Fontis-Blog

Raphael Müller: Hitzewelle

Schwimmende Ananas im Pool Sommer Raphael Müller

Im Winter wird er herbeigesehnt, ein halbes Jahr später beklagt – der Sommer. Raphael Müller lässt die diesjährige Hitzewelle mit warmen Gedanken ausklingen.

Es ist Sommer – endlich und gründlich! Intensiv flirrt die Hitze, die Luft steht still, weil der Wind in den Urlaub will, Eisverkäufer haben Hochsaison und im Badesee hat kein Fisch mehr Platz, ein Fleckchen Schatten mutiert zum Schatz, es flimmert der Asphalt und es jammert alsbald fast jeder, der noch vor kurzem bibbernd über die Kälte klagte. Kaum jemand, der nicht sagte, dass der Sommer seine liebste Jahreszeit sei, sofern man ihn im Winter befragte. Wehe jenem, der es wagte, nicht über die Hitze zu klagen …

Soviel ist sonnenklar, wir Deutschen sind schon sonderbar! Barfuß am Strand und in den Schuhen, die Urlaubszeit ist kostbar, die soll sich lohnen. Der Deutsche investiert gerne und viel in sein Urlaubsziel. Es scheint ein beliebtes Gesellschaftsspiel, welches jeder für sich gewinnen will. Dort soll es schön sein und, wie jeder weiß, auch gerne heiß. Man gönnt sich jeden Tag ein Eis und erträgt würdevoll die Hitze. Ohne Witze! 

Also mal ehrlich, Sommerwetter ist doch genial, auf Balkonien ebenso wie in Spanien, in Terrassenland und in Griechenland. Zum Abkühlen steht schon bald der Herbst bereit, denn es gibt mehr als eine Jahreszeit! Wie gesagt: Das Vergnügen ist endlich. Wir sollten es genießen und zwar gründlich und in vollen Zügen!

Über den Autor

Raphael Müller ist postmoderner Chillosoph, Autist, Epileptiker, Rollstuhlfahrer, Buchstabentänzer, Wortakrobat und Jesus-Liebhaber. Er hat mit „Asa und Gasa“ eine bisher dreiteilige „Zwergensaga“ für Kinder und Jugendliche geschrieben und bereits seine Autobiografie „Ich fliege mit zerrissenen Flügeln“ veröffentlicht.

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