Fontis-Blog

Weihnachten mit Susanne Wittpennig

Bestseller-Autorin Susanne Wittpennig („Maya und Domenico“, „Time Travel Girl“) verrät im Gespräch mit Fontis, wie sie Weihnachten feiert, warum Norweger Wikinger-Mägen haben müssen und was sie dazu bewogen hat, eine Trilogie über Zeitreisen zu schreiben.

 

Wo und wie feierst du Weihnachten? Was ist dabei besonders wichtig?
Heiligabend feiere ich mit meiner Mutter, und an Weihnachten gibt es das jährliche traditionelle Familienessen. Und am zweiten Weihnachtstag feiere ich normalerweise mit der Familie meines „Gottimeitli“ (Patenkind). Dieses Jahr wird es ein bisschen anders, weil einige Familienmitglieder am ersten Weihnachtstag nicht können. Da verschiebt sich der Rhythmus. Ich bin in einem Alter, wo ich jedes Jahr denke, dass man die Familie und besonders die älteren Mitglieder genießen muss, solange man sie noch hat.

Was war dein schönstes Weihnachten? Was hat es so eindrücklich gemacht?
Als mein Bruder und ich am Tag des Heiligabends mit meinem Vater nach Rheinfelden baden gingen und schon voller Vorfreude auf den Abend waren. Ich erinnere mich einfach daran, dass ich den ganzen Tag so glücklich und gespannt war. Meine Eltern haben es geschafft, Weihnachten für uns Kinder immer sehr spannend zu machen.

Du hast lange in Norwegen gewohnt: Feiern die Norweger Weihnachten anders als die Schweizer?
Nicht viel anders, aber sie haben im Gegensatz zu uns Schweizern ihr traditionelles Weihnachtsessen: Entweder Ribbe (Rippchen) oder Pinnekjøtt (gepökelte Lammrippe). Die Norweger, von jung bis alt, lieben es – allerdings muss man als Wikinger geboren sein, um das wirklich essen zu können. Und sie hängen gern ihre Flagge an den Weihnachtsbaum – ich hingegen hab noch nie einen Weihnachtsbaum mit lauter Schweizer Fähnli gesehen.

In deinem aktuellen Buch „Time Travel Girl“ bastelt sich ein junges Mädchen eine Zeitmaschine und trifft ihr älteres Ich. Wie bist du darauf gekommen, eine Liebesgeschichte mit Zeitreise zu schreiben?
Ich war schon immer ein grosser Fan von Zeitreisegeschichten – mein Lieblingsfilm ist ja „Zurück in die Zukunft“. Und die Liebesgeschichte war mir wichtig, weil es dabei eben um die Frage geht, ob Liebe auch die Zeiten überdauern kann. Heutzutage werden Beziehungen ja immer schnelllebiger und kaum ein Paar bleibt ein Leben lang zusammen. Und trotzdem suchen wir alle nach der großen Liebe. Nur – werden wir sie finden? Um solche Fragen geht es unter anderem.

Im Frühjahr erscheint der 2. Teil deiner Trilogie, darauf folgt dann das Finale. Hast du schon eine Idee für eine neue Serie?
Die allererste Geschichte, die ich zusammen mit meinem Bruder erfunden habe, ruht noch immer in meiner Schublade. Sie war vor „Maya und Domenico“ da und eigentlich bin ich ihr schuldig, auch sie eines Tages aufzuschreiben. Ich lasse mir dafür aber noch etwas Zeit, da ich sie sehr sorgfältig ausarbeiten will. Diese wäre dann wohl im Fantasy/Adventure-Bereich anzusiedeln.

Über die Autorin
Aus Susanne Wittpennigs Feder stammt die beliebte Romanserie "Maya und Domenico".  Nach 9 Bänden war es Zeit, sich an neue Projekte zu wagen. In ihrer neuen Trilogie "Time Travel Girl" lässt sie ihre Figuren eintauchen in eine spannende Reise zwischen Zeit und Raum …

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