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Ziemlich bester Schurke spricht bei Ballermann-Gottesdienst

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Als Buchautor Josef Müller («Ziemlich bester Schurke») mit seinem Rollstuhl am Ballermann von Mallorca im Sandstrand sitzt, trennen ihn nur zehn Kilometer von seinem alten Leben: Von seiner Yacht, den hübschen Frauen und der verzweifelten Suche nach Glück. Anfang August verschlägt es ihn zurück an den Ballermann – und er berichtet vor mehreren hundert Zuhörern, was ihn wirklich reich gemacht hat. 

Seit mittlerweile zehn Jahren organisieren junge Christen aus Deutschland und der Schweiz  um Gernot Elsner (Karlsruhe) während ihrer Sommerferien Strandgottesdienste am Ballermann. An acht Tagen im August finden seither insgesamt 16 Beach-Gottesdienste statt – unmittelbar vor der Bierhochburg «Megapark» an der Uferpromenade der Plaja de Palma, wo sich pro Gottesdienst mehrere hundert Besucher einfinden. Dorthin zog es auch am Wochenende um den 10./11. August Buchautor und Rollstuhlfahrer Josef Müller, der durch sein Buch «Ziemlich bester Schurke» und Auftritten in Talkshows der ARD, ZDF, MRD, SWR sowie Bibel TV und dem ERF Bekanntheit erlangte.

Mit dem Rollstuhl durch den hohen Sandstrand, das war eine Herausforderung, die der 64-jährige Münchner liebte. Zwei Hilfskräfte schoben ihn dabei durch den tiefen Sand. Auch die Themen der jeweils 30-minütigen Kurzgottesdienste waren genau nach seinem Geschmack: «Party, Sex und Sonnenbrand … und was Gott zu diesen Dingen sagen würde».

Müller sprach mit viel eigener Lebenserfahrung und Power über das Thema «Glück – und wo es im Leben zu finden ist» – die Besucher hörten am Strand und der Uferpromenade gebannt zu. Er selbst suchte das Glück im Geld, Reichtum und Besitz, aber auch im Alkohol, bei Frauen und in Drogen. Diesem Glück jagte er zeitlebens nach. Und doch war er im Innersten seines Herzens unglücklich. Anmerken ließ er es sich damals nicht. 

Nach seinem finanziellen Absturz, der im Gefängnis endete, besitzt Josef Müller heute kaum mehr solche Luxusdinge – aber er ist glücklich, frei von Sorgen aller Art und weiß sich geborgen in Jesus Christus. Das macht in heute zum reichsten Mann, teilte er am Strand vor dem Mikrofon mit. Als er erfuhr, dass Jesus auch für seine Sünden sein Leben gab und damit die Schuld vor Gott für ihn bezahlt hatte, traf es ihn wie einen Blitz. Er bereute, tat Buße und kehrte um von falschen Wegen. Heute erzählt er von seinem dekadenten Leben und von der Möglichkeit, dass jeder, auch die angetrunkenen Besucher am Ballermann, zu Jesus umkehren können. Dazu ermutigte er sie und verschenkte den Interessierten kleine Flyer mit seiner Lebensgeschichte (in Kurzform) mit dem Titel: „Vom FBI gejagt – von Gott gefunden“.

Einige Besucher gaben nach dem Vortrag ihr Leben an Jesus und es fanden viele Gespräche über das Thema „Glück“ mit den Besuchern und Team von jungen Christen statt. 

Josef Müller mit seiner Begleitung Sara Langhirt und dem Musiker Lorenzo di Martino.
© RoyalPictures

Mit Müller reiste eine Freundin aus Gröbenzell und ebenso Christin, Sara Langhirt, die anschließend ihre Befreiung vom Drogen- und Schönheitswahn ebenso spannend erzählte. Die 29-jährige alleinerziehende Mutter von drei Töchtern wollte sich in schwerer Depression vor vier Jahren das Leben nehmen. Als Jesus in ihr Leben kam, wurde sie komplett von ihrer Depression und allen anderen Süchten geheilt.

Über den Autor

Josef Müller (65) war ein betrügerischer Steuerberater und ist als «Ziemlich bester Schurke» bekannt geworden, der im Rollstuhl sitzt. Heute redet er über die verändernde Liebe Gottes und ist als gefragter Redner in ganz Deutschland und der Schweiz unterwegs.

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