Fontis-Blog

Jon Bauer: Das erste Patenkind bleibt unvergessen

World Vision_Patenkind-Phanny-Jon-Bauer-Kambodscha

An das erste World Vision-Patenkind seiner Familie kann sich Jon Bauer, kanadischer Musiker und überzeugter Christ, noch genau erinnern: Es war Evelyn, ein Mädchen aus Guatemala. Inzwischen unterstützt er seit zehn Jahren die Arbeit der Kinderhilfsorganisation in seiner Heimat und auch in Deutschland. Im September ist er wieder gemeinsam mit World Vision auf Tour in Süddeutschland.

«Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr für mich getan», heißt es in der Bibel und diesen Ansatz der Nächstenliebe lebt Jon Bauer mit seiner Familie unter anderem ganz praktisch, indem sie Paten von inzwischen 16 Kindern in verschiedenen Teilen der Welt sind. Vielen Kindern in den ärmsten Regionen verhelfen World Vision-Patenschaften zu Bildung, sauberem Trinkwasser und einer ausgewogenen Ernährung. Der erste Schultag, der erste Brunnen in der Gemeinde, die erste gute Ernte, von der alle satt werden, sind Erlebnisse, die die Patenkinder für immer prägen und ihnen eine Zukunft ermöglichen. 

«Wir haben Evelyn besuchen können und gesehen, was für einen Unterschied unsere Patenschaft in ihrem Leben und in dem ihrer Familie und Gemeinde gemacht hat», berichtet er über seinen Aufenthalt in Guatemala, bei dem er sich mit eigenen Augen davon überzeugen konnte, wie Patenschaft bei World Vision wirkt. 

An der Arbeit der Kinderhilfsorganisation schätzt er besonders den umfassenden Ansatz: Nicht nur dem einzelnen Patenkind wird geholfen, sondern auch dessen Familie und der ganzen Gemeinde. Viele Patenkinder seiner Familie hat er selbst besucht und empfand jedes Treffen einzigartig: «Jedes Mal, wenn wir eines unserer Patenkinder besuchen, ist das eine sehr intensive Erfahrung.»

Inzwischen war er neben Guatemala auch in Projekten in Afrika, in der Dominikanischen Republik und zuletzt in Kambodscha vor Ort. Stets konnte er sich selbst davon überzeugen, wie World Vision ganze Gemeinden entwickelt und Menschen aus der Armut holt: «Durch World Vision werden sie zu selbstständigen, ganzheitlichen Persönlichkeiten, die die Kraft und das Wissen haben, daran mitzuwirken, dass ihre Familien und Gemeinden aufblühen.»

Erst im Januar war er unterwegs in Kambodscha, um die beiden Patenkinder der Familie, Phanny und Tong, zum ersten Mal zu treffen – ein Mädchen und ein Junge, die beide so alt sind wie seine eigenen Kinder. Die erste Begegnung ist für Pate und Patenkind immer ein großer Moment. «Es war ein besonderes Erlebnis, Zeit mit ihnen und ihren Familien zu verbringen und zu hören, wie World Vision ihre Leben verändert hat», erzählt der Musiker. Immer mit dabei – seine Gitarre. Für seine Patenkinder und die ganze Gemeinde hat er vor Ort gespielt und gesungen.

Auch in Deutschland wird er über Gott, die Liebe und die Anbetung singen. Ab 25. September ist er auf seiner Family Collective Tour unterwegs – eine Jubiläumstour, denn sie führt ihn bereits zum zehnten Mal durch Deutschland, in dem er familiäre Wurzeln hat. 

«Ich fühle mich mit den Menschen in Deutschland verbunden und habe den tiefen Wunsch, sie nicht nur dazu zu ermutigen, ihre Anbetung in der Kirche zu singen, sondern ihren Glauben auch sehr praktisch zu leben.» In den Patenschaften sieht er eine wunderbare Möglichkeit dazu. Viele Kinder wurden durch seine Konzerte inzwischen zu World Vision-Patenkindern: «Ich bin sehr glücklich, dass über 1.000 Kinder einen Paten gefunden haben, weil ich meine Musik spielen und die Geschichte unserer Familie an vielen Orten in Deutschland erzählen konnte.»

Haben Sie oder Ihre Gemeinde Interesse, dass zukünftige Jon Bauer-Konzerte auch in Ihrer Gemeinde stattfinden? Dann kontaktieren Sie World Vision unter events@worldvision.de

Über die Autoren

World Vision ist ein Kinderhilfswerk mit über 60 Jahren Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit. Weltweit setzt sich World Vision für eine bessere Zukunft von Kindern ein, dabei sind Kinderpatenschaften ein Schwerpunkt. Für 30 Euro im Monat kann jeder eine Patenschaft übernehmen, die dem Patenkind, seiner Familie und seinem Umfeld zugute kommt.

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