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7 Wege, um Gott zu begegnen

Banner 7 Wege um Gott zu begegnen

Gott begegnen – aber wie? Andrea und Franz Lermer haben gemeinsam 7 Punkte erkannt, die sie näher zu Gott gebracht haben. Sie nennen es „Die sieben Säulen des Tempels“. In diesem Beitrag erklären sie, was sie damit meinen.

 

Der Apostel Paulus war ein Gigant des Glaubens. Von ihm sind zahlreiche bedeutende Schriften überliefert. Einer seiner gewaltigen Sätze steht im ersten Brief an die Korinther. „Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass Gottes Geist in eurer Mitte wohnt?“ (1. Korinther 3,16; Hfa). Das ist eine starke Aussage. Ein echter Hammer. Allerdings ist der Satz heute erklärungsbedürftig. Tempel sind aus der Mode gekommen. Beim Wort „Tempel“ erinnert man sich vielleicht noch an den letzten Griechenland- oder Türkei-Urlaub. Da liegen noch ein paar antike Gesteinsbrocken herum. Als die vor knapp 2000 Jahren noch standen, verkündete Paulus dort Jesus Christus als den wahren Gott. Die Zeit der heidnischen Götzen kam an ihr Ende. Für gläubige Juden, wie Paulus einer war, war der Tempel in Jerusalem das Heiligtum schlechthin. Im Tempel wurde Gott, der Allmächtige, der sein Volk Israel aus der Knechtschaft Ägyptens befreit und ins Gelobte Land geführt hatte, der durch die Propheten gesprochen und das Kommen des Messias angekündigt hatte, angebetet und verehrt. Im Jerusalemer Tempel wurde aus der Thora, der heiligen Schrift des Alten Bundes, gelesen. Hier wurde Gott angebetet und wurden nach den damaligen Sitten und Gebräuchen Israels Opfergaben dargebracht. Auch Jesus ging in den Tempel, um dort zu beten. Wie gesagt, der Tempel war für Juden das Heiligtum schlechthin.

Einheit zwischen Körper und Geist

Wenn man das weiß und dann ernst nimmt, was Paulus schreibt: „Ihr seid Gottes Tempel“, dann bedeutet das: Es gibt einen direkten Zusammenhang, ja eine untrennbare Einheit zwischen Leib und Geist, zwischen materieller und geistlicher Welt. Damit hat auch alles Leibliche Auswirkungen auf das Geistliche und umgekehrt. Leib und Geist sind kein Gegensatz, sondern eine Einheit. Der Leib wird also nicht abgewertet, sondern erfährt maximale Aufwertung. Er ist nicht wertlos, nicht sündhaft, nicht bloße Hülle, sondern ein Heiligtum, ein Ort der Gottesverehrung.

Was „Tempel Gottes“ heute bedeuten kann

Paulus predigt den Menschen seiner Zeit, dass ihr Leib ein Tempel Gottes ist. Hast du deinen Körper schon mal so angeschaut? Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, was das heißt, wie das deine Sicht auf deine Leiblichkeit, auf deinen Körper verändern kann? Dein Leib ist ein Heiligtum Gottes. So sagt es die Bibel. Und die Bibel ist das Wort Gottes. Durch sie spricht Gott auch heute zu uns. Wenn der Leib für Gott aber ein Heiligtum ist, dann ist es nicht egal, wie wir mit unserem Körper umgehen. Wenn der Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, dann muss das Konsequenzen für den Umgang mit unserer Leiblichkeit haben. Dann müssen wir einen Lebensstil finden, der dem entspricht. Und zwar nicht ab und zu, sondern dauerhaft. Tag und Nacht. Es muss ein ganzheitlicher Lebensstil sein. Ganzheitlich, weil er die ganze Wirklichkeit des Menschen umfasst, weil er die Einheit von Leib, Geist und Seele wahrt und weil er den Zusammenhang von natürlicher und übernatürlicher Welt berücksichtigt.

Der neue Lebensstil

Um unsere Erfahrungen und Erkenntnisse anschaulich darzustellen, haben wir uns für das Bild des Apostels Paulus vom Tempel entschieden. Die sieben Säulen symbolisieren die sieben Bereiche, in denen wir besondere Erfahrungen gemacht haben. Gemeinsam tragen sie das Dach des Tempels.Darin drückt sich ein ganzheitlicher Lebensstil aus, den wir uns inzwischen zu eigen gemacht haben. Dieser Lebensstil ist kein Gebot Gottes, kein Gesetz, keine Regel. Hinter diesem Lebensstil steht kein „Du musst“, nicht einmal ein „Du solltest“. Wir verstehen diesen Lebensstil als Empfehlung, die wir zu leben versuchen, und wir empfinden ihn als große Bereicherung und echten Segen. Die einzelnen Bereiche, auf die wir in den kommenden Blogbeiträgen zu sprechen kommen, stehen ohne jede damit verbundene Wertung in einer bestimmten Reihenfolge. Wir wollen dazu inspirieren, darüber nachzudenken, wie wir leben, was daran gut und was daran möglicherweise dringend verbesserungswürdig ist. Wer sich ernsthaft darauf einlässt, seinen Lebensstil zu überprüfen, der wird schnell feststellen, wie ihm die eine oder andere Kurskorrektur körperlich und seelisch guttut und wie spürbar dabei die Auswirkungen auf das geistliche Leben sind. Probier es doch einfach aus.

 

Die folgenden 7 Wege der Gottesbegegnung bzw. „Die sieben Säulen des Tempels“ werden in dem Buch „Broken Bread“ (Franz und Andrea Lermer) ausführlich erklärt (darauf wird in den kommenden Blogartikeln Bezug genommen):

 

  1. Ehe & Beziehung
  2. Fasten, Beten, Gottes Wort
  3. Ernährung, Körper, Lifestyle
  4. Versorgung (Finanzen)
  5. Das Übernatürliche
  6. Persönliche Wiederherstellung (Heilung)
  7. Herrlichkeit

Über die Autoren

Franz und Andrea Lermer haben ihre Lebensgeschichte in „Broken Bread“ aufgeschrieben. Sie haben die Höhen und Tiefen des Lebens in ihrer ganzen Bandbreite erlebt und bewirtschaften heute eine Pferderanch ins Sachsen.

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