Carlo Meier – Paradise Valley

4 von 5 basierend auf 4 Kundenbewertungen
(4 Kundenbewertungen)

16.00  inkl. Mwst.

Band 1 der neuen Trilogie

Produktbeschreibung

Lena folgt den Spuren ihrer verschollenen Mutter. Zum 16. Geburtstag erhält sie von einem Notar etwas ausgehändigt, das ihre Mutter zwölf Jahre zuvor für sie hinterlegt hat: Es sind rätselhafte Hinweise darauf, weshalb die Mutter damals verschwunden ist – und wo sie heute möglicherweise lebt. Doch bevor Lena die Hinweise entschlüsseln kann, werden sie ihr geraubt. Mit Hilfe der Freunde aus ihrer Filmgruppe „ZoomCrew“ macht sie sich auf die Suche, um das Rätsel zu lösen …
Die neue Trilogie „Paradise Valley“ hat der Bestseller-Autor Carlo Meier gemeinsam mit den kreativen Köpfen von „ZoomCrew“ geschrieben. Der erste Band wurde mit dem Zentralschweizer Literaturförderpreis 2015/16 ausgezeichnet. „Überzeugt hat die Jury nebst dem ausgeklügelten Plot auch die Form des Textes, der sich stark an die Filmsprache anlehnt“, urteilt die Jury. „‚Paradise Valley‘ ist spannungsgeladenes Kino zum Lesen.“

Hier den Trailer zum Buch ansehen

 

4 Kundenbewertungen für Carlo Meier – Paradise Valley

  1. 4 von 5

    :

    Lena die zusammen mit ihrer Schwester und einer neuen Familie gerade in eine Art Patchworkfamilie zusammenwachsen sollen, feiert ihren 16. Geburtstag. Da bekommt sie von einem Anwalt ein außergewöhnliches Geschenk, mit dem Hinweis das er ihr dieses an ihrem 16. Geburtstag überreichen soll. In der Kiste befindet sich ein Medaillon und eine alte Videokassette. Doch kurz darauf wird sie von jemandem verfolgt, der ich das Medaillon entwendet. Tom der gerade mit seiner Filmcrew zugange ist, wird auf den Vorfall aufmerksam und will Lena dabei helfen wieder ihr Medaillon zu bekommen. Als sie die Videokassette ansehen werden wieder Erinnerungen an ihre Mutter in Lena geweckt. Und auch in dem Tagebuch ihres Vaters, das sie heimlich liest, erfährt sie, dass ihre Mutter an Elektrosensibilität litt und deshalb ihre Familie verlassen musste. Ihr Vater schreibt, was von einer Sekte, die sie regelrecht ergriffen hat. Was ist mit ihrer Mutter, warum hat sie Lena diese Nachricht zukommen lassen? Was steckt in diesem Medaillon? Und was hat es mit dieser Sekte auf sich?

    Meine Meinung:
    Ein interessantes Buch, das genau für jüngere Jugendliche ab 10–12 Jahre das richtige ist. So eine gewisse Spannung baut sich im Laufe des Buches auf, so das selbst ich jetzt gerne wissen möchte, wie das ganze weiter geht. Es geht um ein interessantes Thema nämlich Elektrosensibilität und wie dadurch eine Familie zerstört wurde. Aber auch ein Stück weit um Ängste, Sekten und Glauben, der allerdings in diesem Buch noch sehr zurückhaltend vorkam. Der Schreibstil ist sehr jugendlich, in kurzen Sätzen gehalten, so das diese manchmal sogar etwas unruhig wirken. Die Protagonisten der Zoomcrew haben mir sehr gut gefallen, sie sind sehr hilfsbereit und zuvorkommend. Dieses Buch ist eine Mischung aus Abenteuer, Spannung und einer kleinen beginnenden Liebesgeschichte. Ich denke das dieses Buch für Jungs und Mädchen gleichermaßen interessant sein könnte. Dem Autor bekannt von Tatort Drehbüchern und den „Kaminski Kids“ und selbst Vater von drei Kindern, merkt man, an das er sich gut in dieses Alter einfühlen kann. Der Plot ist für mich gegen Ende sogar noch interessanter geworden, so dass ich auf den nächsten Teil gespannt bin. Von mir bekommt das Buch gute 4 von 5 Sterne. Die Zoomcrew wird außerdem in den Social Media das ganze kreativ supporten, das ebenfalls im Buch angegeben ist.

  2. 4 von 5

    :

    Inhalt:
    An Lenas 16. Geburtstag bekommt sie ein rätselhaftes Medaillon ihrer Mutter, die vor Jahren die Familie verließ, und nun will Lena das Geheimnis dahinter lüften. Dabei stößt sie auf die Zommcrew, die ihr hilft das plötzlich gestohlene Medaillon zurück zu holen. Doch während sie dem Rätsel auf der Spur ist, muss sie nebenbei auch noch ihr Leben zu Hause meistern, inklusive neuer Stiefmutter, Stiefschwester und Co.

    Meine Meinung:
    Der Schreibstil des Buches ist extravagant und mal etwas ganz Neues, was sich besonders auch an lesefaule Teenager richtet. 😉
    Der Stil ähnelt einem Regiebuch bzw. ist so knapp geschrieben, wie die Inhalte von SMS und somit auch in Jugendsprache.
    Durch die Knappheit entstehen eventuell ein paar Logik-Fehler, auf der anderen Seite regt es dadurch aber auch an selber kreativ zu sein und das Bild für sich zu vervollständigen.

    Auch bei der Charakterisierung geht es nach dem Prinzip „weniger ist (manchmal) mehr“, wobei aber nicht daran gespart wird den Charakteren ihrer ganz besonderen Eigenheiten zu geben. Die Personen werden kurz charakterisiert, ansonsten ist Freiheit angesagt (abgesehen davon, dass sie indirekt charakterisiert werden durch ihr Verhalten, aber es erfolgt keine lange detaillierte Beschreibung).
    Das tolle für mich war, dass das Buch zwar kurz ist, aber man kann sich dadurch viele eigene Gedanken machen und verlängert/ vergrößert so die Abenteuererzählung.
    Trotz der Kürze kann man gerade die innere Haltung von Lena super nachvollziehen und sie ist realistisch dargestellt.

    Die Handlung geht rasant und nicht zu langweilig vonstatten (wobei es manchmal scheint, als ob sehr viel hintereinander passiert in sehr kurzer Zeit). Trotzdem gibt lustige und spannend Einzelheiten, die sich durch das Buch schlängeln und teilweise schon am Ende aufgelöst werden, teilweise sehr rätselhaft und offen bleiben. Das lässt ein am Ende mit so einigen Fragen stehen, die einen geradezu drängen den 2. Teil auch lesen zu wollen.
    (Erst war ich etwas enttäuscht, dass die Zoomcrew im 1. Teil nicht gleich aufbricht, wie im Buch-Trailer, trotzdem fand ich es ausreichend gefüllt mit mysteriösen Infos.)

    Christliche Themen (Vergebung, Demut, Nächstenliebe…) fließen sehr leicht – von Zeit zu Zeit – mit ein in das Geschehen, sodass es grundsätzlich für Christen und Nicht-Christen geeignet wäre, um sich mit dem Glauben zu beschäftigen. Außerdem ist die Hauptprotagonistin ebenfalls nichtchristlich und bietet so einen interessante Perspektive.

    Die Zielgruppe sind hauptsächlich Jugendliche. Das Buch scheint mir jedoch auch für jüngere „Teenagern“ bzw. ältere Kinder zu passen oder eben Leute, die es nicht zu spannend, aber rätselhaft genug haben wollen (eben eine Mischung aus etwas Thriller und Mystery). Für mich war es genau richtig viel Spannung und nicht so extrem, wie man sich das bei einem richtigen Thriller vielleicht vorstellt.

    Was mir hier noch fehlt ist ein wenig der Ort d.h. man bekommt Ansatz weise mit, dass es vermutlich in Amerika spielt und die Umgebung wird auch beschrieben, aber man muss sich da erst einmal reindenken.

    Fazit:
    Trotz kleiner Mängel (es ist einfach am Anfang ungewohnt) hatte ich Spaß beim Lesen und packend war es auch mit all den Rätseln und dem neuen interessanten Stil. Empfehlen kann ich es allen Detektiven, die gerne eine softe Spannung, ein wenig Romanze und viel zum Rätseln mögen.

  3. 4 von 5

    :

    Carlo Meier versucht sich in diesem Jugendbuch an einem ganz neuen Sprachstil, denn die ganze Sprache des Buches ist starkt verknappt und an Filmische Stilmittel angelehnt, dadurch taucht man in einen rasanten Roman ein, der mir teilweise so dynamisch war, so dass ich mich als Leser sogar etwas gehetzt gefühlt habe. Der Autor arbeitet zum Teil nur mit Wortgruppen oder gar einzelnen Wörtern, die Wie Gedankenfetzen wirken oder beschreibt wie aus Sicht eines Kameramannes. Ich fand es sehr interessant das Buch zu lesen und denke der Schreibstil spricht vor allem jugendliche Leser an aber auch all diejenigen die für neues offen sind.
    Inhaltlich hätte ich mir teilweise etwas mehr erhofft, mir persönlich bleiben zu viele Fragen offen um der Geschichte einen runden Abschluss zu geben. Der Grundgedanke des Romans ist auf jeden Fall sehr spannend und gut erzählt. Lea erhält zu ihrem 16 Geburtstag ein Amulett und eine Videokassette ihrer Mutter, die vor 12 Jahren verschwunden ist. Doch kurze Zeit später wird ihr die Kette unter seltsamen Umständen geklaut. Der größte Teil des Buches beschäftigt sich mit der Suche nach dem Amulett und dem Drahtzieher des Diebstahls, denn so erhofft sich Lea das Geheimnis ihrer Mutter zu lüften.
    Gut gefallen hat mir, wie der Autor die Personen darstellt, sie wirken auf mich lebendig und passen gut ins Bild, so konnte ich richtig vor Augen sehen wie chaotisch es bei Lea zu Hause zu geht. Besonders interessant fand ich Tom als Charakter, denn er verkörpert Freundschaft, Hilfsbereitschaft aber auch Nächstenliebe, Werte die in diesem Buch eine wichtige Rolle spielen.
    Leider blieben am Ende für mich zu viele Fragen offen, so dass ich trotz rasanten Verlauf der Geschichte den Eindruck hatte, dass eigentlich nicht viel passiert ist. Das Buch kann ich aber trotzdem empfehlen vor allem jüngeren Lesern, da es echt spannend geschrieben ist. Vielleicht sollte man warten bis die Folgebände erschienen sind um im Anschluss gleich weiter zu lesen, da sind dann auch die offenen Fragen nicht so schlimm.

  4. 4 von 5

    :

    „…Er hat keine Eile. Er lässt die Kräfte des Planeten für sich fließen. So trägt ihn die Erde fast von selbst zu seinem Ziel…“

    Es ist Lenas 16. Geburtstag. Sie sitzt gerade mit ihrem Vater und ihrer jüngeren Schwester Toyah am Frühstückstisch, als es klingelt. Ein Bote bringt einen Brief von einem Anwalt. Lenas vor 12 Jahren verschwundene Mutter hat dort eine Geschenk für ihre Tochter hinterlegt. Der Anwalt übergibt Lena eine Videokassette und ein Amulett.
    Der Autor hat einen ungewöhnlichen, aber spannenden Jugendroman geschrieben. Die Geschichte lässt sich schnell lesen.
    Ungewöhnlich ist die Handlung, die zwar im Hier und Jetzt spielt, aber eine Spur Mystik enthält. Zum einen ist ein Indianer aus dem Stamme der Yawani hinter Lenas Amulett her, zum anderen liegt über dem Verschwinden von Lenas Mutter eine geheimnisvolle Aura. Lena kennt weder Grund noch Ursache. Ihr Vater schweigt. Und dann lernt Lena Tom und seine Freunde kennen. Tom hilft ihr aus einer schwierigen Situation. Seine Selbstlosigkeit sorgte beim mir als Leser ab und an für Überraschungen.
    Ungewöhnlich ist auch der Schriftstil des Buches. Stellenweise liest es sich wie ein Drehbuch. Kurze Sätze und minimale Wortgruppen kennzeichnen diese Szenen. Das wirkt so, als solle dabei das Gesagte verstärkt und unterstrichen werden oder, anders ausgedrückt, eindringlicher dargestellt werden.
    Wenn von dem Yawani die Rede ist, klingt der Schriftstil mythisch oder philosophisch. Obiges Zitat ist ein Beispiel dafür.

    Andere Teile haben eine normale , fast rationale Erzählstruktur. Dazu passt folgendes Zitat:

    „…Durch die dünnen Wände dudelt ein Radio. Irgendwo im Haus weint ein Baby. Irgendwo stirbt ein Mensch. Irgendwo wird einer gemacht…“

    Einerseits wird dadurch das tägliche Geschehen in einem Mehrfamilienhaus wiedergegeben, andererseits versteht es der Autor, mit wenigen Worten die Vielfalt des Lebens zu beschreiben.
    Lenas Leben erfährt zu ihrem 16. Geburtstag eine weitere Wendung. Die neue Freundin des Vaters zieht mit ihren beiden Kindern ein. Ist der Termin schon keine glückliche Entscheidung, so sind es die familiären Auseinandersetzungen und die Anspruchshaltung der neuen Familienmitglieder noch weniger.
    Sehr gut dargestellt werden die Emotionen der Protagonisten. Während die Angst des Vaters um die Tochter nur durch sein Handeln sichtbar wird, werden bei Lena die Moment der Angst durch Blick in ihre Psyche knapp und präzise ausgedrückt.
    Als zusätzliches Stilmittel lässt der Autor Lena das Tagebuch des Vaters findet. So erhält sie einen ersten Eindruck davon, was zum Verschwinden der Mutter geführt hat. Gleichzeitig wird für mich als Leser die Angst des Vaters nachvollziehbar.
    Zu Beginn jedes Kapitels wird der Tag und die Uhrzeit angegeben. Damit lässt sich das Geschehen gut zeitlich einordnen.
    Es handelt sich um den ersten Band einer Trilogie. Deshalb lässt mich das Buch logischerweise auch mit etlichen offenen Fragen zurück. Ich wage sogar die Vermutung, dass manches nicht so ist, wie es im ersten Band scheint.
    Das Cover mit dem auffallenden Bild des Amuletts vor der eher grauen Stadt wirkt geheimnisvoll.
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Autor kreiert sehr unterschiedliche Protagonisten. Nicht alle habe ich in meinen Ausführungen erwähnt. Die Spannung ergibt sich aus dem Zusammenspiel und dem Gegeneinander der handelnden Personen und aus den offenen Fragen der Vergangenheit.

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Zusätzliche Informationen

BN204110
ISBN978-3-03848-110-2
AutorCarlo Meier
BuchreiheParadise Valley
Buchreihen Nr.1
ErscheinungsjahrFrühjahr 2017
UmschlagKlappenbroschur
Umfang240 Seiten
Format13 x 20,5 cm