felsenfest davon überzeugt, dass es Wunder wirklich gibt und nichts unmöglich ist, wenn Gott seine Finger im Spiel hat. Als ihr Leben in Trümmern lag und sie „ganz unten“ waren, begegnete ihnen Gott und ihr Leben veränderte sich.

    Im vorliegenden Buch geben die beiden Ich-Erzähler Franz und Andrea Lermer abwechselnd Einblick in ihre Lebensgeschichte. Sie verstehen „Broken Bread“ als Erfahrungsbuch und äußern sich in eindrucksvoller Offenheit zu den bisherigen Höhen und Tiefen ihres Lebens, zu Liebe und Glück, aber auch Misserfolg, Schmerz und Leid. Ihr vorrangiges Ziel ist es, anderen Menschen Mut zu machen und ihnen Kraft zu geben. Andrea und Franz Lermer möchten ihre ganz persönlichen Gotteserfahrungen mit anderen teilen. Sie sind der Meinung, „dass Gott ihre Tränen getrocknet, ihre Träume und Hoffnungen beim Wort genommen, verborgene Wünsche und tief versteckte Sehnsüchte ans Licht geholt und ihnen gezeigt hat, wie daraus ein ganz reales Leben wird“. Nach einem kurzen Vorwort folgt der biografische Teil dieses Buches, der unter dem Titel „Sehnsucht nach mehr“ mit einem ganz besonderen Abschnitt abgeschlossen wird. Hier wird detailliert auf die eigenen Glaubenserfahrungen und den dadurch bedingten Veränderungen eingegangen und die Autoren geben ihren Lesern praktische Erfahrungen mit auf den Weg.

    Die Berichte dieses Ehepaares haben mich sehr berührt und teilweise auch zutiefst betroffen gemacht. Andrea Lermer erzählt von ihrer Kindheit auf einem Bauernhof in den bayrischen Bergen, ihrer Internatszeit, ihren zum Teil hoch dramatischen Beziehungen zu Männern, und ihren beiden Kindern. Franz schildert das Aufwachsen in einer religiösen Familie voller Brauchtumspflege und Rituale, jedoch ohne persönliche Beziehung zu Jesus. Ein junger Franziskaner wurde für ihn zum Wegweiser und Freund. Es folgen ein kometenhafter Aufstieg als Unternehmer, schwere Niederlagen, und der tragische Tod seiner geliebten Ehefrau, der ihn völlig unvermutet mit nur vierzig Jahren zum Witwer machte. In eindringlichen Worten schildert er seine inneren Kämpfe, seine Trauer, seine Sehnsucht nach einer gläubigen Partnerin, und seine inneren Dialoge mit Gott. Das Kennenlernen von Andrea und Franz über einen Chatroom gestaltete sich nach ihren bisherigen prägenden Erfahrungen entsprechend vorsichtig und war mit anfänglichem Misstrauen verbunden.

    Andrea und Franz Lermer leben auf ihrer Ranch und veranstalten Seminare und Konzerte. Ihr Wunsch ist es, für ihre Gäste da zu sein, mit ihnen zu beten und ihnen mit ihrer eigenen Geschichte Mut zu machen. Dies ist ihren Worten zufolge auch das Anliegen dieses Buches – und meiner Meinung nach vortrefflich gelungen. Franz spricht in sehr offenen Worten über den „Bayrischen Katholizismus der Äußerlichkeiten“ in seiner Familie. Der Charismatik und damit verbunden der Prophetie oder Spontanheilungen durch Handauflegung von Krebskranken und Gelähmten stand ich jedoch ein wenig skeptisch gegenüber. Nichtsdestotrotz haben mich der unerschütterliche Glaube dieses Paares und ihre beeindruckenden Lebensgeschichten tief bewegt, ihrer Arbeit kann man nur die allergrößte Bewunderung zollen.

    „Gott schickt uns Menschen über den Weg, die uns Türen öffnen. Er schenkt uns Begegnungen, die uns innerlich weiterbringen. Manchmal sind es nur kurze Begegnungen, die große Folgen haben können. Manchmal sind es Freundschaften, die einen durchs Leben begleiten. So oder so: solche Begegnungen wirken. Sie sind wie Wegweiser für den eigenen Lebensweg.“

  2. 5 von 5

    :

    Die Lebensgeschichte von Andrea und Franz Lermer hat mich ziemlich fasziniert. Es sind zwei sehr bewegende Geschichten, die in einen gemeinsamen, von Gott geleiteten Lebensweg mündet.

    Direkt im Vorwort »warnen« sie ihre Leser: »Ja, unser Buch ist ein schonungsloser Blick in die Abgründe des Lebens. Aber vor allem ist es die wahre Geschichte einer heilsamen Gottesbegegnung. Diese Geschichte möchten wir mit Dir teilen, teilen wie gebrochenes Brot (…), das den Hunger stillt.«

    Ich war direkt neugierig und schon wenige Seiten später zutiefst bewegt von dem, was die beiden erlebt haben. Das ist für eine Person allein schon ganz schön krass, aber von beiden nacheinander zu lesen, das hat mich umgehauen. Es ist unfassbar, was ein Mensch alles durchmachen kann. Besonders Andreas Bericht hat mir fast das Herz zerrissen. Missbrauch, Gewalt, Ausbeutung… und noch mehr.

    Ab dem gemeinsamen Kennenlernen wechseln sich Andrea und Franz in kurzen Abständen mit dem Erzählen ab, das war mir sympathisch und weckte in mir das Gefühl, die beiden säßen mir gegenüber und erzählten mir alles persönlich. Und nach dem langen, dunklen Tal, das sie durchschritten haben, leuchtet Gott in ihre Leben hinein, verändert ihre Leben vollkommen und lässt diese Liebe nach außen strahlen. Es sind viele Wunder, die in diesem Buch beschrieben werden. Wie Gott Wege lenkt, besser als jeder Mensch es planen könnte.

    Im letzten Drittel gibt das Ehepaar Zeugnis von seinem Glauben und gibt Tipps an jene, die sich für den Glauben interessieren und neue Schritte mit Gott wagen möchten. Aber auch für bereits gläubige Christen ist dieses Buch ein spannend zu lesendes Zeugnis. Es list sich flüssig und gut, auch wenn beide keine Profi-Autoren sind. Das macht den Charme dieses Buches aus. Pferde spielen zwar eine Rolle, aber nicht die Hauptrolle. 😉

    Die wertige Aufmachung des Buches möchte ich nicht unerwähnt lassen. Leineneinband mit goldgeprägten Schriftzügen, Vorsatzblätter in Holzoptik – passend zum Schutzumschlag. Da schlägt mein Buchliebhaberherz höher!

  3. 4 von 5

    :

    Andrea steht mit zwei Kindern vor den Trümmern ihres Lebens. In ihrer beinahe auswegslosen Situation fleht sie Gott um Hilfe an. Zur gleichen Zeit verliert Franz plötzlich seine Frau kurz nachdem er eine schwere Zeit durchmachen musste. Alleine mit den Kindern bittet er Gott um Beistand. Ihre Kennenlerngeschichte ist was Besonderes. Heute leiten Andrea und Franz Lermer eine Ranch und bieten daneben noch Seminare und Gottesdienste an. Dies ist nun ihre Geschichte.

    Die Kennenlerngeschichte der Beiden fand ich sehr spannend und interessant. Beide haben einiges erlebt. Andrea hat zudem schwierige Beziehungen hinter sich . Bei manchem Erlebnis muss man echt schlucken. Die beiden Autoren haben in ihrer Geschichte einiges von sich verraten. Im letzten Teil des Buches geht es nun um die geistige Sache.

    Weil ich das sehr interessant fand, habe ich mir zudem die Homepage des Ehepaares angeschaut, wo man auch nähere Infos zur Ranch erhält. Die Autoren berichten von sich, dass sie sich ganz auf die Versorgung Gottes verlassen. Momentan kann man für eine Feuertreppe spenden laut Infos auf der Homepage. Es sieht da ganz toll aus, wunderschöne Zimmer und mehr. Aber ich gestehe, ich könnte es mir nicht leisten. Wer genug Geld hat, kann sich ein persönliches Coaching und mehr buchen.

    Im Buch wird meiner Meinung nach im letzten Teil angenommen, dass man wenn man sich auf Gott verlässt, überreich gesegnet wird. Auch von Heilungen uä. wird berichtet. Das stimmt meiner Meinung nach nur teilweise. Nicht jeder, der glaubt und auf Gott vertraut, erhält finanziellen Segen, auch Heilung kann man nicht immer erwarten. So könnte man jenachdem enttäuscht werden, wenn man das Buch liest und man trotz Glauben und Vertrauen nicht so viel Geld zusammenbekommt, keine Heilung erfährt uä. Es ist schön, wenn es den Autoren so geht, aber man kann es nicht verallgemeinern.

    Insgesammt ist es ein sehr interessantes Buch mit ermutigenden Gedanken. Ein Aufenthalt auf der Ranch und das geistige Angebot ist sicher interessant, wenn man es sich leisten kann.

  4. 5 von 5

    :

    Da ich das Autorenpaar – Franz und Andrea Lermer – vor einiger Zeit kennen gelernt hatte, war ich gespannt auf ihr Buch. Und wurde durchs Lesen echt beschenkt…

    Es geht im Buch schon knallhart los: Franz verliert plötzlich und unerwartet seine Frau. Steht mit zwei Kindern alleine da. Später erzählt er den Weg, den er als Unternehmer nach dem Mauerfall aus Bayern nach Sachsen zurückgelegt hat. Er redet vom damaligen „Goldrausch“ und wie sich sein Engagement in Obst und Gemüse zu einem großen Unternehmen entwickelt. Viele Zweigstellen und noch mehr Mitarbeiter. Dann flaut der ganze Boom ab, Franz erlebt eine Riesenpleite. Rappelt sich wieder mit einer anderen Firma auf – da verliert er seine Frau. Und versteht nichts mehr. Obwohl er gläubig ist und seine Erfahrungen mit Gott gemacht hat.

    Und dann ist da andererseits Andrea, die schon als Kind sehr einsam war. Tiere – das war ihr Leben. Später wird sie Hotelfachfrau. Heiratet, bekommt auch zwei Kinder. Aber die Ehe läuft nicht gut, der Mann kostet sie viel Kraft. Dann begeht er Suizid. Alles im Leben kaputt, Krankheit kam hinzu – wie soll es weitergehen?

    Durch ganz besondere Umstände, in denen Gott sichtbarlich seine Hände im Spiel hat, finden diese beiden Menschen zusammen. Leben als neue Familie in Hainichen, bauen eine Westernpferderanch auf, betreiben Landwirtschaft und erleben immer mehr, dass Gott ihnen Menschen schickt, die durch Gespräche, Pferde und Gebet heil werden.

    Welche Wunder passieren, wie Gott ihnen Schritt für Schritt weiterhilft, wie aus Scherben etwas ganz Neues entsteht – das muss man selber lesen.

    Mich haben nicht nur die Schicksale beim Lesen angerührt und wie aus zerbrochenen Leben etwas Wunderbares entsteht, wenn Menschen Gott ins Spiel holen – auch die Erkenntnisse der „Säulen des Tempels“ (wie sie es nennen) am Ende des Buches sind echt hilfreich für ein gelingendes Leben.
    Persönlich habe ich beim Lesen mitgefiebert und war teilweise stark berührt, wie tief Schicksale gehen können, Gott aber darüber hinaus wund-bar eingreifen kann und will.

    Das Buch ist leicht zu lesen durch einen lebendigen Schreibstil und eine gute Gliederung. Mein Gesamteindruck: Unbedingt lesenswert!

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Zusätzliche Informationen

BN204122
ISBN978-3-03848-122-5
AutorFranz & Andrea Lermer
ErscheinungsjahrHerbst 2017
UmschlägeHardcover , Leinen mit Schutzumschlag
Umfang352 (plus 16 farbige Bildseiten)
Format13,5 × 21 cm