Fontis-Blog

Unsere Autoren hautnah: Daniel Kowalsky

Unser Autor hautnah: Daniel Kowalsy

Wie bist Du dazu gekommen, Autor zu werden?
Während meiner Abi-Zeit habe ich schon gerne Geschichten geschrieben. 1992, während eines Lehrerpraktikums in Brasilien sollte ich meinen Schülern Geschichten erzählen. Da ich keine kannte, habe ich angefangen Geschichten zu erfinden. Diese kamen bei den Schülern so gut an, dass ich den Entschluss fasste, Autor zu werden. Nachdem mich meine beiden Jungs (damals 9 und 11) bestürmt haben, das endlich zu machen, habe ich mich hingesetzt und „Die Jagd auf Joe Hart“ geschrieben. Das war 2009.
Mittlerweile zählt die Reihe fünf Bände und es gibt auch ein Hörbuch. Wie geht’s weiter mit Joe Hart?
Das kann ich noch nicht sagen.
Woher nimmst Du die Ideen zu Deinen Geschichten?
Jedes Mal, wenn ich an einem fremden Ort bin, überlege ich mir eine spannende Geschichte. Das geschieht durch Eindrücke, die ich dort erlebe. Oft brauche ich nicht mehr groß zu überlegen, das kommt dann von selbst. Fantasie hatte ich schon immer.
Gibt es Autoren, die Deine Bücher beeinflussen?
Inspirieren lasse ich mich von Enid Blytons Abenteuerreihe und Robert Ludlungs Geschichten. Und natürlich durch Abenteuer-Filme.
Hast Du Deine Geschichte schon vor dem Schreiben schon fertig im Kopf?
Die Handlung entwickle ich während dem Schreiben. Das ist wichtig für mich, damit es authentisch rüberkommt.
Was ist das schönste für Dich als Autor?
Wenn ich selbst in der Geschichte stecke und die Spannung erlebe. Wenn ich merke, dass eine Story mich selbst vom Hocker reißt dann ist sie meistens gut.
Kannst Du Dir auch vorstellen andere Geschichten außer Joe Hart zu schreiben?
Ja, auf jeden Fall. Ich habe da einige Idee, aber die sind noch geheim (lacht).
Du sprichst viel von Abenteuern. Wie wichtig sind Abenteuer für Dich persönlich?
Besondere Freude habe ich an Kanu- und Wildwasserfahrten. Oder mit dem Fahrrad loszufahren und nicht zu, wissen wo man übernachtet. Das finde ich spannend.
Du fährst Fahrrad, ohne vorab zu wissen, wo Du auf Deiner Tour übernachtest? Erzähl doch mal.
(lacht) Ja! Einmal bin ich in die Schweiz gefahren. Als es dunkel war, habe ich mich auf einer Alm umgeschaut und schließlich im Kuhstall übernachtet.
Bei den Kühen?
Nein, die Kühe haben wir erst hinausgetrieben, die haben die Nacht in einem Unterschlupf verbracht. Der Bauer war weit weg (lacht).
Außer Übernachten im Kuhstall: Welche Abenteuer willst du noch erleben?
Ferne Länder bereisen und andere Kulturen kennenlernen. Und danach: Abenteuer-Geschichten schreiben. Drachenfliegen und Fallschirmspringen würde ich auch gerne mal machen.
Du bist ganz schön mutig. Keine Angst?
Das ist doch der Reiz, wenn man sich fürchtet und es trotzdem macht. Leichtsinnig bin ich nicht, es gibt auch Grenzen.
Welche Abenteuer-Grenzen hast Du Dir gesetzt?
An Fassaden hinaufklettern – das wäre mir zu heftig.
Musst Du auch mal wegen Deiner Abenteuerlust gebremst werden?
Beim vierten Joe-Hart-Band saß ich während des Familienurlaubs in Südfrankreich mit dem Laptop am Strand. Da war es gut, dass meine Lieben mich gebremst haben.
Noch eine Frage, die unsere jungen Joe-Hart-Leser besonders interessiert: Kommen Julia und Joe noch zusammen?
Das bin ich den Lesern schuldig.
Dann gibt es doch noch einen nächsten Band?
Sollten es einen nächsten Band geben, wird diese Frage auch beantwortet.

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