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Podiumsdiskussion: Braucht es das Christentum noch?

Podium Giuseppe Gracia-2

Zur Veröffentlichung des Romans «Der letzte Feind» lädt Giuseppe Gracia zu einer Lesung mit Podiumsdikussion nach Luzern ins Auditorium der Luzerner Zeitung AG ein.
Mit dabei:

  • Erzbischof Thomas Gullickson (Apostolischer Nuntius und Botschafter des Papstes) 
  • Marianne Binder-Keller (Nationalrätin CVP)
  • Giuseppe Gracia (Schriftsteller und PR-Berater)
  • Jérôme Martinu (Chefredaktor Luzerner Zeitung & Moderator des Abends)

Ausgangspunkt des Podiums ist der neue Roman von Giuseppe Gracia, «Der letzte Feind», der im Umfeld des Vatikans spielt. Streitfragen aus dem Buch: Hätte es die Freiheitsgeschichte des Westens nie gegeben, wäre Religion nicht von Vernunft und Aufklärung zurückgedrängt worden? Oder ist das Christentum im Gegenteil der geistig­moralische Boden von Aufklärung und Freiheit? Wird es ein atheistisches Westeuropa schaffen, der Globalisierung und Digitalisierung ein menschliches Gesicht zu geben – oder braucht es das Christentum, um eine humane Gesellschaft zu erhalten?

Datum: Dienstag, 23.06.2020
Beginn: 18.30 Uhr
Veranstaltungsort: Auditorium der Luzerner Zeitung AG, Maihofstrasse 76, 6006 Luzern

Zum Roman «Der letzte Feind»:

Unter der Führung eines neuen Papstes – für viele ein rückständiger Traditionalist – plant die katholische Kirche in Rom das «Dritte Vatikanische Konzil»: eine Versammlung von über 3.000 Bischöfen und Kardinälen aus aller Welt, geprägt von heftigen Richtungskämpfen. Bereits im Vorfeld kommt es zu mysteriösen Todesfällen und schliesslich, während des Konzils, zu einem brutalen Anschlag.

Mitten im Sog der Ereignisse: ein atheistischer Journalist, der dem gewaltsamen Tod seines Jugendfreundes, eines Priesters, auf die Spur kommen will. Ein altgedienter Exorzist, der den Papst aus früheren Missionszeiten in Afrika kennt und ihm dabei hilft, eine weltweite Verschwörung aufzudecken. Eine idealistische Römerin, die der Wahrheit gefährlich nahe kommt. Eine internationale Stiftungsgruppe, welche die Menschheit verbessern und mit drastischen Mitteln gegen die Armut auf der Welt vorgehen möchte. Ein grosser deutscher Kardinal, der die Kirche von Grund auf reformieren will, um sie mit der Moderne zu versöhnen. Und sein gefürchteter Gegenspieler, der nicht die Kirche, sondern die Gesellschaft von Grund auf reformieren will. 

«Der letzte Feind» ist ein philosophischer Thriller zwischen Technikgläubigkeit und Christentum, zwischen Humanismus und globaler Totalverwertung des Menschen. Grandios ausbalanciert und inszeniert.

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