Fontis-Blog

Andreas Meißner: Heilung auf einer Westernpferde-Ranch

Pferde, Cowboyhüte und eine Westernranch – mitten in Sachsen ist das ungewöhnlich. Ungewöhnlich auch, weil es sich um eine Ranch handelt, auf der gebetet wird. Denn Sachsen ist eines der atheistischen Bundesländer Deutschlands. Doch auf der Ranch von Franz und Andrea Lermer geschehen ungewöhnliche, göttliche Dinge.
Von Andreas Meißner
An einem Freitagmorgen ging es los – aus dem Südschwarzwald ca. 650 Kilometer nach Hainichen (Sachsen). Wir gehörten zu einem Team rund um Christoph und Utta Häselbarth, das von Franz und Andrea Lermer eingeladen war, auf ihrer Westernpferderanch „Horse4C“ ein Heilungsseminar abzuhalten.
Die Begrüßung fiel zünftig aus: Franz und Andrea standen auf dem weitläufigen Areal in Cowboyhüten und dem entsprechenden Outfit vor uns – wie in alten Westernfilmen. Die beiden waren hervorragende Gastgeber. Ihre Freundlichkeit und Offenheit blieb bis zur Abfahrt am Montagmorgen authentisch und einfach wohltuend.
Vor dem Seminar erzählten uns Franz und Andrea Lermer ihre teils dramatischen Lebensgeschichten, nahmen uns hinein in ihre jeweiligen Partnerverluste und teilten ihre starken Gotteserfahrungen mit uns. Aus allem Leid wuchs dann die Arbeit auf der „Horse4C“-Ranch, auf der ganz verschiedene Menschen Lebenshilfe durch die Lermers erfahren.
Das Heilungsseminar war eine Art Pilotprojekt für die Gastgeber. Von den bunt zusammengewürfelten Musikern der Worship-Band über die Administration bis hin zum Toilettenwagen und der gastronomischen Versorgung lief alles für die Gäste reibungslos ab. Da muss einfach Gott die Hand im Spiel gehabt haben. Das ist auch das Lebensmotto der Lermers: Auf Gott hören und einfach die Dinge gehorsam im Leben umsetzen – das bleibt spannend und liefert überraschende „Ergebnisse“.
Verschiedene Referenten nahmen die ca. 100 Gäste in biblische Grundsätze mit hinein, wobei es auch einen Praxis-Teil gab: Gott heilte Menschen. Von akuten Gelenk- oder Gliederschmerzen, Migräne, Tinnitus, Allergien (mit anschließendem Ess-Test der Früchte oder Nahrungsmittel, die sie vorher nicht vertrugen) und vielem anderen (z.B. Traumata). Die Offenheit der Teilnehmer nahm mit jeder Stunde zu: Ja, Jesus heilt auch heute noch und tut das gerne!
Zahlreiche Zeugnisse von Heilungen wurden im Plenum im Saloon erzählt oder aufgeschrieben. Auch Franz und Andrea waren sehr berührt, wie Gott dieses Projekt, das er ihnen auf ihr Herz gelegt hatte, segnete.
Mich selbst hat – wieder einmal – berührt, wie viele Lasten Menschen mit sich herumtragen: Lebensschicksale, Krankheiten, Verbitterungen und innere Nöte. Aber Gott ist gut und heilte an vielen Stellen. Und immer motiviert dabei – die Lermers. Als Gastgeber, Redner, Beter. Wie sie ihren Glauben in Abhängigkeit von Gott direkt leben, hat mich selbst neu motiviert. Insofern war das erlebte Wochenende auf der Ranch ein Höhepunkt und eine Lehrstunde, wie Gott sein Reich in Sachsen baut. Dabei gebraucht er Menschen, die durch Tiefen gingen, aber trotzdem mit Gott weitergehen.

 

Andreas Meißner ist Maschinenbauingenieur, verheiratet und hat fünf erwachsene Kinder und sechs Enkel. Seit zwei Jahren arbeitet er vollzeitlich im Josua-Dienst (Strittmatt).

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