Fontis-Blog

Raphael Müller: Urlaub vom Alltagsgestrüpp aus Unvermeidlichkeiten

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Sommer, Sonne, Urlaub – endlich Zeit, um die Seele baumeln und die Gedanken schweifen zu lassen. So zumindest hat unser Autor Raphael Müller seinen Urlaub unter Palmen verbracht und eine Reflexion über die Auszeit vom „Alltagsgestrüpp“ geschrieben.

 

Zum Glück durchbricht Urlaub dann und wann das Alltagsgestrüpp aus Unvermeidlichkeiten
und sorgt für ein überfälliges Reset. Dies macht freilich nicht alles wett,
doch birgt es die Chance, Neues zu sehen und Neues zu denken,
sofern wir mehr tun, als uns abzulenken.
Manchmal ist Weniger tatsächlich mehr, denke ich chillosophierend auf meiner Liege am Strand.
Der Wind ist schon allerhand,
beutelt raschelnd die Palmzweige hoch über unseren Köpfen und verleitet jene zum Fliegen, die hier Kitesurfen.
Die Brandung sorgt für entsprechendes Getöse,
ich bin ihr darum nicht böse,
finde es hallend in meinen Tagträumen wieder
und dichte heimlich neue Lieder.
Sie handeln von Gottes kreativer Schöpferkraft
und all dem Schönen, das er für uns schafft.
Ich staune wie so oft, ob seiner Güte
und, dass er sich schon um uns mühte, als wir noch nichts dergleichen ahnten.
Betend verbringe ich Zeit mit meinem HERRN,
möchte ihn jede Sekunde ehren.
Sonnenstrahlen streicheln mich, windbewegt und wärmen meine Seele.
Da ich selbst nicht gehe, ja nicht einmal stehe, laufe ich auch nicht Gefahr, mich in dem Trubel abzulenken,
der Fülle von Angebot, mit welchem Hotels ihre Gäste beschenken, Beachtung zu schenken.
Nichts trennt mich an diesen Urlaubstagen
von den erfreulich heilsamen Gedanken,
die dank IHM tief sind und weit wie das Meer vor meinen Augen.
Mit der Zeit sind es auch konkrete Themen,
die sich im Takt der Wellen bewegen,
ein neues Buchthema formt sich in Gedanken heraus, das ist ein Segen,
schließlich möchte ein Schreiberling schreibend etwas bewegen und ich benötige eine Beschäftigung zuhaus‘.

Über den Autor

Raphael Müller ist postmoderner Chillosoph, Autist, Epileptiker, Rollstuhlfahrer, Buchstabentänzer, Wortakrobat und Jesus-Liebhaber. Er hat mit „Asa und Gasa“ eine bisher dreiteilige „Zwergensaga“ für Kinder und Jugendliche geschrieben und bereits seine Autobiografie „Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“ veröffentlicht.

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