Bernhard Meuser – Sternstunden

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Art.-Nr.: 204078 Kategorien: ,

Produktbeschreibung

Was hat eine junge Frau, die wie durch ein Wunder einen Fallschirmabsprung überlebt, mit Maria Montessori, der genialen Pädagogin, gemeinsam? Was verbindet John Rockefeller mit dem 13-jährigen Yehudi Menuhin? – Nichts. Oder doch dies: Dass sie alle ein wirkliches Wunder erlebt haben. Eine unerhörte Wendung der Dinge. Etwas, das ihr Leben auf den Kopf stellte, sie zu einem anderen Menschen machte. Bernhard Meuser hat über Jahre hinweg die wunderbaren Geschichten aus der Wirklichkeit gesammelt und veröffentlicht sie nun hier.

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2 Kundenbewertungen für Bernhard Meuser – Sternstunden

  1. 5 von 5

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    DAS BUCH DER GANZ NORMALEN WUNDER

    Bernhard Meusers Sammlung „normaler Wunder“ beinhaltet Geschichten über scheinbare Kleinigkeiten, die unglaublich Großes bewirken. Die „Protagonisten“ seiner insgesamt 35 wahren Geschichten sind ausnahmslos Menschen, von denen man schon gehört hat, bzw. Menschen, die aufgrund ihrer Taten zu deren Lebzeiten, oder danach, zu Berühmtheiten wurden.

    So berichtet der Autor beispielsweise vom Stammvater der Mendelssohn-Dynastie, der als vierzehnjähriger Junge im Herbst des Jahres 1743 zu Fuß von Dessau nach Berlin ging. Bernhard Meuser erzählt die Geschichte seiner Einreise und seiner Liebe zu seiner zukünftigen Ehefrau, Fromet Gugenheim.

    Er veranschaulicht jenen Augenblick im Leben der Mutter Teresa, als sie unter einem Guavenbaum in Kalkutta im Dezember 1948 beschließt, ihr Leben den Armen und Kranken in den Slums zu widmen. Ihre Devise lautete hierbei: „Gott wird sorgen. Believe me. Lass nie zu, dass jemand zu dir kommt, der nicht glücklicher von dir geht, als er zu dir gekommen ist.“

    In einer anderen Geschichte erfährt man die Hintergründe über die Geburtsstunde der Communauté de Taizé, wo ein idealistischer evangelischer Pastor aus der Schweiz namens Frère Roger Schutz das alte Klosterland von Cluny im August 1940 erwirbt, und so den Grundstein für diese Gemeinschaft legt.

    Bernhard Meuser widmet sich jedoch auch Künstlern, und erzählt beispielsweise vom Halbjuden und Überlebenskünstler Carl Zuckmayer oder Vincent Van Gogh. Man erfährt auch über den „wahren Robinson Crusoe“, einem Seemann namens Alexander Selkirk, der schließlich als Vorbild für den Roman Daniel Defoes diente.

    Der Autor schreibt auch über Karol Wojtyla, den späteren Papst Johannes Paul II, der als junger Priester der dreizehnjährigen Edyta aus dem Arbeitslager Tschenstochau das Leben rettete.

    Unter den fünfunddreißig beeindruckenden und teilweise sehr bewegenden Berichten hat mich besonders das Schicksal Mohandas Karamchand Gandhis berührt, als der Autor ein schicksalhaftes Ereignis während einer Zugfahrt im Juni 1893 wiedergibt, das in seiner Flüchtigkeit einem Flügelschlag eines Schmetterlings gleicht, und dennoch unfassbare Auswirkungen zeigte.

    Der Untertitel dieses Buches wurde sehr gut gewählt – denn „Das Buch der ganz normalen Wunder“ konzentriert sich auf Ereignisse, wo Gottes Eingreifen spürbar erlebt wurde und gravierende Einschnitte in das Leben von Menschen zur Folge hatte. Der Autor hat einen flüssigen Schreibstil, brachte viele Fakten, aber auch Emotionen in seine Geschichten ein und hat mich mit seiner Erzählung tief berührt.

    Die optische Gestaltung des Buchcovers hat mich ein wenig enttäuscht. Die große Menge an Textzeilen auf dem Cover auf dem weißen Hintergrund war für meinen persönlichen Geschmack zu sehr „Raum einnehmend“, es war eine kleine „Reizüberflutung“, das das Auge überfordert. Nimmt man jedoch den Schutzumschlag ab, offenbart sich ein wunderschöner, vor allen Dingen sehr edler Anblick – auf tiefroter Farbe werden in schlichten, silbernen Buchstaben der Name des Autors, Buchtitel und der Verlag genannt. Wie schade, dass dem Leser dieses prachtvolle Erscheinungsbild erst nach der Entfernung der Hülle erlaubt ist!

  2. 5 von 5

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    Sternstunden – Das Buch der ganz normalen Wunder

    Cover und Aufmachung:
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    Das Cover ist eigentlich für den Titel und den Inhalt viel zu lieblos und unscheinbar gestaltet. Etwas grafische Aufwertung hätte diesem Werk gutgetan. Nimmt man den Schutzumschlag jedoch ab, findet man den Titel in Silberschrift auf weinrotem Hintergrund, was sehr edel und optisch viel passender erscheint. Ansonsten ist das Buch ein solides Hardcover, wodurch dem Ganzen eine gewisse Wertigkeit verliehen wird. Ein Lesebändchen wäre noch eine passende Ergänzung gewesen.

    Inhalt:
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    Bernhard Meuser hat in diesem Buch 35 Geschichten über „normale Wunder im Leben“ gesammelt. Dabei sind berühmte Persönlichkeiten, wie Mutter Theresa, Konrad Adenauer u. v. m., aber auch weniger bekannte Persönlichkeiten mit beeindruckenden Geschichten vertreten.
    Dabei zeigt sich: Wunder müssen nicht zwingend „was Großes“ sein, durch Liebe, Leidenschaft, Ausdauer und Vertrauen in Gott kann man wunderbare Dinge erleben und selber (er)schaffen.

    Mein Eindruck:
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    Ich gebe zu, dass ich anfangs in den Geschichten „das Wunder“ gesucht habe und leicht enttäuscht war, weil ich besonders nach der ersten Geschichte dachte: „What’s the point“?, bzw. „Was will mir diese Geschichte sagen?“
    Das liegt daran, dass aufgrund des Titels meine Erwartungen etwas anders gelagert waren. Es sind eben wahre Geschichten, bei denen nicht zwingend wie im Märchen eines Tages der eine, wundersame Knalleffekt eine Wendung im Leben herbeiführt. Als ich dann weiter las, kam ich ins Grübeln und merkte, dass genau das in diesem Buch ausgedrückt werden soll.
    Die vielen Geschichten, die sich auch tatsächlich so zugetragen haben, erzählen von Menschen, die im Prinzip so sind wie Du und ich. Jeder findet mindestens eine Person, in der er sich ein Stück weit wiedererkennen kann. Fast alle Menschen haben gemein, dass die ursprünglichen Lebensumstände nicht unbedingt die besten sind. Aber alle schaffen es, durch Vertrauen in Gott und sich selbst ihr Leben zu meistern und am Ende entsteht etwas Besonderes, Wunderbares – nicht nur für sich, sondern auch für andere Menschen.
    Hinzu kommt der liebevolle Schreibstil von Herrn Meuser. Man taucht automatisch in die Zeit und ihre Geschichte ein und es gelingt ihm, viele Details so zu schildern, dass sich einem eine ganz neue Perspektive auf die Protagonisten der Geschichten offenbart. Adenauer, van Gogh und Mutter Theresa sind nur einige Beispiele, bei denen ich durch das Buch neue, unbekannte Einsichten in die Person bekommen habe, die mich sehr berührt haben.
    Diese Geschichten sind nicht nur unterhaltsam, sondern machen Mut und regen auf ihre Weise an, sich die kleinen Wunder im eigenen Leben bewusst zu machen und darüber zu freuen.

    Fazit:
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    Im wahrsten Sinne des Wortes „Wundervolle“ Geschichten, die einen berühren und Mut machen.

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Zusätzliche Informationen

BN204078
ISBN3-03848-078-9
AutorBernhard Meuser
ErscheinungsjahrFrühjahr 2016
UmschlagHardcover
Umfang224 Seiten
Format21,0 x 13,5 cm