Fontis-Blog

Unsere Autoren hautnah: Leo Bigger (Teil 3)

Was bedeutet Dir «geistliches Leben», und wie gestaltest Du es am liebsten?
 Für mich gilt: «Alles ist geistlich!» Darum versuche ich, in meinem Alltag auch mit dieser Einstellung zu leben und auch alles zu genießen.
 Gibt es einen Autor, eine Autorin, die Du unbedingt noch treffen möchtest in Deinem Leben? Oder einen Musiker, einen Künstler?
 Mein Gebet ist immer: «Gott, bitte überrasche mich heute!» So bin ich offen und gespannt auf alle Kontakte, die Gott mir über den Weg schickt.
 Vom Schreiben kann man ja nur in den seltensten Fällen leben. Was machst Du beruflich, welches ist Dein finanzielles Standbein?
 Ja, zum Glück bin ich als Pastor angestellt und erhalte meinen Lohn der Kirche. Die ganzen Rechte und Tantiemen der Bücher habe ich der Kirche abgetreten. Sie gehören mir nicht mehr! Alles, was ich jedes Jahr als Lohn bekomme, ist ein Sack «Basler Läckerli» vom Fontis-Verlag, und sogar den verschenke ich jedes Jahr an meinen Ghostwriter! [Oh, lieber Leo, da erwischt Du uns jetzt aber auf dem falschen Fuß. Ende 2014 haben wir wegen der vielen Arbeit auf unseren Tischen total vergessen, unseren liebsten Autorinnen und Autoren den traditionellen Sack Läckerli zu verschicken! Wir streuen Asche auf unser Haupt und wollen uns 2015 wieder bessern! Und Ihr wart auf Diät und habt nicht einmal geklagt! Chapeau! Der Verlag.]
 Wie ist das Thema «Glaube» überhaupt in Dein Leben gekommen?
 Ich bin katholisch aufgewachsen, und wir waren als ganze Familie in der Kirche aktiv. Der Glaube an Gott war mir immer wichtig, und zu Jesus bin ich mit 18 durch einen Freund gekommen.
 Inwiefern haben das Schreiben Deiner Bücher und die Reaktionen der Leserschaft und der Öffentlichkeit Dein Leben verändert?
 Es hat mich nicht verändert, weil es eben Predigten sind, die ich so oder so gehalten hätte. Doch das Predigen ist ja immer ein Dialog, bei dem das Feedback der Leute immer zurückkommt, und ich bin einfach froh, dass ich ein Motto definiert habe: Dass ich immer ein Lernender bin und die beste Predigt erst noch gehalten und das beste Buch erst noch geschrieben werden wird. Also: Das Beste kommt erst noch.
 Hast Du ein Lebensmotto, das dauernd in Deinem Herzen und Deinem Kopf drin ist?
 Ich möchte Jesus bis ans Ende meines Lebens leidenschaftlich lieben und alles, was ich bin und an Talenten habe, einsetzen, um Menschen den Glauben an Gott zu zeigen und ihren Glauben zu vertiefen.
 Was ist Dir in Bezug auf Deine Bücher speziell wichtig?
 Dass die Leserinnen und Leser Hoffnung und Mut bekommen, im Tiefsten zu glauben, dass sie ein Meisterwerk Gottes sind.
 Wieviel von Dir selbst ist eigentlich in Deinen Büchern drin?
 Ich hoffe, da sind an die siebzig Prozent Leo drin.
 Gibt es etwas, das Du den Leserinnen und Lesern unserer Fontis-Website noch mitgeben möchtest?
 Höre nie auf, Jesus zu lieben – bis ans Ende deiner Tage.
Lieber Leo, wir vom Fontis-Verlag danken Dir herzlich für dieses Interview und freuen uns auf weitere gemeinsame Bücher und Begegnungen. Wir wünschen Dir, Deiner Susanna, Deiner Familie, Deinem ganzen Team (Ghostwriter inklusive!) und Eurer Kirche Gottes Segen, Schutz und Führung. Mögt Ihr frisch bleiben und auch weiterhin für viele Menschen eine Belebung darstellen!
Verantwortlich für die Fragen: Christian Meyer, Abteilungsleiter Lektorat, und Johannes «Jonny» Grapentin, Marketing Fontis-Verlag.
Hier geht’s zurück zum zweiten Teil des Interviews
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