Dave Bookless – Und mittendrin leben wir

4.2 von 5 basierend auf 5 Kundenbewertungen
(5 Kundenbewertungen)

11.99  inkl. Mwst.

Gott, die Ökologie und Du

Art.-Nr.: 204043 Kategorie:

Produktbeschreibung

Dave Bookless – Und mittendrin leben wir

Umweltschutz und Glaube – Dave Bookless’ Und mittendrin leben wir ein absolutes Muss! Bücher, die eine biblische Theologie so engagiert mit dem Umweltschutz verbinden, sind ganz selten.

Im Nachdenken über das Dreieck Gott – Mensch – Natur werden immer nur die Anliegen der Menschen und ihre Beziehung zu Gott in den Mittelpunkt gestellt. Und mittendrin leben wir von Autor Dave Bookless richtet den Fokus auf die uns umgebende Lebenswelt der Natur, die ebenfalls in Beziehung zum Schöpfer steht und ihre Rechte einfordert.

So befreit Und mittendrin leben wir aus einer auf uns allein bezogenen Sicht, wirkt aber auch entlastend. Wir lernen, unsere Umwelt zu lieben, weil auch Gott seine unendlich große Liebe in sie hineinsteckt.

StopArmut 2015

Das Buch „Und mittendrin leben wir“ wurde als Kooperation zwischen der Kampagne StopArmut 2015 und Fontis – Brunnen Basel publiziert.

StopArmut 2015 ist Teil der weltweiten Kampagne Micah Challenge und wird von der Schweizerischen Evangelischen Allianz und dem Verband INTERACTION verantwortet. Die Kampagne bezieht ihre Arbeit auf die 8 Millenniums-Entwicklungsziele der UNO und Micha 6,8 in der Bibel. Sie ruft Menschen in der Schweiz auf, sich für eine gerechtere und barmherzigere Welt einzusetzen.

Leseprobe

5 Kundenbewertungen für Dave Bookless – Und mittendrin leben wir

  1. 5 von 5

    :

    Ein wirklich (bitter nötiges) Buch mit einer klaren Message. Dave Bookless will wach rütteln und wer dieses Buch liest, muss schon sehr abgebrüht sein, wenn er oder sie nicht an der einen oder anderen Stelle ins Nachdenken kommt. Es ist kein Buch mit fertigen Lösungen und will kein schlechtes Gewissen vermitteln (auch wenn es beim Lesenden zwischendurch vielleicht zu berechtigtem schlechtem Gewissen führt). Dafür möchte es an der Wurzel des Problems ansetzen. Und trotzdem bleibt es nicht theoretisch, sondern zeigt viele kleine mögliche Schritte auf.

    Mich hat das Buch neu herausgefordert, nicht einfach ökologisch zu denken und zu handeln, weil es „in“ ist, sondern mich bewusst in einer Beziehung zur Schöpfung zu sehen und daraus zu handeln. Wenn ich Gottes Liebe auch der Schöpfung weiter gebe, dann führt mich das ganz unverkrampft zu einem nachhaltigeren Umgang mit meiner Umwelt. Das Buch ist leicht lesbar, in der Mitte teilweise etwas langfädig, aber gegen Schluss auch sehr praktisch. Es lohnt sich sicher, das Buch zusammen mit anderen zu lesen und über die vertiefenden Fragen am Ende der Kapitel auszutauschen.

    Ich hoffe sehr, dass dieses Buch viele Christen prägt und dadurch Christen bekannt werden, als Menschen, die auf kreative und nachhaltige Art und Weise sich um die Schöpfung kümmern.

  2. 4 von 5

    :

    „…Jedes Mal, wenn eine Spezies ausstirbt, entfernen wir einen göttlichen Fingerabdruck mehr von dieser Erde…“

    In 9 Kapiteln zeigt der Autor den Zusammenhang zwischen christlichem Glauben, Schutz der Erde und sinnvollen Umgang mit Ressourcen.
    Das Buch ist nicht unbedingt einfach zu lesen. Es lässt mich zwiegespalten zurück. Warum?
    Zuerst legt der Autor dar, dass Gott auch die Erde und all ihre Geschöpfe wichtig sind. Er begründet seine Meinung mit konkreten Bibelstellen. An vielen Stellen konnte ich seinen Gedanken folgen und war auch bereit, meine Meinung zu revidieren. Manchmal allerdings stand ich seinen Auslegungen kritisch gegenüber. Das betrifft insbesondere die Themen, die sich mit Himmel und Erde in der Zukunft beschäftigen. Mich stört daran weniger, dass er neue Interpretationen bietet, sondern dass er keinerlei Beispiele aus der Bibel nennt, die seiner Interpretation widersprechen. Und die gibt es durchaus.
    Bekannte Themen wie Nachfolge und Anbetung werden unter einem Aspekt beleuchtet. Schwerpunkt ist dabei unsere Verantwortung für die Erde. Diese Ausführungen sind gut nachvollziehbar und sehr aktuell. Hier werden problematische Verhaltensweisen aufgezeigt, in denen ich mich durchaus wiedergefunden habe. Es ist unbestritten, dass unsere Wegwerfgesellschaft nichts mit sinnvollen Umgang der uns anvertrauten Schöpfung zu tun hat. Das Beziehungsdreieck Gott-Mensch-Schöpfung verlangt von uns verantwortliches Verhalten. Diese Abschnitte gehören zu den Stärkeren des Buches. Die aufgezeigten Beispiele und Verhaltensformen sind konkret, anschaulich und nachvollziehbar. Der Autor überlässt dem Leser, was er für sich übernehmen möchte. Immer wieder weist er auf die christliche Umweltorganisation A Rocha hin. Da die für mich kein Begriff war, hätte ich mir mehr Informationen dazu gewünscht.
    Wichtig finde ich die zwei Vorworte und die Einleitung. Sie machen mir als Leser klar, worauf ich mich mit dem Buch einlasse.
    Jedes Kapitel schließt mit einigen Fragen. Dieses Stilmittel kenne ich aus anderen Büchern, kann mich aber damit nicht unbedingt anfreunden. Das kann man aber durchaus auch anders sehen.
    Die Verwendung von Bibelzitaten, kurze Kapitel, farbige Fotos und eine umfangreiches Literaturregister vervollständigen das Buch.
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich finde es wichtig, dass auch aus der Sicht des Glaubens die momentane Ausbeutung der Erde betrachtet und kritisch hinterfragt wird.

  3. 4 von 5

    :

    In seinem Buch „Und mittendrin leben wir“ behandelt Dave Bookless Umweltschutz aus christlicher Sicht. Biblisch fundiert zeigt er anhand des Beziehungsdreiecks Gott – Mensch – Natur weshalb Umweltschutz nicht nur ein wichtiges Anliegen für Christen sein sollte, sondern auch weshalb das Verwalten der Schöpfung nicht vom Missionsauftrag Jesu getrennt werden kann.

    Den Themen Nachfolge, Anbetung, Lebensstil und Mission widmet Bookless im zweiten Teil des Buchs je ein eigenes Kapitel. Hier gibt er den Lesern praktische Anregungen und zeigt auch Beispiele aus seinem eigenen Leben auf. Trotzdem das Buch sehr herausfordernd ist, kommt es gänzlich ohne erhobenen Zeigefinger aus. Vielmehr betont Bookless, dass man einen Schritt nach dem anderen machen soll. Er ermutigt seine Leser dazu, Gott zu fragen, wo sie anfangen sollen und mit welcher einen Veränderung sie beginnen können.

    Jedes Kapitel endet mit Fragen, deren Beantwortung das Gelesene vertiefen. Auch bieten sie eine gute Grundlage für die Diskussion in einer Gruppe. Zum Schluss des Buchs beantwortet der Autor häufig gestellte Fragen zum christlichen Glauben und der Umwelt.

    „Und mittendrin leben wir“ ist nicht nur ein lesenswertes Buch, es fordert seine Leser heraus und ermutigt sie selbst aktiv zu werden.

  4. 3 von 5

    :

    Bookless will den Umweltschutz in der Prioritätenliste von Christen auf die Ebene von Gebet, Gemeinschaft, Bibellesen und missionarischem Einsatz anheben. Die Sorge um die Schöpfung sei nicht eine Option, die man wählen könne, sondern gehöre zum Pflichtprogramm jedes Christen. Seine Hauptbegründung: „Gott liebt nicht nur die Menschen, sondern seine ganze Schöpfung, Menschen, Tiere und Pflanzen.“
    Ich machte mich sehr skeptisch an die Lektüre dieses Buches. Zugegeben, ich bin kein Umweltaktivist. Und Sätze wie: „Wann immer wir schlechtes, billiges Fleisch kaufen, ohne danach zu fragen, ob das Tier gequält wurde, benehmen wir uns gegenüber dem Schöpfergott respektlos. Wir versündigen uns an Gott und unseren Mitmenschen, wenn wir zwar die Fakten über die Energieverschwendung und die Auswirkungen des übermässi-gen CO2-Verbrauchs kennen, aber unseren Fernseher auf Standby schalten und die Lichter im ganzen Haus brennen lassen“ bringen mich eher auf die Palme als zu einem neuen Lebensstil. Ich als kleiner, einfacher Pen-sionierter komme mir gegenüber solchen Sätzen hilflos vor. Ja, wir haben unser Auto verkauft und fahren nur noch ÖV. Ja, wir lassen die Lichter nicht im ganzen Haus brennen und unser Fleischkonsum ist bescheiden. Aber dass ich sogar beim Fleischeinkauf mich erkundigen muss, ob die Tiere vor der Schlachtung artgerecht gehalten wurden, macht mich ratlos. Führt eine solche Haltung nicht zu einem unsicheren, ängstlichen, gesetz-lichen Christsein?
    „Und mittendrin leben wir“ ist mit grosser Leidenschaft geschrieben worden – mit der Absicht, die Gewohnhei-ten des Lesers zu verändern. Sein Ansatz ist nicht weniger als eine neue Interpretation des Missionsbefehls. Bookless behauptet, die Christen hätten den ganzheitlichen Ansatz von Jesus reduziert auf die Rettung der See-len. „In der Vergangenheit haben Christen die von Gott gegebene Mission darauf reduziert, sterbende Men-schen von einem verdammten Planeten zu retten; die Welt wird als entgleister Zug gesehen, der ausser Kon-trolle geraten ist. Die Kirche ist der personifizierte Rettungsplan. Sie ähnelt einem Waggon, der noch rechtzeitig abgekoppelt wird, während der Rest des Zuges die Klippen hinabstürzt. (…) Die radikale Botschaft der Bibel sagt uns, dass Gottes Mission viel aufregender und grösser ist als das! Auch wenn die Welt tatsächlich ausser Kontrolle geraten ist, gibt es immer noch Hoffnung. (…) Gott liebt nicht nur die Menschen, die er geschaffen und durch Jesus wieder in die Beziehung zu ihm gebracht hat, sondern auch den Rest der Schöpfung.“
    Manchmal wurde ich beim Lesen den Verdacht nicht los, dass der Autor zu einer vorgefertigten Überzeugung einfach noch eine passende Bibelstelle gesucht hat. Ich kann mit dem besten Willen bei Jesus kein spezielles Engagement zum sorgfältigen Umgang mit der Schöpfung feststellen. Dabei wäre er eigentlich dafür prädesti-niert gewesen, denn nach Kolosser 1 war er bei der Entstehung unserer Welt aktiv beteiligt. Sicher, er fuhr kein Auto, arbeitete nicht am PC und das Kochen überliess er anderen. Aber er konnte zum Beispiel Dämonen erlau-ben, auf einen Schlag 2000 Schweine zu vernichten, Petrus fing auf Jesu Befehl hin zweimal überdurchschnitt-lich viele Fische. Und Jesus liess einen Feigenbaum verdorren, nur weil er keine Früchte trug. Auch bei Paulus lässt sich meines Erachtens (ausser bei der im Buch oft zitierten Stelle von Römer 8) keine spezielle Sorge für die Schöpfung ausmachen.
    Sehr sympathisch finde ich, dass der Verfasser nicht nur ein guter Theoretiker ist, sondern seine Überzeugung persönlich lebt und sogar seine Familie zu einem neuen Lebensstil animieren konnte. Und zur eigenen Stand-ortbestimmung oder für die Diskussion in Gruppen finde ich die Fragen am Schluss jedes Kapitels hilfreich.

  5. 5 von 5

    :

    Dave Bookless geht in seinem Buch der Frage nach, in welcher Beziehung Gott, der Mensch und der Rest der Schöpfung zueinander stehen. Er zeigt, wie aus christlicher Sicht die Sorge um die Natur eigentlich zu den ersten und wichtigsten Aufgaben der Menschheit gehört sollte.

    Bei seiner Argumentation stützt sich Bookless vor allem auf die Schöpfungsgeschichte. Gott gab dem Menschen den Auftrag über die Erde zu herrschen. Damit wird der Mensch aber auch in die Pflicht genommen, für die Natur zu sorgen. Begriffe wie Mission, Anbetung oder Nachfolge werden dabei nicht in Kontrast zur Ökologie gesetzt, sondern mit ihr verbunden. Die Bewahrung der Natur ist nicht ein Teilgebiet des Glaubens, sondern schwingt überall mit. In den Psalmen heisst es ja etwa, dass die ganze Schöpfung Gott zujubelt (z.B. Ps 98). Bookless spricht darum davon, dass wir die Natur mehr einbeziehen sollten, wenn es darum geht, Gott zu ehren.

    Ist die erste Hälfte des Buches vor allem theoretisch, so wird es gegen Ende immer praktischer und persönlich herausfordernder. Es ist eindeutig nicht dazu gedacht, bloss gelesen zu werden. Trotz des für viele ungewohnten Themas will dieses Buch umgesetzt, verinnerlich werden.

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Zusätzliche Informationen

BN204043
ISBN978-3-03848-043-3
AutorDave Bookless
ErscheinungsjahrFrühjahr 2015
UmschlagPaperback
Umfang160 Seiten
Format20,5 x 13,0 cm