Fontis-Blog

Unsere Autoren hautnah: Hanna Z. Miley (3)

Vom Schreiben kann man ja nur in den seltensten Fällen leben. Was machen Sie beruflich, welches ist Ihr finanzielles Standbein?
In den letzten 43 Jahren, unser ganzes Eheleben hindurch, haben George und ich durch großzügige Gaben von Kirchen und Einzelpersonen die reale und greifbare Fürsorge Gottes erlebt.
Wie ist das Thema «Glaube» überhaupt in Ihr Leben gekommen?
​In meiner Kindheit und Jugend habe ich mein Herz mehrere Male dabei ertappt, wie es sich seltsamerweise zu Jesus hingezogen fühlte. Zwischen meinem zwanzigsten und dreißigsten Lebensjahr kam ich dann ganz persönlich mit Seiner Vergebung in Kontakt. Das bewog mich dazu, mein Leben in die Sicherheit und Geborgenheit Seiner Hände zu legen.
Inwiefern haben das Schreiben Ihrer Bücher und die Reaktionen der Leserschaft und der Öffentlichkeit Ihr Leben verändert?
​Ich schäle wie eh und je meine Kartoffeln und stopfe die Wäsche in die Waschmaschine … Aber dass jetzt völlig fremde Leute mein Privatleben kommentieren, das ist schon eine neue Erfahrung!​
Haben Sie ein Lebensmotto, das dauernd in Ihrem Herzen und Ihrem Kopf drin ist?
​Aber ja. Es lautet: «Herr Jesus Christus, hab mit mir Sünderin Erbarmen.»
Was ist Ihnen in Bezug auf Ihre Bücher speziell wichtig?
​Die Begegnung mit Menschen. Und dass diese Geschichten über den Schmerz, die Kämpfe und die Verzweiflung gehört werden. Aber mein großes Thema lautet: Vergebung. Mein größter Wunsch für meine Leser ist, dass sie, während sie meine Reise im Buch mitverfolgen, ihren eigenen Weg der Vergebung finden, den Weg der Heilung und der Freiheit.
 Gibt es etwas, das Sie den Leserinnen und Lesern unserer Fontis-Website noch mitgeben möchten?
Mein Buch zu schreiben, kam für mich einem Heilungsprozess gleich. Die Schmerzen der Vergangenheit, die ich tief in mir drin vergraben hatte, wurden ans Tageslicht gebracht. Ich konnte die Wunden meiner Bitterkeit zum Kreuz von Jesus bringen. Und ich konnte dank dem Umstand, dass ich danach den Tätern vergeben konnte, Befreiung und Heilung erleben. Etliche englischsprachige Leser haben die Traurigkeit und den Schmerz, den sie empfanden, als sie beim Lesen versuchten, sich innerlich mit mir auf meine intensive Reise zu begeben, mit mir geteilt. Sie konnten empathisch reagieren. Aber bei meinen deutschen Leserinnen und Lesern ist das natürlich nochmals etwas anderes. Da kommt noch eine andere, tiefere Dimension hinzu. Ihnen biete ich Ermutigung an: Letztendlich ist meine Geschichte erlösend – Asche wurde durch Schönheit ersetzt [vergleiche Jesaja 61,3f.).
Liebe Hanna​, wir vom Fontis-Verlag danken Ihnen herzlich für dieses Interview. Sie und Ihr Mann George haben in den letzten 45 Jahren schon in unzähligen Ländern dieser Welt von Gottes Eingreifen und von der Kraft der Vergebung und Versöhnung erzählt. Möge Sein Segen auch weiterhin mit Ihnen sein.
Verantwortlich für die Fragen: Christian Meyer, Abteilungsleiter Lektorat, und Johannes «Jonny» Grapentin, Marketingabteilung Fontis-Verlag.
Hier geht’s zurück zum zweiten Teil des Interviews
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